Ulf Geyersbach

Der Autor Ulf Geyersbach wurde 1969 in Erfurt geboren und siedelte 1976 mit seiner Familie nach Mainz um. Neben einer völlig anderen Lebens- und Unterrichtsweise in der Schule wurde ihm nun unter anderem auch erlaubt, mit links zu schreiben, was ihn, abgesehen von seinem thüringischen Dialekt, nicht mehr ganz zum Außenseiter machte.

Als er nach der Schule feststellte, dass Linkshänder auch studieren dürfen, tat er dies mit dem Fach Philosophie in Mainz, Freiburg und Berlin und machte seine Promotion in dieser Disziplin in Lyon. Nach dem Studium hospitierte er in Verlagen und Literaturagenturen in New York, Berlin, München. Seit 2000 ist er Lektor für Verlage wie Goldmann, Eichborn, Ullstein, Lübbe oder Frederking & Thaler und seit 2002 Teilmieter der Textetage in Berlin.

Im Jahr 2001 erschien die Live-CD asphaltpoeten bei Kein & Aber, eine Anthologa mit verschiedenen Lesungen in Berlin, die er herausgab und die es immerhin bis in die Bibliothek des Goethe-Instituts in Kopenhagen geschafft hat. Mit Schöner Leiden erschien 2004 ein Sachbuch über Krankheiten und Hypochonder. Weitere Sachbücher von Ulf Geyersbach sind das Wörtbuch Fußballdeutsch (2006), ...und so habe ich mir denn ein Auto angeschafft (2006) und die rororo-Monographie über Louis-Ferdinand Céline im Jahr 2008. 2010 erschien mit Machandels Gabe sein erster historischer Roman.

Neben seinen Lektoratsaufgaben schreibt er auch für Zeitungen und Zeitschriften wie die FAZ, den Stern u.a.

Ulf Geyersbach lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er auch beruflich immer noch tätig ist.

Historische Romane von Ulf Geyersbach: