Das zweite Königreich von Rebecca Gablé
Buchvorstellung
Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel „Das zweite Königreich“, , 879 Seiten. ISBN 3-431-03584-1.
Kurzgefasst:
England 1064: Ein Piratenüberfall setzt der unbeschwerten Kindheit des jungen Cædmon of Helmsby ein jähes Ende – ein Pfeil verletzt ihn so schwer, dass er zum Krüppel wird. Sein Vater schiebt ihn ab und schickt ihn in die normannische Heimat seiner Mutter. Zwei Jahre später kehrt Cædmon mit Herzog William und dessen Eroberungsheer zurück. Nach der Schlacht von Hastings und Williams Krönung gerät Cædmon in eine Schlüsselposition, die er niemals wollte: Er wird zum Mittler zwischen Eroberern und Besiegten. In dieser Rolle schafft er sich erbitterte Feinde, doch er hat das Ohr des despotischen, oft grausamen Königs. Bis zu dem Tag, an dem William erfährt, wer die normannische Dame ist, die Cædmon liebt …
Ihre Meinung zu »Rebecca Gablé: Das zweite Königreich«
- fortune07 zu »Rebecca Gablé: Das zweite Königreich« 05.10.2010
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Super! Ich habe die gebundene Ausgabe mit über 800 Seiten regelrecht verschlungen. Ich finde es genial gemacht, wie wahre Geschichte mit erdachten Personen, Liebesgeschichten, gemischt wird und so spannend rüber kommt.
Lese sehr gerne was von R.Gable, da ich auch historische Bücher kenne, die mich gar nicht gefeeselt haben und es hoch anerkenne, wenn man so schreiben kann.
- M.Reinsch zu »Rebecca Gablé: Das zweite Königreich« 02.09.2010
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Also auf ein Neues...
Habe mich lange vor diesem Buch gedrückt, weil ich Bernard Cornwell mag und viele sagten R.Gablé könne sich nicht mit Ihm messen.
Nun bin ich froh, es gelesen zu haben und kann nicht verstehen, warum R.Gablé hinter B.Cornwell anzusiedeln ist?
Für mich wirklich ein wunderbares Buch (fast schon ein Geschichtsbuch als Roman), wärend B.Cornwell da doch eher reine Unterhaltungsromane mit "Geschichtsanleihen" schreibt.
Sicher, manchmal ist der Roman etws langatmig, abber dafür haben die Charaktere eine enorme Tiefe (die fehlt mir bei B.Cornwell z.B:).
Ein weiterer Minuspunkt ist das recht schnelle herunterrattern der letzten 10 Jahre in Williams Leben (aber vielleicht hätte es dann ein Zweiteiler werden müssen).
Für Historienfreunde fast schon ein MUß...
Mir hats sehr gut gefallen = 92°
Micha
- Krimi-Tina zu »Rebecca Gablé: Das zweite Königreich« 30.05.2009
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Geschichte um Wilhelm den Eroberer nach typischem Gablé-Rezept. Das funktioniert wie folgt: . Junger Mann mit familiären Problemen zieht das Auge des Königs auf sich, wird sein Gefolgsmann widersetzt sich gelegentlich und wird deshalb verstoßen, aber immer wieder in Gnade aufgenommen, landet regelmäßig in irgendwelchen Verliesen, aus denen er listenreich wieder entkommt, verliebt sich in eine Frau, die er nicht haben kann und bekommt sie am Ende trotzdem.
Die Zutaten sind bekannt. Aber Frau Gablé richtet sie uns so schmackhaft und spannend an, mit so liebevoll ausgeführten Details und Personen, platziert in hochinteressante historische Epochen, garniert mit viel historischem Material, und gewürzt mit einer Prise Humor, dass ich jedes mal, wenn ich eines ihrer Bücher in die Hand nehme, komplett ins Mittelalter eintauche und erst wenn das Buch zu Ende ist, etwas desorientiert wieder auftauche.
Was am zweiten Königreich überdies positiv auffällt ist dass die Personen vielschichtiger und damit glaubwürdiger geworden sind. Die Bösen nicht nur und ausschließlich böse und die Guten leisten sich auch mal einen Fehltritt.
Kurzum, mir schmeckt das Rezept ausgesprochen gut und es wird noch lange Zeit dauern bis ich genug davon habe.
