Die Küste der Freiheit von Maria W. Peter

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2014unter dem Titel „Die Küste der Freiheit“,, 880 Seiten.ISBN 3-404-16735-X.

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Kurzgefasst:

1775: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft. Bald schon findet sie sich mit zahlreichen anderen Auswanderern auf einem Schiff in die Neue Welt wieder. Doch der Weg in die Freiheit und zur Liebe ist weit ...

Das meint Histo-Couch.de: „Hier mischt der Zufall mächtig mit“75

Rezension von Rita Dell'Agnese

Die junge Mennonitin Anna entgeht nur knapp einer Vergewaltigung durch den unehrenhaften Soldaten Kurt Paul. Obwohl Lorenz von Tannau und seine Männer das Schlimmste verhindern können, wird Anna von der Gemeinschaft,  in der sie mit ihrem Vater lebt, fortan ausgegrenzt. Hinter ihrem Rücken wird gemunkelt, sie habe die Situation provoziert. Anna, die durch ihr Wissen um die Heilkunst bereits angeeckt war, leidet. Erst recht, als sie weitere Schicksalsschläge einstecken muss und immer deutlicher wird, dass sie ihn der Gemeinde kaum mehr eine Zukunft haben wird. Gleichzeitig hat sie ihr Herz an ihren einstigen Retter verloren. Der aber soll mit seinem Regiment nach Amerika versetzt werden. 1776 herrscht dort ein erbitterter Krieg. Anna verkauft sich als Schuldmagd ebenfalls nach Amerika, um ihrem Geliebten nahe zu sein. Sie ahnt nicht, dass sie als Schuldmagd quasi den Status einer Sklavin einnehmen wird. Den in seinem Geiste edlen Lorenz erwartet auf dem Schlachtfeld Schlimmes: Nicht nur, dass er verwundet wird, er begegnet auch dem unehrenhaften Soldaten wieder, der seit seiner Entlassung aus der Armee und dem Spießrutenlaufen nach der versuchten Vergewaltigung voller Hass auf Lorenz ist und seit Jahren auf Rache sinnt.

Sie begegnen sich immer wieder

Die Autorin Maria W. Peter führt ihre Leserinnen und Leser von Hessen in die Vereinigten Staaten und siedelt damit ihren Roman in einer Region an, die in den historischen Romanen nicht schon ausführlich abgehandelt wurde. Auch die Schauplätze rund um den Unabhängigkeitskrieg sind wohl für etliche Leserinnen und Leser eher ungewohntes Terrain. Damit kann die Autorin durchaus punkten. Doch gleichzeitig birgt das auch Gefahren: Es mag sich wohl jeder irgendwann die Frage stellen, weshalb sich in einem solch weitläufigen Land die Protagonisten immer wieder über den Weg laufen. Meist überlässt Maria W. Peter dem Zufall das Feld. Doch das wirkt auf Dauer denn doch etwas zu einfach gestrickt und so verliert der Roman je länger, desto mehr an Tempo. Selbst ein Publikum, das solche Zufälligkeiten gerne hinnimmt, wenn es dem Verlauf des Romans dient, dürfte etliche Entwicklungen schlicht als unglaubwürdig empfinden. Das ist sehr schade, entführt die Autorin doch in eine facettenreiche Welt und hat viel zu bieten.

Interessante Charaktere

Die Zusammenstellung ihrer Charaktere ist Maria W. Peter durchaus geglückt. Sie hat die einzelnen Figuren feinfühlig ausgearbeitet und gibt ihnen viel Gehalt mit auf den Weg. Die Konstellationen sind nicht ohne Reiz und die Figuren bewegen sich bis auf wenige Ausreißer sehr glaubwürdig in der ihr zugeschriebenen Welt. Dass die Autorin dann aber doch häufig auf Klischees zurückgreift und bei den beiden Hauptfiguren Anna und Lorenz die Heldenposition sehr stark ausreizt ist schade. Es bringt den Roman etwas ins Trudeln und verschiebt die Handlung zu stark in den Mainstream-Liebesroman-Bereich. Dabei sind, bei genauerem Hinsehen, sehr viele interessante Aspekte eingearbeitet, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit der entsprechenden Zeit verdienen. So etwa das Thema „Schuldenmagd“ oder auch die verschiedenen religiösen Aspekte, die zum Tragen kommen. Es ist dabei nicht nur die Gemeinschaft der Mennoniten, die wohl für viele eine unbekannte Welt darstellen.

