Steffen Kopetzky

Der Schriftsteller Steffen Kopetzky wurde 1971 in Pfaffenhofen an der Ilm geboren und studierte Philosophie und Romanistik in München, Paris und Berlin. Ab 1993 lebte er in Berlin als freier Schriftsteller und hat Hörspiele, Radio-Features und Theaterstücke geschrieben.

Sein erster Roman erschien 1997 unter dem Titel Eine uneigentliche Reise. In Grand Tour oder Die Nacht der Großen Compilation (2002) verarbeitete er seine Erfahrungen als Schlafwagenschaffner und als Baldreit-Stipendiat in Baden-Baden. 2015 erschien sein historischer Roman Risiko.

Kopetzky war künstlerischer Leiter der Biennale in Bonn von 2002 bis 2008 und ist seit 2007 in der Kommunalpolitik in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen tätig, wo er inzwischen mit seiner Frau und den beiden Kindern wieder lebt. 2008 zog er als Parteiloser auf der Liste der SPD in den Stadtrat ein und ist dort als Referent für Kultur tätig.

Zu seinen Auszeichnungen gehören der Kurt-Magnus-Preis 1996, der Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1997, der Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 1999 und das Literaturstipendium des Freistaats Bayern 2012.

Historische Romane von Steffen Kopetzky:

Weitere Romane von Steffen Kopetzky:

  • (1997) Eine uneigentliche Reise. Handenzyklopädie der Grundprobleme am Ende des 20. Jahrhunderts
  • (1998) Einbruch und Wahn
  • (2002) Grand Tour oder Die Nacht der Großen Compilation
  • (2005) Lost, found
  • (2008) Der letzte Dieb

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