Die Entdeckung der Langsamkeit von Sten Nadolny

Buchvorstellung

Die Entdeckung der Langsamkeit von Sten Nadolny

Originalausgabe erschienen 1983unter dem Titel „Die Entdeckung der Langsamkeit“,, 376 Seiten.ISBN 3-492-05134-0.

»Die Entdeckung der Langsamkeit« kaufen oder zum Merkzettel hinzufügen

bestellen bei amazon

in mein Bücherregal

Kurzgefasst:

Der Roman erzählt das Leben des englischen Seefahrers und Nordpolforschers John Franklin (1786-1847), der schon als Jugendlicher an Seeschlachten teilnahm (Kopenhagen 1801, Trafalgar 1805). Sein Lebensziel war die Entdeckung der Nord-West-Passage nördlich des Nordamerikanischen Festlandes, der Verbindung von Atlantik und Pazifk. Nach zwei Arktisexpeditionen war Franklin kurzzeitig Gouverneur in Australien, bevor er auf der dritten Forschungsreise einen Schlaganfall erlitt und mit seiner Mannschaft im ewigen Eis starb.

Franklin ist ein langsamer Mensch, im Denken, Sprechen und Handeln, eigentlich zu langsam für die moderne Zeit der industriellen Revolution. Die vermeintliche Schwäche des Außenseiters wird jedoch als Ausdauer, Gründlichkeit und Gelassenheit zur Stärke. Franklin entzieht sich der Beschleunigung des Zeitalters und setzt ihr seine Haltung und Anschauung entgegen, nach der jedes Individuum seinen Fähigkeiten entsprechend einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten kann. Damit ist er zugleich Kritiker der modernen Zivilisation wie als Forscher deren typischer Vertreter. Franklins Langsamkeit erscheint geradezu als Voraussetzung für eine humane Gesellschaft, getragen vom Respekt der Menschen untereinander und einem verantwortungsvollen Umgang. Sein Prinzip bewährt sich sowohl auf der Polarexpedition wie in der Liebe. Zum Scheitern verurteilt ist lediglich sein Versuch, sein Vorgehen als Gouverneur einer Strafkolonie in der Politik einzuführen. Dennoch bleibt letztlich die Botschaft, dass seine umsichtige, bedächtige Art zum Frieden zwischen den Menschen und Völkern beiträgt.

 

Ihre Meinung zu »Sten Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit«

annie zu »Sten Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit«17.09.2011
dieser Roman gehört zu den Romanen, die eine atemporelle Problematik behandelt. vie le Menschen sind in der heutigen mit dem Problem des Außerseitertums, der Identitätbildung, so wie dem der Gesellschaftsintegration aufgrund ihrer individuellen Eigenschaften, die in der gesellschaft als Behinderung wahrgenommen werden. Diese Schwierigkeiten erlauben sie nicht ihre Fähigkeiten auszunutzen. manch von ihnen bleiben manchmal am rande und werden durch die anderen unterschätzt und sogar gehänselt. manchal haben sie kaum ein Raum, um ihre Kentnnisse und Talente zur Geltung zu bringen und erleben Frustration. auch ihr Selbstgefühl leidet viel darunter, weil sie nirgendwo das Anerkennungsgefühl finden, das zur Konstruktion ihr Individualität in einklang mit der Gesellschaft notwendig ist. Sie entwikeln sich oft zu Dieben oder noch zu Mödern und wenn nicht begehen Sie Selbstmord, weil niemand auf sie Vertauen hat. Sie haben weder Ohren, die sie weinen hören wollen, noch Leute, die sie trösten können und verlassen sich auf sich selbst.
In ihrer jeweiligen Familien werden Sie als eine Schande erlebt.
Philip zu »Sten Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit«15.12.2008
Der Titel " Die Entdeckung der Langsamkeit " , trifft meines Erachtens nacht vollkommen zu..
Jedenfalls ist es mir so ergangen, dass mich während des lesens ein zunehmend starkes Gefühl von Müdigkeit überkam..

alles in einem ein recht dürftiger Roman ohne nennenswerten Spannungen...

Ich kann es nicht empfelen
Ihr Kommentar zu Die Entdeckung der Langsamkeit

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.