Philipp Vandenberg

Philipp Vandenberg wurde am 20. September 1941 in Breslau geboren. Er wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg bei einer Pflegemutter und im Waisenhaus auf und kam 1952 ins oberbayrische Burghausen.

Er besuchte dort dasselbe Gymnasium wie Ludwig Thoma und flog, eigenem Bekunden zufolge, wie dieser von der Schule. Er kehrte „reumütig“ zurück und konnte in der Folge die mangelhaften Leistungen in Griechisch sowie Mathematik durch hervorragende Leistungen in Deutsch und Kunst ausgleichen.

1963 machte er am humanistischen Gymnasium Burghausen/Salzach Abitur und studierte anschließend an der Universität München Kunstgeschichte und Germanistik (ohne Abschluss). Nach einem Volontariat bei der „Passauer Neue Presse“ arbeitete er als Redaktionsleiter, Nachrichten- und Literaturredakteur. Heute ist er freier Autor.

Vandenbergs Karriere als Sachbuchautor begann 1973, als er seinen Jahresurlaub nahm und begann, über den Fluch des Pharao zu recherchieren. Über den rätselhaften Tod von 30 Archäologen veröffentlichte er das Buch „Der Fluch der Pharaonen“ (1973), das ein Weltbestseller wurde. „Quick“ hatte das Manuskript als Serie abgelehnt. Auf den Bestsellerlisten plazierten sich auch Vandenbergs weitere Publikationen. 1977 wechselte Vandenberg seinen Verlag, blieb aber der kulturgeschichtlichen Thematik treu und war in der 80er Jahren als Autor historischer Sachbücher erfolgreich. Mitunter versuchte die Fachkritik, seine populären Sachbücher als „Archäo-Krimis“ abzutun. Vandernbergs Bücher, deren Auflage 1999 mit über 16 Millionen angegeben wurde, erschienen bisher in 31 Sprachen; darunter, neben allen Weltsprachen, im Türkischen, Bulgarischen, Mazedonischen und Rumänischen.

Vandenberg hat aus erster geschiedener Ehe einen Sohn. Seit 1994 ist er wieder verheiratet. Er lebt abwechselnd in Baiernrain und im Folterturm von Deutschlands längster Burg (1.030 Meter) in Burghausen. Sein Hobby ist das Sammeln von Oldtimern und Phonographen.

Historische Romane von Philipp Vandenberg:

Weitere Romane von Philipp Vandenberg: