Tom McCarthy

Der englische Schriftsteller Tom McCarthy wurde 1969 geboren und studierte Englisch am New College in Oxford. Er verbrachte einige Jahre in Prag und lebte in den frühen 1990er Jahren in Amsterdam. Er war Redakteur bei Time Out und arbeitete später beim englischen Fernsehen und war zusätzlich Mitherausgeber des Mute Magazine.

Neben Erzählungen, Essays und Artikeln über Literatur, Philosophie und Kunst wurde er vor allem durch sein literaturtheoretisches Werk Tintin and the Secret of Literature (dt. Tim & Struppi und das Geheimnis der Literatur) aus dem Jahr 2006 bekannt. Ein Jahr zuvor war sein erster Roman Remainder erschienen, der unter dem Titel 8 ½ Millionen auch auf deutsch herauskam. Hierfür erhielt er 2009 den Believer Book Award, und der Roman wird derzeit verfilmt.

Sein Roman C (dt. K) spielt vor der Wende zum 20. Jahrhundert zu einer Zeit, in der die Technologie auf dem Vormarsch ist. Der Roman wurde im englischen Original ein Bestseller und 2010 für den Booker-Preis nominiert. Er erschien 2012 auf deutsch.

Er hielt Vorlesungen an verschiedenen Institutionen, so an der Architectural Association, der Central Saint Martins School of Art, dem Royal College of Art und dem Goldsmith College. Er ist auch Generalsekretär des semi-fiktiven Avantgarde-Netzwerks International Necronautical Society.

Tom McCarthy lebt in London und unterrichtet derzeit im London Consortium.

Historische Romane von Tom McCarthy:

  • (2010) K
    C

Weitere Romane von Tom McCarthy:

  • (2005) 8 ½ Millionen
    Remainder
  • (2007) Men in Space