Das Geheimnis des Glasbläsers von Ralf H. Dorweiler

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Originalausgabe erschienen 2018unter dem Titel „Das Geheimnis des Glasbläsers“,, 576 Seiten.ISBN 3-404-17627-8.

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Kurzgefasst:

Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach – so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden – und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel ... 

Ihre Meinung zu »Ralf H. Dorweiler: Das Geheimnis des Glasbläsers«

StephanieP zu »Ralf H. Dorweiler: Das Geheimnis des Glasbläsers«07.02.2018
Im Römischen Reich im 15 Jahrhundert ist Kaiser Friedrich III von dem klaren Glas aus Merano stark angetan. Da in seinem Reich niemand in der Lage ist ein derartiges Glas herzustellen wird der Glasbläser Simon nach Venedig geschickt mit dem Auftrag das Geheimnis rund um das Glas herauszufinden. Auf seiner gefahrvollen Reise wird er von einem Esel und Ulf begleitet. Die beiden Männer erleben so manches Abenteuer und geraten mehrmals in große Gefahr. Zur selben Zeit treibt ein Serienmörder sein Unwesen, wodurch die eigentliche Aufgabe der Reise in den Hintergrund rückt und Simon in die Schlacht um Konstantinopel gerät.

Ralf H. Dorweeiler ist es mit seinem bildlichen und flüssigen Schreibstil
gelungen einen wirklich lesenswerten historischen Roman zu verfassen. Die
Handlung ist gut durchdacht und sehr logisch. Der Autor schafft es schnell
Spannung aufzubauen und den Leser mit der ersten Seite zu fesseln. Die
bildlichen Beschreibungen lösen ein großes Kopfkino aus, wodurch das Buch sehr
kurzweilig erscheint.

Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut, wodurch unnötige Längen und
Wiederholungen vermieden werden können. Es wird gleich zu Beginn Spannung
aufgebaut und bis zur letzten Seite gehalten wodurch es einem schwer fällt das
Buch wegzulegen. Besonders gelungen fand ich die Verknüpfung der sehr
interessanten und bildlich dargestellten historischen Fakten, den zum Teil sehr
liebenswerten Charakteren und der spannenden Reise.

Die Charaktere sind sehr authentisch und bildlich beschrieben. Als Leser
kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Anfangs konnte ich mit Simon nicht viel anfangen, dies hat sich allerdings im Laufe des Buches geändert. Vor allem Ulf mochte ich von der ersten Seite weg. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass Simon in sehr viele (meiner Meinung nach etwas zu viele) lebensbedrohliche Situationen gerät, aus welchen er sich befreien muss.

„Das Geheimnis des Glasbläsers“ ist geschichtlich sehr gut recherchiert.
Der Leser merkt sofort, dass sich Ralf H. Dorweiler ausführlich mit der
Geschichte des römischen Reiches, dem Handwerk der Glasbläserei und der Schlachtum Konstantinopel befasst hat. Als Leser fällt einem auf, dass alles
Geschichtliche im Buch Hand und Fuß hat. Aber auch ohne geschichtliches
Vorwissen kann man ohne Probleme in die Handlung einsteigen und dieser bis zum
Ende folgen.

Besonders gut gefällt mir, dass sich im Buch ein Personenregister und eine Karte finden. Dies ermöglicht dem Leser schnelle Recherche wodurch der Lessefluss durchgehend
gehalten werden kann.

„Das Geheimnis des Glasbläsers“ war mein erstes Buch von Ralf H. Dorweiler. Ich werde aber auch in Zukunft gerne und gezielt zu Büchern von ihm Greifen. Fans von historischen Romanen kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen.

FAZIT:
„Das Geheimnis des Glasbläsers“ ist ein wirklich gelungener historischer Roman, der eine spannende Handlung und historische Fakten perfekt kombiniert. Daher vergebe ich 5 Sterne!
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