Die Rosen des Lebens von Robert Merle

Buchvorstellung

Die Rosen des Lebens von Robert Merle

Originalausgabe erschienen 1995unter dem Titel „Les Roses de la vie“,deutsche Ausgabe erstmals 1998, 395 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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Kurzgefasst:

„Jetzt bin ich König“, sagt der sechzehnjährige Ludwig nach gelungenem Staatsstreich, als der mächtige Günstling seiner Mutter Maria von Medici erschossen auf der Brücke zum Louvre liegt. Mit diesem Theatercoup beginnt der neunte Band der Romanfolge Fortune de France, in der Robert Merle ein dramatisches französisches Jahrhundert erzählt.

Ihre Meinung zu »Robert Merle: Die Rosen des Lebens«

Susannah zu »Robert Merle: Die Rosen des Lebens«18.08.2011
Frankreich, im frühen 17. Jahrhundert. Nach der Ermordung des habgierigen Günstlings Concini wirft der junge Ludwig XIII. die Fesseln der Regentschaft seiner Mutter ab. Er verbannt sie und ihre Minister - unter ihnen der Bischof von Lucon, Richelieu - vom Hof und etabliert sich selbst endlich als Herrscher. Doch die noch so junge Regierungszeit des jungen Ludwig steht unter keinem guten Stern. Von seiner Mutter und seinen Beichtvätern beeinflusst, scheut Ludwig das schöne Geschlecht - für einen König, der einen Nachfolger zeugen soll, ein schwerwiegendes Problem. Und darüber hinaus schwelt östlich von Frankreich ein Konflikt, der sich zu einem europäischen Krieg auswachsen sollte. Während Pierre-Emmanuel als Kammerdiener des Königs eng an den Hof gebunden ist, versucht er, nebenbei sein neu erworbenes Gut Orbieu in Stand zu setzen ...

Ebenso gut wie alle anderen Bände, spannend, humorvoll, historisch korrekt, faszinierend. Der Autor liebkost die Sprache wie eine Geliebte, und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Mein besonderes Augenmerk lag diesmal darauf, wie Robert Merle den späteren Kardinal von Richelieu, im Buch zunächst noch Bischof von Lucon, einführt. Seit den Musketieren ist er eine meiner historischen Lieblingsfiguren, und bereits sein erster Auftritt hat mich überzeugt: Robert Merle wird auch diese Figur mit der gebührenden Sorgfalt, aber auch mit dem angemessenen Witz behandeln.

Ich freue mich auf "Lilie und Purpur"!
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