Etwas in die Länge gezogen

Sehr üppig ausgefallen ist der Umfang des Romans, der immer wieder auch die Geduld des Publikums strapaziert. Manche Szene hätte durchaus Kürzungspotenzial, kommen doch einige Beschreibungen oder Handlungen etwas gar oft vor. Natürlich können die Wiederholungen auch als bewusstes Stilmittel verwendet worden sein, doch dürfte dies dann eher eine etwas unglückliche Wahl gewesen sein. Trotz den deutlichen Schwächen, die der Roman mit sich bringt, lohnt es sich dennoch, sich näher mit Die Küste der Freiheit zu befassen. Die Autorin spricht etliche Themen an, die zu faszinieren vermögen und nimmt ihr Publikum auf eine abenteuerliche Reise mit.

Ihre Meinung zu »Maria W. Peter: Die Küste der Freiheit«

Margitta zu »Maria W. Peter: Die Küste der Freiheit«03.11.2017
Vorab , ich würde kein Buch aus dieser Epoche und Thematik lesen. Durch Empfehlung bin ich darauf aufmerksam geworden.
Das Buch hat mich mit ihren Protagonisten gefangen genommen und so beansprucht , dass ich es ab und an zur Seite legen mußte. Man fühlt sich direkt im Geschehen und spürt die Verzweiflung , die Ungerechtigkeiten und die Rigorosität mit der Menschen das Leben genommen wird. Sei es durch Gesetzte innerhalb verschiedener Gruppierungen , Versklavung . Es war eine sehr harte Zeit. Dieses wurde durch die Autorin sehr klar formuliert. Sie hat sich klar und deutlich ausgedrückt , der Schreibstil nimmt einen mit. Schön , dass für die Seele auch ein paar Lichtblicke zu finden waren und auch die Geschichte glücklich endet. Ich bezweifle keine Sekunde , dass es sich so hätte zutragen können.
Da ( wie schon geschrieben , diese Zeit nicht die Meine ist ) ein Lob an die Autorin , die mich mit ihrer Geschichte gefesselt hat.
dorli zu »Maria W. Peter: Die Küste der Freiheit«25.07.2017
Waldeck, 1775. Als die Mennonitin Anna Hochstetter auf einer Lichtung den schwer verletzten Lorenz von Tannau findet, nimmt sie den Offizier bei sich auf, um ihn gesund zu pflegen. Eine gute Tat, die von der Gemeinde amischer Täufer, in deren Mitte Anna lebt, mit Argwohn betrachtet wird. Kurze Zeit später wird ihr Unzucht vorgeworfen, es folgen Bann und Ausschluss aus der Gemeinde.
Anna verlässt Waldeck und macht sich auf die Suche nach dem mittlerweile genesenen Lorenz, um ihn um Hilfe zu bitten, doch der Offizier befindet sich mit seinem Regiment bereits auf dem Weg in die amerikanischen Kolonien.
Es ist die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben, die Anna den Entschluss fassen lässt, Lorenz nach Amerika zu folgen.
In der Neuen Welt angekommen, muss Anna sich jedoch als Schuldmagd verdingen und gerät in einen Strudel aus Demütigung, Unterdrückung, Ausbeutung, fiesen Machenschaften und Verrat – die Verwirklichung ihrer Träume rückt in weite Ferne…

In ihrem historischen Roman „Die Küste der Freiheit“ entführt Maria W. Peter den Leser in die Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und wartet mit einer lebendig erzählten Mischung aus Historie, Romantik, Abenteuer und Spannung auf.

