Schlafes Bruder von Robert Schneider
Buchvorstellung
Originalausgabe erschienen 1992 unter dem Titel „Schlafes Bruder“, , 204 Seiten. ISBN 3379007439.
Kurzgefasst:
„Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen. Denn er war in unsägliche und darum unglückliche Liebe zu seiner Cousine Elsbeth entbrannt...“
Zu Beginn des neuzehnten Jahrhunderts vernimmt der fünfjährige Knirpseines Tages alle nur erdenklichen Töne, Klänge und Geräusche des Universums. Dieses Hörwunder ist die Ouvertüre zu einem großen, elenden Musikerleben, das dem Bauernsohn in einem Bergdorf im mittleren Vorarlberg beschieden ist.
Ihre Meinung zu »Robert Schneider: Schlafes Bruder«
- RK zu »Robert Schneider: Schlafes Bruder« 26.08.2009
-
Man muss sich schon mehr mit dem Buch beschäftigen als es einmal zu lesen. Viele Begriffe waren mir nur schwammig bekannt, man kann auch ohne nachschlagen weiterlesen es erklärt sich dann im nachhinein oder wird unwichtig.
Wenn ich das Buch für Freunde kurz wiedergeben will finde ich die Geschichte jedes mal spannend, beim lesen allerdings hat sie mir nicht gefallen. Eine moderner geschriebende Fassung des Buches würde mir eher zusagen da die Geschichte wie gesagt sehr interessant und dramatisch-traurig ist.
"Mal was anderes" so mein Kurzfazit.
- Christoph Macher zu »Robert Schneider: Schlafes Bruder« 26.02.2009
-
Mir selbst hat das Buch einigermaßen gut gefallen. Es ist zwar an manchen Stellen sehr schwer verständlich geschrieben jedoch muss ich sagen, dass es einen guten Lesefluss hatte. Ich muss sagen, dass manche Ausdrücke einen großen Wortschatz erfordern doch es ist durchaus schön solche Ausdrücke mal im Wörterbuch nachzuschlagen - für was hat man das Ding den auch. Alles in Allem muss ich sagen würde ich dem Buch 7/10 Punkten geben. Nur so angelehnt: "Schlafes Bruder" ist der "Tod".
- Mo zu »Robert Schneider: Schlafes Bruder« 07.01.2009
-
Ich hab dieses Buch eig. nur gelesen, weil ich darüber ne Buchpräsentation machen muss!!!
Aber ich fand die Art zu schreiben total faszinierend!
Es ist ungrfähr so, als würde man die ganze Zeit im Zug neben ihm herfahren, oder andere auch ein mal ein kurzes Stück per zug begleiten!
Und trotzdem ist man mitten drin!
Wie gesagt, einfach toll und faszinierend!!
- Julian zu »Robert Schneider: Schlafes Bruder« 29.05.2008
-
Julian
Ich weiß nicht welches Buch mit dem Titel "Schlafes Bruder" gelesen haben, aber es kann nicht Robert Schneiders Ausführung gewesen sein... ein solch literarisch anspruchvolles, wie systematisch durchdachtes Werk habe ich bisher selten lesen dürfen. Die Balance zwischen exlaborierter Fachsprache, mittelalterlich, regionalem Dialekt und satirischer Übertreibung kann kein anderer mir bekannter Autor so außerordentlich passend gewichten wie Robert Schneider. Schon die daraus resultierende Kunstsprache ist das Lesen des Buches wert!
- Lisa Seidenberg zu »Robert Schneider: Schlafes Bruder« 21.01.2008
-
Meiner Meinung nach ist seitens des Autors durch aus ein Talent für das geschriebene Wort vorhanden, jedoch kann dieses im Falle seines Debüt Romanes keinesfalls gelten gemacht werden, da die Handlung an Spannungsminimalität wohl kaum zu übertreffen ist.
- Rena zu »Robert Schneider: Schlafes Bruder« 04.10.2007
-
Fand es einfach nur schrecklich, schlecht geschrieben und so gewollt auf "Literarisch" gequält, dass mir schon nach der Hälfte die Lust am Lesen vergangen ist. Ein ganz, ganz schlechter Ganghofer-Abklatsch, wenngleich dieser Vergleich natürlich hinkt. Und dann auch noch dieser unerträgliche Vilshofer-Film dazu: das war einfach too much!
- adhara zu »Robert Schneider: Schlafes Bruder« 04.10.2007
-
Ich habe so viel Widersprüchliches über "Schlafes Bruder" gelesen, dass ich das Buch schliesslich selber zur Hand genommen habe. Und ich war nicht nur überrascht sondern nachhaltig beeindruckt. Mir hat das Buch total gut gefallen, ich bin mir aber bewusst, dass es polarisiert. Entweder man mags, oder man mags nicht.
Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Roman mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern dabei nicht die Spannung. Danke!

