Michael Schneider

Der Schriftsteller Michael Schneider wurde 1943 in Königsberg geboren und ist der Sohn des Komponisten und Dirigenten Horst Schneider. Sein drei Jahre älterer Bruder Peter Schneider ist ebenfalls Schriftsteller. Nach Kriegsende floh die Familie nach Westdeutschland, wo sie sich zunächst in Grainau/ Oberbayern und später in Freiburg im Breisgau niederließen.

Schneider studierte zunächst Naturwissenschaften in Freiburg und in Paris, brach dies aber 1968 ab und ging nach Berlin, wo er an der Freien Universität Philosophie, Soziologie und Religionswissenschaft studierte. In der gleichen Zeit engagierte er sich in der Studentenbewegung und publizierte auch politische Beiträge.

Er promovierte 1974 über Marx und Freud und war anschliessend Lektor im Wagenbach-Verlag in Berlin, eher er von 1975 bis 1978 als Dramaturg an das Hessische Staatstheater in Wiesbaden ging. Er schrieb im folgenden Theaterstücke, Essays und Novellen und politisch-essayistische Werke, zudem auch einige Sachbücher. Für seine Novelle Das Spiegelkabinett aus dem Jahr 1980 erhielt er den ZDF-Aspekte-Literaturpreis.

Seit 1991 ist Michael Schneider Professor an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg, dabei seit 1995 im Fachbereich Drehbuch. Im Jahr 2001 erschien hier sein Sachbuch Vor dem Dreh kommt das Buch. Im selben Jahr erschien mit Der Traum der Vernunft auch sein erster historischer Roman.

Für seine Arbeiten hat er zahlreiche Preise und Stipendien erhalten und hielt auch mehrere Gastprofessuren u.a. 2003 am Literaturinstitut in Leipzig und 2006 an der Universität der Künste in Berlin. Er ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller, im PEN-Zentrum, in der Humboldt-Gesellschaft, im Akademischen Beirat von Attac Deutschland und im Magischen Zirkel.

Michael Schneider lebt und arbeitet derzeit als freier Schriftsteller in Berlin und in Hünfelden, nahe Limburg.

Historische Romane von Michael Schneider:

Weitere Romane von Michael Schneider:

  • (1980) Das Spiegelkabinett (Novelle)
  • (1987) Die Traumfalle
  • (1989) Iwan der Deutsche

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