Renate Feyl

Die Schriftstellerin Renate Feyl wurde zwar 1944 in Prag geboren, wuchs aber in Jena auf. Zwischen Abitur und Studium arbeitete sie als freie Journalistin für verschiedene DDR-Zeitschriften und absolvierte eine Lehre als Buchhändlerin. Von 1966 bis 1972 studierte sie an der Humboldt-Universität Berlin Philosophie und veröffentlichte nach ihrem Studium zahlreiche Essays und Romane.

Renate Feyl wurde vor allem durch ihr Buch Der lautlose Aufbruch. Frauen in der Wissenschaft bekannt, das 1981 in der DDR und 1983 in der BRD erschien. Zunächst schrieb sie Romane zu Themen aus dem DDR-Alltag, beschäftigt sich aber seit den frühen achtziger Jahren hauptsächlich mit bedeutenden Frauengestalten der deutschen Literaturgeschichte des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Sie ist auch Herausgeberin des Buches Sein ist das Weib, Denken der Mann aus dem Jahr 1984.

Seit 1970 lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin.

Historische Romane von Renate Feyl:

Weitere Romane von Renate Feyl:

  • (1986) Rauhbein
  • (1971) Das dritte Auge war aus Glas. Eine Studentengeschichte
  • (1972) Bau mir eine Brücke
  • (1977) Bilder ohne Rahmen
  • (1981) Der lautlose Aufbruch
  • (2004) Streuverlust