Die Autorin hat die historischen Ereignisse zwischen1775 und 1783 mit einer fesselnden fiktiven Geschichte verwoben und ein umfassendes und glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Schnell ist man mittendrin im Geschehen und verfolgt gespannt das Miteinander und Gegeneinander der Akteure.

Maria W. Peter ermöglicht dem Leser interessante Einblicke in das Leben der Auswanderer und Kolonisten, in die unterschiedlichen Glaubensrichtungen, die Sklaverei und in das Kriegsgeschehen und Schlachtengetümmel zwischen den Dreizehn Kolonien und der britischen Kolonialmacht – alles was die Menschen an der amerikanischen Ostküste damals bewegt und angetrieben hat, wird anschaulich geschildert.

Die Autorin macht es ihrer Hauptprotagonistin nicht leicht, in der Neuen Welt Fuß zu fassen. Knechtschaft, Hunger, Erschöpfung, Intrigen, Nachstellungen und Übergriffe – Anna hat immer wieder mit herben Niederlagen zu kämpfen und man hofft und bangt stets mit ihr, dass ihr Leidensweg ein gutes Ende nehmen wird und irgendwann der Tag kommt, an dem sie ein glückliches Leben in Freiheit führen kann.

„Die Küste der Freiheit“ hat mir sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht, Anna und Lorenz kennenzulernen, sie auf ihrem Weg durch diese mitreißende Geschichte zu begleiten, unheilvolle Zeiten mit ihnen zu durchleben und die brenzligen Situationen wie auch die heiteren Momente mit ihnen zu teilen.
AmberStClair zu »Maria W. Peter: Die Küste der Freiheit«20.07.2017
Ein Meisterwerk vom feinsten. Eine sehr gut recherchierte Geschichte, mit sehr tief bewegende Szenen das einem manchmal Tränen in den Augen standen. Man konnte alles Leid und die Pein die Anna und Lorenz erlitten hatten mitfühlen. Die Schicksalsschläge waren manchmal so hart das man echt bangte ob sie je zueinander finden. Eine sehr ergreifende Liebesgeschichte die einen im Atem hielt.
Diese mitreißende Auswanderergeschichte ist der Autorin mehr als nur gelungen. Man merkte das sie ihr ganzes Herz mit rein gab. Die Szenen waren sehr authentisch und die historische Geschichte Amerikas gut mit eingebracht. Man konnte sich auch alles sehr gut vorstellen, was die Soldaten erlebten. Aber auch die Sklaven in ihrem Elend. Die ganzen Klassenunterschiede, sowie auch die deutschen Auswanderer die keinen Rat mehr wußten und wegen ihrer Religion flüchteten.
Ich persönlich fand die Geschichte einmalig, sie hat das versprochen was ich mir erhoffte. Spannung, ein absolutes Lesevergnügen und eine lehrreiche Erfahrung. Die Charaktere waren sehr gut beschieben und man war selbst mitten unter ihnen. Ein dickes Buch von 800 Seiten was man gar nicht merkte so fesselnd war der Inhalt.
Interessant wurde es noch mal im Glossar. Hier wird alles sehr ausführlich dargestellt.
Eine absolute Leseempfehlung, für Leser die etwas mehr über die amerikanische Geschichte wissen möchten.
venatrix zu »Maria W. Peter: Die Küste der Freiheit«18.07.2017
Wie wir es von der Autorin gewohnt sind, entführt sie uns in eine Zeit der Kriege, der Ungerechtigkeiten und der Standesunterschiede. Wir begleiten die Mennonitin Anna und den jungen hessischen Leutnant Lorenz von Tannau auf ihren unterschiedlichen Wegen von Deutschland nach Amerika, just zu jener Zeit, als sich die 13 Kolonien sich gegen das Mutterland England auflehnen. Wir schreiben das Jahr 1776.

