Die Hexe und die Heilige von Ulrike Schweikert

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Die Hexe und die Heilige von Ulrike Schweikert

Originalausgabe erschienen 2001unter dem Titel „Die Hexe und die Heilige“,, 480 Seiten.ISBN 3-426-62254-8.

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Kurzgefasst:

Deutschland im 16. Jahrhundert. In einer reichen Kaufmannsfamilie kommen die Zwillinge Sibylla und Helena zur Welt. Dass Zwillinge Unglück bedeuten, glaubt damals fast jeder.
Als die beiden im Alter von fünf Jahren den Tod des Vaters vorhersehen, steckt die Mutter Helena kurzerhand in ein Kloster. Ohne die Schwester wird das Leben für Sibylla immer schwieriger, und als die Dominikaner wieder einmal die Hexenjagd auf Andersdenkende eröffnen, gibt es für sie nur einen Ausweg: Sie muss weg von zu Hause. Das Mädchen geht bei einer Hebamme in die Lehre und wird bald zu ihrer begabtesten Schülerin.

Doch erneut braut sich Unheil am Horizont zusammen. Sibylla wird zum reichen Vogt gerufen, dessen Tochter sie von unerwünschter „;Last“; befreien soll. Der Vogt ist fasziniert von dem eigenwilligen Mädchen, das sich so ganz anders verhält als die anderen jungen Frauen ihrer Zeit. Er verliebt sich in sie, und sie wird bald so etwas wie seine Vertraute. In diesen Zeiten aber ist es gefährlich, die Geheimnisse der Mächtigen zu kennen. Sibylla wird von den Häschern der Inquisition festgenommen, und diesmal scheint ihr keiner helfen zu können… 

Ihre Meinung zu »Ulrike Schweikert: Die Hexe und die Heilige«

Sabrina Herget zu »Ulrike Schweikert: Die Hexe und die Heilige«01.02.2013
Gutes Buch mit einigen kleinen Ungereimtheiten (Giselles Heimatstadt Straßburg Frankreich zuzuordenen und sie einen französischen Dalekt sprechen zu lassen sind schlichtweg falsch, da Straßburg deutschsprachig war, zum Rheinischen Bund gehörte, zem Deutschen Reich gehörte. Erst in Napoleonischer Zeit hat Frankreich sich das Elsaß einverleibt).
Das Buch ist fesselnd, wenn auch oft "an den Haaren herbeigezogen", zum Ende hin etwas oberflächlich. Die Autorin hatte es wohl eilig. Insgesamt kein großes literarisches werk, aber kurzweilige Frauenlektüre.
invesus zu »Ulrike Schweikert: Die Hexe und die Heilige«27.08.2009
Absolut fesselndes Buch - ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Allerdings: warum Sybilla ihrer Heimatstadt nicht wieder den Rücken kehrt, wo doch ihre Mutter hingerichtet wurde und sie dort kaum Freunde hat, ist fraglich...
Skuril und sehr fiktiv finde ich das letzte Viertel des Buches, wo ihre Zwillingsschwester auftaucht...
Aber: aufgrund der flüssigen Erzählweise, ein absolutes Muss für histo-Fans...
Lisa zu »Ulrike Schweikert: Die Hexe und die Heilige«20.07.2009
Ich habe das Buch "Die Hexe und die Heilige" von Ulrike Schweikert vor kurzem gelesen und war begeistert. Ein fesselnder Roman, von dem man nicht genug bekommen kann. Die frühe Geschichte in Deutschland wird sehr gut beschrieben. Besonders das Leben der jungen Frau Sibylla faziniert mich. Ein Buch, dass garantiert nicht langweilig wird und dass man immer wieder lesen kann.
Friedel zu »Ulrike Schweikert: Die Hexe und die Heilige«24.01.2009
Ich habe das Buch vor kurzem gelesen und muss sagen, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Dieses Buch ist voll von Spannung und auch etwas für Leute, sie sich nicht umbedingt mit geschichtlichen Fakten beschäftigen wollen.
Es gibt trotz alledem einen guten Einblick in die damalige Zeit.
Es ist traurig aber trotzdem schön geshrieben, ist nicht zu kitschig...einfach ein wunderschönes Buch, welches man umbedingt lesen sollte
jordis zu »Ulrike Schweikert: Die Hexe und die Heilige«29.10.2008
Schon der Titel des Buches gibt einen Umstand wieder, der zu den Merkwürdigkeiten des Mittelalters gehört: 2 Frauen, Zwillinge, mit der Gabe der Vorhersage, erleben aufgrund unterschiedlicher Wohnorte ein völlig unterschiedliches Schicksal.

Während die eine aufgrund ihrer Vorhersagen zur Heiligen stilisiert wird, wird die andere als Hexe verleumdet und gejagt.

Tatsächlich verfolgt das Buch vor allem den Lebensweg dieser 2. Zwillingsschwester - in all seiner Grausamkeit während der Zeit der Hexenverfolgung.

Zwar wurde für mich als Leserin derjenige Lebensabschnitt unglaubwürdig, in dem Sybilla sich ausgeerechnet in der Stadt niederlässt, die sowohl ihre Mutter als Hexe verbrannt hat, als auch eine unglaubliche Jagd auf die meisten anderen Frauen der Gegend macht. Zumal Sybilla aufgrund ihrer hellseherischen Fähigkeiten weiß, welches Schicksal sie ereilen wird. Dennoch kann man sich ihrem Gerechtigkeitdenken nicht enziehen, das davon ausgeht, dass doch niemand unschuldig verfolgt und getötet werden darf und es doch letztlich soetwas wie Erbarmen geben muss.
Nur hat das Mittelalter danach nicht gefragt.

