Der Jadepalast von Raymond A. Scofield

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Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel „Der Jadepalast“, , 544 Seiten. ISBN 3352007160.

Kurzgefasst:

China im Jahre 1919. Die zwölfjährige Ma Li ist mit ihrer Schwester Lingling bei Verwandten untergekommen. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt, ihre Mutter ist verhungert. Ma Li muß in einer Herberge schuften, bis ein zwielichtiger Mann auftaucht und die beiden Schwestern nach Shanghai mitnimmt. Doch der vermeintliche Retter erweist sich als Mädchenhändler. Er möchte die schöne Ma Li an ein Bordell und die Zwergin Lingling an einen Zirkus verkaufen. Die Mädchen haben Glück im Unglück: Madame Lin, die zahlreiche Bars und Bordelle betreibt, sieht in Ma Li nicht nur die Tochter, die sie nie gehabt hat, sondern auch die Chance, in die bessere Gesellschaft der Stadt aufgenommen zu werden. In einsamen Stunden träumt Ma Li vom Jadepalast, dem Ort der ewigen Schönheit, von dem ihre Mutter einst erzählt hat. Eines Tages, schwört sie sich, wird sie mit ihrer Schwester in einem solchen Palast wohnen. Mit Mut und Geschick macht sie sich daran, ihren Aufstieg zu planen.

 

Ihre Meinung zu »Raymond A. Scofield: Der Jadepalast«

Nomadenseele zu »Raymond A. Scofield: Der Jadepalast« 17.05.2009
Ein beeindruckendes Buch ist *Der Jadepalast* auf jeden Fall.
Erzählt werden die Geschichten von Ma Li und Zhang Yue, welche als Kinder nach Schanghai verkauft werden. Während Ma Li ein priviligiertes Leben bevorsteht, muß sich Zhang Yue jedoch mühsam hocharbeiten, über die Straße und den Film bis an die Spitzen der Partei. Dabei attakiert Zhang Yue immer wieder das Glück von Ma Li aus Neid.
Ganz nebenbei bringt das Buch dem Leser 100 Jahre chinesische Geschichte näher, von den Jahren 1919, in denen Shanghai seine goldene Zeit hatte, bis 1989.

Fazit:

Ein außergewöhnlicher Lesegenuß.

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