Die ewige Prinzessin von Philippa Gregory

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2005unter dem Titel „The Constant Princess“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 624 Seiten.ISBN 3-404-16469-5.Übersetzung ins Deutsche von Barbara Först.

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Kurzgefasst:

Katharina von Aragón ist erst 14 Jahre alt, als sie den Thronfolger Englands heiraten muss. Sie verlässt ihr Heimatland Spanien, und damit alles, was sie liebt. Am englischen Hof, wo spürbar schroffere Sitten herrschen, sehnt sie sich zurück nach Badekultur und exotischen Früchten, nach luftigen Gewändern und lauen Sommernächten. Katharina wird die erste Frau Heinrichs VIII. Als Erste lernt sie den tyrannischen Herrscher aus nächster Nähe kennen, als Erste leidet sie unter seinen unzähligen Liebschaften, und als Erste erfährt sie, was es bedeutet, ihm keinen Sohn schenken zu können – ein Schicksal, von dem nicht nur ihre Ehe, sondern die Zukunft eines ganzen Landes abhängt …

 

Ihre Meinung zu »Philippa Gregory: Die ewige Prinzessin«

Margareta zu »Philippa Gregory: Die ewige Prinzessin«06.10.2012
Ich fand es sehr schön, dass Philippa Gregory auf die Beziehung Katharinas zu ihrem ersten Ehemann Arthur Tudor eingegangen ist. Ich schätze, Katharina wäre an seiner Seite viel glücklicher gewesen als an der Seite Heinrichs VIII. Dieser Harry nervte mich seit seinem ersten Auftreten als selbstsüchtiger Junge. Man kann Katharina bedauern, ihn geheiratet zu haben. Alles in allem ein wunderbarer historischer Roman voller Facetten!
lorelei zu »Philippa Gregory: Die ewige Prinzessin«16.06.2012
Ein interessantes Buch, das zeigt, welchen Barbaren das 700 jährige, tolerante Reich der Mauren zum Opfer fiel - den machthungrigen Frömmlern, die im Namen Gottes die unaussprechlichsten Gräuel begangen haben; offenbar ist die Geschichte bis heute nicht wirklich bereit, dies als eigentliche Katastrophe des Abendlandes anzusehen.
Katharina, die stets bedauerte erste Königin des irren Henry, hat - wie ich es jetzt sehe, Gregory sei Dank - nur bekommen was sie verdiente; als unbedeutende Frau eines spanischen Granden wäre sie wahrscheinlich besser gefahren - aber es musste eben die Krone Englands sein.
anath zu »Philippa Gregory: Die ewige Prinzessin«23.11.2011
Irgendwie ist es mir bei diesem Buch recht schwer gefallen, in den Lesefluß hinein zu kommen. Und das lag nicht nur daran, daß die spanische Katharina noch nie zu meinen Favoritinnen im Harem Heinrichs VIII. gehörte. Sie gehört auch jetzt noch nicht dazu - daran hat dieses Buch nichts geändert. Und ihre Eltern sehe ich eher als Barbaren denn als großartige Persönlichkeiten. Hier lag wohl auch meine crux mit diesem Buch, denn natürlich schildert Philippa Gregory das Schicksal Katharinas wie so oft in ihren Büchern aus der Ich-Perspektive. Selbstverständlich somit auch aus der Sicht der liebenden Tochter auf ihre Eltern und deren "Heldentaten". Voller Begeisterung berichtet die junge Katharina von der Vertreibung der Mauren und beschreibt, wie ihre Familie in den eroberten Palästen die Dinge genoß, die sie selbst nicht erschaffen und früher verteufelt hatten.
Leider ist es mir auch durch dieses Buch nicht gelungen, mich irklich für Katharina zu erwärmen. Zu deutlich wird ihr Dünkel und ihr Fanatismus , zu deutlich ihre Berechnung und ihr politisches Kalkül.
Das ist vielleicht die Kunst, die Philippa Gregory wie keine zweite beherrscht : Als Schriftstellerin bleibt sie ganz nah bei ihren Heldinnen, läßt sie selbst sprechen, zwingt ihnen nichts auf, und doch hat der Leser die Chance, ihnen tief in die Seele zu blicken. Und was ich bei Katharina sah, bringt mich dazu, diese Frau als Kämpferin zu respektieren, aber es läßt mich auch schaudern.
Mir gefällt übrigens, daß das Buch genau den Teil der Geschichte erzählt, der nur wenigen Menschen geläufig ist. Wie ihre Ehe endet ist allgemein bekannt.Wie es zu dieser Ehe kam, welche achtbaren Leistungen sie als Politikerin durchaus vorzuweisen hatte, das ist eine eher unbekannte Seite an Katharina. Gut, daß jemand diesen Teil der Geschichte auch aufgeschrieben hat.
Tina zu »Philippa Gregory: Die ewige Prinzessin«22.01.2011
Gerade weil ich Katharina kenne fand ich es spannend, ich habe schon so viel gehört über den prozess und die verlorenen kinder das es öde wurde. Dieses Buch beleuchtet ihre erste ehe, und vor allem die kindheit einer Frau die als Tochter einer Kriegerkönigin aufwuchs. Man versteht besser warum sie so auf ihren Trohn beharte und es macht die alternde Katharina die von der jungen Ann verdrängt würde viel sympatischer. Gerade weil es endet wo die bekannte und berühmte und schon so oft erzählte geschichte beginnt ist es für mich einzigartig.
lara zu »Philippa Gregory: Die ewige Prinzessin«08.09.2010
mein 4 buch der autorin und ich bin sehr enttäuscht. langatmig,wenig fesselnd und die geburt ihrer tochter so wie der "sturz" von katharina wird eigentlich gar nicht behandelt. schade,die geschichte aus ihrer sicht zu lesen hätte mich sehr interessiert. wer katharina noch nicht "kennt" mag gefallen an diesem buch finden. für mich enttäuschend.
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