Die Story beginnt in Waldeck, Hessen. Anna Hofstetter, eine tiefgläubige Mennonitin lebt mit ihrem Vater bei den Amischen. Mehr gelitten als willkommen nimmt man jedoch ihre medizinischen Kenntnisse in Anspruch. Auf dem Nachhauseweg von einer schwierigen Geburt wird sie vom Deserteur Kurt Paul überfallen. Der Vergewaltigung entgeht sie nur knapp durch das Auftauchen des jungen hessischen Leutnant Lorenz von Tannau.
Wenig später kreuzen sich die Schicksale der drei wieder. Diesmal ist Lorenz Pauls Opfer und Anna nimmt den schwer verletzten Soldaten, gegen den ausdrücklichen Wunsch der Dorfgemeinschaft, mit nach Hause und pflegt ihn gesund. Während der langen Wochen der Genesung kommen sich Anna und Lorenz näher, dennoch gibt es für die beiden keine Zukunft. Standesunterschied und anderer Glauben lassen eine Verbindung damals nicht zu.

Die Fürsorge für den Verletzten hat für Anna schwerwiegende Folgen: sie wird aus der Gemeinschaft der Amisch ausgestoßen, weil sie sich mit einem Andersgläubigen abgegeben hat und gegen die „Befehle“ der Dorfgemeinschaft zuwidergehandelt hat.

Als Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika aufbricht, flüchtet Anna, die den selbstherrlichen und despotischen Gideon heiraten soll, damit sie wieder ein respektables Mitglied der Gemeinschaft werde, aus Waldeck in die Kolonien mit der vagen Hoffnung Lorenz wieder zu finden.

Doch vorerst landet sie als Schuldmagd auf der Plantage der Familie Huntley in Williamsburg. Hier ist sie auf Gedeih und Verderb dem sadistischen John Huntley und seinem Aufseher Anderson ausgeliefert. Doch auch Rose, eine schöne Sklavin, spinnt rund um Anna eine bösartige Intrige, in deren Folge sie als Mörderin gebrandmarkt wird. Am Pranger stehend wird Anna von Lorenz entdeckt und die beiden fliehen gemeinsam.

Doch nicht nur Anna und Lorenz sind unabhängig voneinander in Amerika angekommen. Auch Kurt Paul, als Deserteur gebrandmarkt, treibt in der Neuen Welt weiter sein Unwesen.

Annas Traum von der Freiheit erfüllt sich nicht. Als entlaufene Schuldmagd ist sie immer der Gefahr der Entdeckung ausgesetzt. Sie findet Unterschlupf bei Emmet, einem irischen Quäker, der auch nicht ganz das ist, was er scheint.

Lorenz ist in die Kämpfe der Kolonisten gegen das Mutterland verwickelt. Immer wieder geht es um Leben oder Tod.

Werden Anna und Lorenz einander wiederfinden?

Meine Meinung:

Maria W. Peter versteht es ausgezeichnet die vielen historischen Details in die Handlung zu verweben, ohne dass der Leser merkt, dass er hier Geschichtsunterricht erhält. So mag ich das! Die Handlungsstränge werden akkurat miteinander verknüpft und wieder entknotet. Immer wieder berühren sich die Schicksale der Protagonisten und driften wieder auseinander. Manchmal, könnte man ein wenig viel des Zufalls vermuten, doch die Kolonien sind dünn besiedelt und die Bevölkerung trifft sich in den wenigen Städten. Die sind Umschlagplatz von Waren aller Art, Sklavenhandel inklusive. Daher ist das Aufeinandertreffen von Anna, Lorenz, Kurt Paul und den vielen anderen interessanten Figuren des Romans durchaus glaubwürdig.

In den Wirren des (Unabhängigkeits)Krieges gehen Moral und Menschlichkeit gleich einmal verloren. Auch Anna, die streng Gläubige, fühlt sich das eine oder andere Mal von Gott in Stich gelassen. Dennoch hilft ihr der Glaube, über viele Widerwärtigkeiten hinweg.

Schön und authentisch sind auch die Nebenfiguren dargestellt. Da ist zum einen Emmet, der große Schuld auf sich geladen hat, oder der irische (katholische) Priester Father Sean, der auch eine schmerzvolle Vergangenheit hinter sich gelassen hat. Auch John Huntley ist in seiner Widerwärtigkeit deutlich präsent.


