Der Tyrann von Syrakus von Valerio M. Manfredi

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Der Tyrann von Syrakus von Valerio M. Manfredi

Originalausgabe erschienen 2003unter dem Titel „Il tiranno“,deutsche Ausgabe erstmals 2006, 480 Seiten.ISBN 3-492-27106-5.Übersetzung ins Deutsche von Claudia Schmitt.

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Kurzgefasst:

412 v. Chr.: Im südlichen Mittelmeerraum stellen sich zwei ungleiche Gegner dem Duell: Dionysios, Söldner der Stadt Syrakus, und die mächtige Handelsmetropole Karthago. Schon bald steigt Dionysios zum Feldherrn mit absoluter Befehlsgewalt auf. Verbissen und gnadenlos kämpft er darum, ganz Sizilien unter griechischer Herrschaft zu einen. Mit brillanter Ausdruckskraft enthüllt Manfredi ein faszinierendes Kapitel der europäischen Vergangenheit und den doppelseitigen Charakter des gefürchtetsten Despoten der Antike, der Dichter, Staatsmann, aber auch ein zärtlich Liebender war: Ein Leben lang gehörte sein Herz nur einer Frau – der wunderschönen Arete.

Ihre Meinung zu »Valerio M. Manfredi: Der Tyrann von Syrakus«

Larna zu »Valerio M. Manfredi: Der Tyrann von Syrakus«05.10.2007
Die Thematik ist an sich ganz spannend und interessant und es wird ein gutes Bild von der zwiespältigen Persönlichkeit Dionysios entworfen, die schon faszinierend ist. Seine Liebe zu Arete, seine leidenschaftliche Liebe zu seiner Heimat, die er bewahren und beschützen will, sein lodernder Ehrgeiz und die Unfähigkeit sich unterzuordnen sowie sein Streben nach Macht, das ihm schliesslich viel nimmt.
Doch der Stil hat mir die Freude am Buch gründlich verdorben. Das Ganze klingt so holprig, teilweise so ähnlich als würde man "und dann... und dann... und dann..." schreiben, was auch an den vielen kurzen Hauptsätzen oft ohne Nebensätze liegt. Zudem werden viele Ereignisse, die im Vorfeld eine grosse Bedeutung einnahmen (in der Planung usw) in zwei kurzen Absätzen abgehandelt, dass ich mir öfter dachte: Äh, und das war's.
Alles in allem ein absolut durchschnittliches Buch, das ich bestimmt nicht noch mal lesen werde und die interessante Thematik wurde mir voll und ganz von dem Schreibstil verdorben.
Es war mein erstes Buch dieses Autors und ich bin ernsthaft am Überlegen ob ich überhaupt noch weitere Lesen soll.
Reto Zollinger zu »Valerio M. Manfredi: Der Tyrann von Syrakus«05.04.2007
Ein weiterer Roman von Altmeister Manfredi der einem die Macht des alten Karthago und der ewige Kampf der griechischen Kolonien in Süditalien gegen dieses mächtige Handels-Imperium der Antike spannend näherbringt. Allerdings ist der Roman nicht so flüssig und mitreissend geschrieben wie z.B. Talos, Sohn von Sparta oder aber das Etruskische Ritual.
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