Schwert und Harfe von Frank Delaney

Buchvorstellung

Schwert und Harfe von Frank Delaney

Originalausgabe erschienen 2004unter dem Titel „Ireland“,deutsche Ausgabe erstmals 2006, 672 Seiten.ISBN 3-426-19647-6.Übersetzung ins Deutsche von Karin Diemerling.

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Kurzgefasst:

Eines Abends steht bei den O’Maras ein wandernder Geschichtenerzähler vor der Tür, der Letzte seiner Art. Es ist Winter, und der wettergegerbte Mann beginnt, der vor dem Kaminfeuer versammelten Familie farbenprächtige Geschichten aus fünf Jahrtausenden irischer Historie zu erzählen. Doch zur Bestürzung des neunjährigen Ronan setzt seine Mutter Alison den Chronisten nach drei Tagen abrupt vor die Tür …

Noch als Erwachsener ist Ronan von dem alten Geschichtenerzähler so tief beeindruckt, dass er alles daransetzt, ihn ausfindig zu machen. Eine abenteuerliche Suche quer durch seine irische Heimat beginnt. Jedes Mal, wenn Ronan den Geschichtenerzähler endlich gefunden zu haben glaubt, entzieht sich ihm der Alte. Aber er weiß, dass Ronan ihn sucht, und hin und wieder lässt er ihm über Mittelsmänner eine neue Geschichte zukommen. In diesen Erzählungen, die die lange Historie Irlands zum Leben erwecken, begegnet Ronan Barden und Königen, Mönchen und Seefahrern, Dichtern und Rebellen, Druiden und Geistern. Zu guter Letzt spürt Ronan den lange Gesuchten endlich auf – und enträtselt dabei zu seiner Überraschung ein gut gehütetes Familiengeheimnis.

Ihre Meinung zu »Frank Delaney: Schwert und Harfe«

Barbara zu »Frank Delaney: Schwert und Harfe«24.01.2013
Ich dachte:'So ein Schinken!'-aber ich habe die Geschichte verschlungen und bin begeistert von Aufbau und Thema. Man erfährt viel über irische Historie, Sagen & Märchen, und der Spannungsbogen hält bis zum Schluss. Für Irlandliebhaber wie mich ein gefundenes Fressen. Ein wunderbarer, geheimnisvoller Familienroman, verknüpft mit dem vermutlich letzten Shanachie - dem irischen Geschichtenerzähler, der in der Mitte des 20. Jahrhunderts, als es auaf dem Land höchstens Radio, Kino und Schallplatten gab, und den Menschen, die meist arm waren, schöne Abende am Torffeuer mit seinen Geschichten zu bereiten. Wie in der Rahmenhandlung der Neunjährige selbst über die Jahre zum Sammler und Autor wird, der die Tradition der Shanachies fortsetzt, damit die Geschichten nicht verlorengehen, ist packend und berührend. Eins meiner Lieblingsbücher, das ich immer mal wieder lesen werde und bereits mehrfach nachbestellt und verschenkt habe - ich bin eben "irish-mad"!
Ailis zu »Frank Delaney: Schwert und Harfe«24.02.2010
Der Inhalt der Rahmenhandlung ist schnell erzählt: Als Ronan O'Mara neun Jahre alt ist, klopft ein wandernder Geschichtenerzähler an die Tür seines Elternhauses. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts ist dies schon etwas Besonderes, denn der Mann, der nun der Familie seine Geschichten erzählt, ist der letzte seiner Art. Ronan ist so fasziniert von diesem Mann und dessen Geschichten über seine irische Heimat, dass er viele Jahre seines jungen Lebens damit verbringt, diesen Mann zu suchen und seine Geschichten zu sammeln.
In diese Rahmenhandlung flicht Delaney viele Märchen und Sagen über Irland und seine Bewohner ein, wie sie der Wandersmann in den Wohnzimmern des Landes erzählt.
Man muss schon Sinn haben für diese Einschübe, muss Geschichten mögen - wer zu sehr an der Rahmenhandlung klammert, wird dieses Buch wohl langatmig finden.
Ich liebte die vielen Geschichten und so habe ich dieses Buch regelrecht weggeschmökert. ;-)
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