- Hedwig zu »Rebecca Gablé: Das zweite Königreich« 18.03.2009
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Das zweite Königreich war vor langer Zeit mein erster Roman, welchen ich von Rebecca Gable gelesen habe und ich war sofort von ihrem Stil und ihrer Themenwahl begeistert.
Ich habe mir nun davon das Hörspiel gekauft und auch das ist äußerst gut gelungen.
Die drei Bände über die Waringhams habe ich natürlich auch gelesen wie alles andere dieser Autorin, alle Bücher einfach nur top.
Freue mich schon auf das neue Buch, welches im Herbst erscheinen soll.
Hedwig
- Stefan83 zu »Rebecca Gablé: Das zweite Königreich« 18.03.2009
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Drei Jahre hat es gedauert bis Rebecca Gablé ihrem Erstling und Überraschungserfolg "Das Lächeln der Fortuna" einen weiteren historischen Roman folgen ließ. Zeit, die sie unter anderem darauf verwandt hat, genaueste Recherchen über die englische Geschichte zu betreiben, um ihrem zweiten Werk noch mehr Authentizität und historische Tiefe zu verleihen.
Nach Beendigung der Lektüre von "Das zweite Königreich" kann man wohl reinen Gewissens behaupten: Die Wartezeit für den Leser hat sich mehr als gelohnt. Nicht nur, dass Rebecca Gablé sich nun wesentlich kürzer fasst und den Handlungsrahmen strafft (ihr Vorgänger wirkt streckenweise aufgrund arg langatmiger Passagen etwas überladen), auch die Figuren sind um einiges vielschichtiger geworden und haben an Facettenreichtum gewonnen. War Robin of Waringham doch Zeit seines Lebens zielstrebig, tugend- und ehrenhaft, wartet die diesmalige Hauptfigur Caedmon of Helmsby auch mit einigen charakterlichen Schwächen auf. (Welche das im Einzelnen sind, soll der Leser selbst herausfinden).
Im Jahre 1064 wird dieser bei einem Überfall der Dänen so schwer verletzt, dass er fortan hinkt und dadurch in den Augen seines Vaters zur Belastung wird. Als der Earl of Wessex, Harold Godwinson, für seine Reise in die Normandie einen Übersetzer sucht, wird Caedmon von seinem Vater kurzerhand mitgeschickt. Nach Umwegen am Hof des Herzogs William angekommen, bleibt er auch nach der Abreise Harold Godwinsons als Geisel dort und wird, wie alle Jungen seines Alters, im Kampf ausgebildet. Zwei Jahre gehen ins Land, in denen Caedmon nicht nur einige Freunde sondern auch seine große Liebe unter den Normannen findet. Als dann "Edward der Bekenner", der König von England, ohne Nachfolger stirbt, lässt sich Harold Godwinson kurzerhand selbst krönen, obwohl er zuvor unter Eid geschworen hatte, Williams eigenen Thronanspruch anzuerkennen.
Außer sich vor Zorn ordnet William den Bau einer gewaltigen Flotte an, welche ihm zum Recht verhelfen soll. Als der Herzog an der englischen Küste landet und in der Schlacht bei Hastings die Armee von Harold Godwinson vernichtend schlägt, ist er plötzlich König eines ihm unbekannten Landes, dessen Sprache, Kultur und Lebensart er nicht versteht. Nun findet sich Caedmon unversehens in der Rolle des Vermittlers wieder, der den Eroberten die Angst vor den Normannen nehmen und eine Verständigung zwischen den Kulturen herbeiführen soll. Eine schwierige Aufgabe, ist England doch allerorts im Aufruhr und der neue König ein Despot mit einem Hang zu gefährlichen Zornesausbrüchen. Caedmon, der für die Normannen trotz seiner hohen Geburt als angelsächsischer Barbar gilt und für die Engländer ein Verräter am eigenen Volk ist, droht zwischen den Fronten zerquetscht zu werden.
Wie oft ich diesen Roman nun schon gelesen habe, vermag ich nicht genau zu sagen. Drei oder viermal wird es aber sicherlich gewesen sein. Kein Wunder, übertrifft sich Rebecca Gablé auch hier wieder einmal selbst. Ob man will oder nicht: Für die Dauer der Lektüre ist man unrettbar im Mittelalter versunken, so bildreich, lebendig, intensiv und farbenfroh schildert die Autorin diesen Teil der englischen Geschichte. Und dank dieser Schilderungen ist es auch umso leichter ein Verständnis für die Menschen dieser Zeit zu entwickeln, für die Williams Eroberung entgegen ihrer eigenen Ansicht einen großen Fortschritt dargestellt hat.