Ein verstörender, spannend geschriebener Roman, der mit vielen historischen Details im Anhang aufwartet.
Morgane la fay zu »Ulrike Schweikert: Die Hexe und die Heilige«08.08.2008
Habe das Buch vergangenes Jahr gelese und zwar in einem Stück.
Es war mein erstes von Ulrike
Schweigert.Es hat mir sehr gut gefallen und es ist unbedingt lesenswert. Man erfährt viel über die Zeit die Verbundenheit von Zwillingen. Einfach toll.
olympia zu »Ulrike Schweikert: Die Hexe und die Heilige«27.05.2008
Ulrike Schweikert hat es auch in diesem Roman wunderbar verstanden, den Alltag dieser Zeit, die geschichtlichen Hintergründe und das Leben ihrer Protagonisten bunt, glaubwürdig und sehr emotional darzustellen, ohne jedoch ins Kitschige abzugleiten. Der Hauptpart ist Sybilla gewidmet, aber auch Helenas Erlebnisse werden immer wiedergegeben.
Für den Leser ist es unfassbar, mit welchen Mitteln und mit welcher Rohheit und Brutalität, ja, und auch Dummheit damals gegen Unschuldige vorgegangen wurde, nur um die eigenen Kassen zu füllen.

Der Autorin ist auch mit diesem Buch ein wunderbares und empfehlenswertes Werk gelungen. Wer auf reinen Liebesschmus hofft, ist mit diesem Buch nicht gut beraten. Eine sehr klare, kurzweilige und vor allem nachvollziehbare Geschichte die jeden Liebhaber des historischen Genres gefallen wird.
Cait zu »Ulrike Schweikert: Die Hexe und die Heilige«03.02.2008
„Die Hexe und die Heilige“ ist mein drittes Buch von Ulrike Schweikert, das ich bisher gelesen habe. Leider gefiel es mir nicht ganz so gut wie „Das Kreidekreuz“, ist aber ein solides, kurzweiliges Buch, das vor allem durch seinen historischen Bezug gewinnt.

Fast alle Figuren in diesem Roman sind historisch belegt, ebenso wie die meisten Ereignisse.
Allerdings bleiben die Charaktere großteils recht blass, sind teilweise nur Statisten und selbst die Hauptperson Sybilla konnte mir nicht wirklich ans Herz wachsen. Das lag wohl vor allem daran, dass ich ihre Handlungsweise nicht immer nachvollziehen konnte und auch ihre Emotionen oftmals nicht tief genug gingen.
Aber es gibt auch Ausnahmen, mit Ursula und dem Vogt hat Frau Schweikert sehr facettenreiche und realistische Figuren geschaffen, die mich immer wieder in ihren Bann zogen.

Von Stil und Sprache her ähnelt es den anderen Büchern von Ulrike Schweikert, die ich bisher gelesen habe. Die Sprache ist angenehm und passt in die Zeit.
Außerdem lässt sich das Buch flüssig lesen, wenn man von den unzähligen Namen einmal absieht, die das Lesen gelegentlich ins Stocken brachten. Trotz Personenverzeichnis am Ende war ich leider oft verwirrt, wer nun hinter welchem Namen steckt.

Von der Handlung war ich ein wenig enttäuscht. Mir persönlich geht die Autorin nicht genug auf die Ereignisse ein, kratzt sie oft nur an. Auch wenn sie im Nachwort schreibt, dass es so gewollt war, fehlte mir ein wenig der Schrecken, den die Hexenverfolgungen ausgelöst haben muss. Der Schrecken überkam mich erst im Nachwort der Autorin.
Es fehlt einfach stellenweise an Tiefe und auch an Neuem.
Lisa zu »Ulrike Schweikert: Die Hexe und die Heilige«02.02.2008
Das erste Buch von Ulrike Schweikert das ich gelesen habe und fands von meiner Seite aus eig. gut.Es ist nichts überwältigend Besonderes aber ich habe mich trotzdem immer aufs Weiterlesen gefreut und konnte es auch kaum aus der Hand legen. Der Schluß hat mich, wie manch anderen sicher auch, etwas irritiert weil es eben ein offenes Ende ist und man nicht weiß ob es jetzt eine Fortsetzung gibt oder nicht,weiß das zufällig jemand?Weil wenn dann würde ich diese auf jeden Fall lesen. Meiner Meinung nach ein gelungenes Buch und jeder sollte es zumindest einmal gelesen haben. Werde sicher noch weitere Exemplare der Autorin lesen.
Ulrich 1967 zu »Ulrike Schweikert: Die Hexe und die Heilige«25.08.2007
Das einzige Buch von Ulrike Schweikert, dass mir sehr gut gefallen hat. Meistens sind ihre Figuren zu stereotyp, aber hier ist die Geschichte einfach absolut überzeugend. Es wird deutlich, dass hinter der Hexenverfolgung ökonomische Interessen gestanden haben und dass für den Bau der prachtvollen Kirchen und Schlösser, die wir so bewundern, das einfache Volk bezahlen musste, auch mit dem Leben.

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