Stephanie Parris

Stephanie Parris ist das Pseudonym der britischen Journalistin Stephanie Merritt, wenn sie einen Roman veröffentlicht. Sie wurde 1974 in Survey geboren studierte Englisch am Queen’s College in Cambridge, was sie 1996 abschloss.

Sie schrieb Literaturkritiken für Zeitungen wie The Times, Daily Telegraph, New Statesman, New Humanist und Die Welt. Von 1998 bis 2006 war sie stellvertretende Chefliteraturkritikerin beim The Observer und schreibt derzeit für The Observer und The Guardian.

Für ihren ersten Roman Gaveston von 2002 erhielt sie den Betty Trask Award der Society of Authors. Ihr zweiter Roman Real aus dem Jahr 2005 soll verfilmt werden, und sie schreibt selber das Drehbuch dazu. Ihr dritter Roman Heresy (dt. Ketzer) von 2010 ist erstmals ein historischer Roman, der der Beginn einer Serie von Renaissance-Krimis um Giordano Bruno ist, der in der Zeit Königin Elisabeth I. ermittelt. Diese Bücher erscheinen in England unter ihrem Pseudonym S. J. Parris. Der zweite Band Prophecy (dt. Frevel) ist 2011 in England erschienen.

Neben ihren literarischen Aktivitäten ist sie auch regelmäßig als Kritikern im Radio auf den Sendern BBC Radio 4 und BBC7 zu hören. Sie saß mit in den Jurys für den Costa Biography Award, den Orange New Writing Award und den Perrier Award und interviewt auch regelmäßig auf Literaturfestivals und im Nationaltheater. Von 2007 bis 2008 führte sie durch das Debattierprogramm über zeitgenössische Kunst und Politik im Soho Theater in London.

Stephanie Merritt lebt mit ihrem Sohn in Südengland.

Historische Romane von Stephanie Parris:

Weitere Romane von Stephanie Parris:

  • (2002) Gaveston (als Stephanie Merritt)
  • (2005) Real (als Stephanie Merritt)

 

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