Ralf Rothmann

Der Schriftsteller Ralf Rothmann wurde 1953 in Schleswig geboren und wuchs in Oberhausen im Ruhrgebiet auf. Er besuchte die Volksschule und kurz die Handelsschule, bevor er eine Lehre als Maurer absolvierte. Des Weiteren schlug er sich mit verschiedenen Jobs durchs Leben, darunter als Fahrer, Koch, Drucker und Krankenpfleger.

1976 zog er nach Berlin und veröffentlichte 1984 sein erstes literarisches Werk, den Lyrikband Kratzer. Hierfür erhielt er 1986 das Märkische Stipendium für Literatur. 1991 folgte sein erster Roman Stier.

Seitdem hat er weitere Sammlungen von Erzählungen und Gedichten veröffentlicht sowie einige Romane, die entweder im Ruhrgebiet oder in Berlin spielen. 1999/2000 war Rothmann poet in residence an der Universität in Essen.

Ralf Rothmann ist für seiner Werke mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet worden, darunter der Heinrich-Böll-Preis 2005, der Max-Frisch-Preis 2006 und 2014 der Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken. Er lebt als freier Autor mit seiner Frau in Berlin-Frohnau.

Historische Romane von Ralf Rothmann:

Weitere Romane von Ralf Rothmann:

  • (1991) Stier
  • (1994) Wäldernacht
  • (1998) Flieh, mein Freund!
  • (2000) Milch und Kohle
  • (2003) Hitze
  • (2004) Junges Licht
  • (2009) Feuer brennt nicht
  • (2013) Sterne tief unten