Die Dirne und der Bischof von Ulrike Schweikert

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Originalausgabe erschienen 2008unter dem Titel „Die Dirne und der Bischof“,, 500 Seiten.ISBN 3-7645-0200-2.

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Kurzgefasst:

Würzburg um 1430. Zwei Betrunkene finden in einem Wassergraben der Vorstadt den leblosen Körper einer jungen Frau. Sie ist bewusstlos und lebensgefährlich verletzt. Also bringen sie sie in das nächstgelegene Haus. Die »Eselswirtin« pflegt die Unbekannte, die ihr Gedächtnis verloren hat, gesund. Doch für Pflege und Medizin fordert sie einen hohen Preis: Elisabeth soll für sie arbeiten – im Dirnenhaus der Stadt muss sie den Freiern zu Diensten sein. Mehr als ein Jahr wird sie dort verbringen, bis eines Tages der verschwenderische und wollüstige Landesherr, Bischof Johann von Brunn, die schöne Dirne zu sich ruft. Im Schatten der Nacht wird Elisabeth von den Gesandten des Bischofs abgeholt und auf die Marienveste gebracht. Und dort, im Schlafgemach des Landesherrn, kehrt ihre Erinnerung schlagartig zurück …

 

Ihre Meinung zu »Ulrike Schweikert: Die Dirne und der Bischof«

Florian zu »Ulrike Schweikert: Die Dirne und der Bischof«16.11.2010
Das Buch ist der Hammer. Leute kauft dieses Buch!! Liebe Autorin mache bitte weiter so, ich kann mir nur wünschen das der 2.Teil auch so Spannen wird.

(Die Redaktion hat den von einem anderen Kommentar wörtlich übernommenen Teil gelöscht)
dg9tm zu »Ulrike Schweikert: Die Dirne und der Bischof«04.11.2008
In ihrem neusten Werk beschreibt Ulrike Schweikert die Geschichte einer jungen Frau, die mehr tot als lebendig in einem Wassergraben von zwei Angetrunkenen gefunden und geborgen wird. Die beiden Herren bringen das Mädchen zur Eselswirtin - der Betreiberin eines Frauenhauses. Diese nimmt das Mädchen unter ihre Fittiche und pflegt sie gesund. Als die junge Frau allerdings wieder erwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Sie kennt weder ihren Namen noch ihre Herkunft. Da sie nicht weiß, wo sie hinsoll, bleibt sie bei der Eselswirtin, die ihr schon bald darauf die Rechnung aufmacht...

Das Buch ist leicht zu lesen. Der Spannungsbogen zieht sich durch das Buch hindurch und auch wenn eine gewisse Ähnlichkeit zur "Wanderhure" da ist, so ist der Hintergrund der Geschichte ein anderer. So muss sich die junge Elisabeth als Dirne verdingen, wobei sie immer wieder ihren eigenen Kopf durchsetzt und dabei ständig auf der Suche nach ihrer Vergangenheit ist. Das politische Geschehen unterstützt dabei unbewußt ihre Suche.

Die Geschichte wird durch einen Personenrigister und einen Glossar ergänzt. Leider fehlte hier eine Stadtkarte von Würzburg. Denn so manches Mal habe ich mir beim Lesen gewünscht, die Wege anhand einer Karte nachvollziehen zu können.

Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch. Für Fans von Ulrike Schweikert ist es auf alle Fälle eine Fortführung ihrer Romane und daher auch als HC zu empfehlen. Für Neueinsteiger oder Unentschlossene empfehle ich, auf das Taschenbuch zu warten.
Ihr Kommentar zu Die Dirne und der Bischof

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