Gablés Portrait von William, dem Eroberer, ist ohnehin das Glanzstück dieses Romans und gehört zum Besten, was ich in diesem Genre bisher gelesen habe. Wie nah sie damit der wahren geschichtlichen Figur gekommen ist, darf gerne bezweifelt werden. Fakt ist aber: Gerade dieser vielschichtige (furchterregend und doch gleichzeitig majestätisch beeindruckend) Charakter, macht "Das zweite Königreich" so einzigartig. Eine starke Persönlichkeit, wie überhaupt der Großteil der von ihr beschriebenen Personen, die so vielschichtig und komplex wie die Geschichte selbst sind. Hinzu kommen die vielen Wendungen in der Story, die überraschen und nicht selten emotional berühren.
Insgesamt ist "Das zweite Königreich" ein mitreißendes Meisterwerk, das bis zur letzten Seite für Lesevergnügen auf allerhöchstem Niveau sorgt. Fesselnd, atemberaubend und hervorragend recherchiert. Fans historischer Romane kommen an diesem Titel nicht vorbei.
- christina.* zu »Rebecca Gablé: Das zweite Königreich« 03.11.2008
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Ich bin jetzt 13 Jahre alt und habe auch schon alle historischen Romane von Rebecca Gable durch. Mit "das zweite Königreich" ist ihr wieder mal ein Volltreffer gelungen. Fesselnd, wunderbare Sprache, Intrigen, Hass, Liebe, nicht unbedingt vorhersehbage Wendungen.. was will mam mehr? Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
- Mondschatten zu »Rebecca Gablé: Das zweite Königreich« 18.10.2008
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Mein zweites Buch von R.G. aber ein richtiger Volltreffer. Historische Romane sind eigentlich nicht meine Welt , aber sie schreibt so toll, dass man ihre Bücher einfach Leben muss. Das zweite Königreich hat von allem etwas und von nichts zuviel. Einfach genial! Teilweise ist die Handlung vermeintlich vorhersehbar, aber man wird immer wieder überrascht und das hält die Spannung das ganze Buch über!
- Klaus Kröger zu »Rebecca Gablé: Das zweite Königreich« 08.08.2008
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Eine eindrucksvolle Darstellung des vielschichtigen Charakters von Wilhelm dem Eroberer und dem Konflikt zwischen Sachsen und Normannen. Hoffentlich macht Frau Gable jetzt ihr Versprechen wahr und schreibt eine Fortsetzung.
- H.S. zu »Rebecca Gablé: Das zweite Königreich« 20.07.2008
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WUNDERBAR ! Es ist absolut einzigartig, wie Gable es schafft die Handlung ständig am Laufen zu halten. Verbotene Liebe, Hass, Verrat, Intrigen, Kämpfe und viel Alltag im Mittelalter und irgendwie wird es niemals langweilig, nein umso besser man die Personen kennt, desto spannender wird es. Einziger Mangel ist vielleicht, die Entwicklung die Gable ihren Helden durchmachen lässt, denn die ist fast in allen ihren historischen Romanen gleich. Trotzdem - die Art und Weise wie das geschieht ist beeindruckend.
Dieser Roman hebt sich meiner Meinung nach aus den bisherigen historischen Romanen der Autorin hervor, weil er auch mit dem Einfall der Normannen und in den Beziehungen zwischen Eroberern und Eroberten Fremdenfeindlichkeit thematisiert. Das hat das Buch auch eine Botschaft neben aller Spannung. - Extreme Suchtgefahr !
- Rixa zu »Rebecca Gablé: Das zweite Königreich« 01.07.2008
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Was fuer eine prall-farbige Errzaehlung! Cædmon, ein nahezu perfekter Romanheld. Ich hatte es nur aus der Bibliothek, aber bei der naechsten Gelegenheit wird es gekauft, dieses Werk darf in meinem Buecherregal nicht fehlen. Ich bin schlicht begeistert. Die Sprache, der Rhythmus, der Spannungsbogen, die geschickt dosierten "Schockmomente" mit dem Verlust von Charakteren, die einem ans Herz gewachsen sind... nahezu Perfektion. So macht der Mittelalter-Roman Spass!
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