Fazit:

Wer gerne historische Romane liest, die penibel recherchiert sind, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
hitti zu »Maria W. Peter: Die Küste der Freiheit«18.07.2017
"Auf eine besser Zukunft....auf ein neues freies Leben"
1776 in Waldeck;
Anna Hochstetter wohnt als Mennonitin in einer Amischen Gemeinde bei ihrem kranken Vater und übt den Beruf der Hebamme und Pflegekraft aus. Eines Tages spricht sie auf dem Heimweg ein Deserteur namens Kurt Paul an, dem sie in ihrer Gutherzigkeit zunächst hilft und kurze Zeit später fast von ihm vergewaltigt wird, wenn nicht zu rechten Zeit sein Vorgesetzter, der Offizier Lorenz von Tannau, hinzugekommen wäre und das Schlimmste verhindert hätte. Kurt Paul wird unehrenhaft aus dem Militär entlassen und muss obendrein eine Strafe verbüßen. Als Rache spürt er Lorenz auf und verletzt ihn fast tödlich. Anna findet Lorenz in seinem kritischen Zustand, nimmt ihn mit nach Hause und pflegt ihn gesund. Obwohl er katholisch ist und Anna als Mennonitin eigentlich nicht mit diesen Menschen verkehren dürfte, bringt sie es nicht fertig, den in Not geratenen Lorenz nicht zu helfen.
Vom ersten Augenblick an fühlen sich beide zueinander hingezogen; doch stehen sowohl ihre Religionen als auch ihre Standesunterschiede wie Mauern zwischen ihnen. Der Leser erlebt im Laufe des Geschehens hautnah mit, mit welcher Kraft Menschen für ihre eine wahre Liebe kämpfen können. Nach Lorenz Genesung wird er von seiner Dienststelle nach Amerika beordert und Anna wird wegen eines angeblichen Vergehens unter den Bann der Gemeinde gestellt. In ihrer Not versucht sie ebenfalls nach Amerika zu reisen und dort in Freiheit zu leben.
Wie lange sie tatsächlich dort auf ihre Freiheit warten muss und welche unfasslich grausamen und unmenschlichen Wege sie gehen muss, kann sie nicht einmal erahnen. Wird sie in Amerika Lorenz jemals wieder sehen, haben sie eine Chance auf ein Leben zu zweit?

Maria W. Peter schuf mit diesem grandiosen Roman ein herrliches Epos, das in der Zeit des Achzehnten Jahrhunderts spielt. Die exzellent ausgearbeiteten und authentisch agierenden Personen sowie die faszinierende Story in der diese leben reißen den Leser mit in das Geschehen, lassen ihn mitfühlen, mitleiden, bangen, hoffen und freuen.

Anna, Lorenz und Noah, nur einige der Hauptdarsteller, wuchsen mir alle sehr an's Herz. Der Roman lebt durch die bestens in Szene gesetzten Wesensunterschiede dieser Personen und wird dadurch noch interessanter und spannend. Die Bösewichte des Romans bringen das Blut des Lesers unweigerlich in Wallung und ließen mich oft bis in die Nacht um die liebgewordenen Hauptfiguren zittern.
Durch den flüssigen, ansprechenden und leicht verständlichen Schreibstil gelang der Autorin ein Roman, den man einfach sehr gerne liest und während der Lektüre nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die hinreißenden Szenen und die herrlich detaillierten Beschreibungen der Handlungsorte entfalten ein buntes Kopfkino der Extraklasse.
Der wohlig-dicke Schmöker von gut achthundert Seiten Stärke schenkte mir eine Zeitreise in die äußerst interessante amerikanische Revolutions Geschichte um 1776. Sklaven, soziale Umbrüche, turbulente politische Wirren, unterschiedliche, fast bizarr wirkende Religionen von Mennoniten, Amischen und deren Streit mit Katholiken sind eindrucksvoll, unterhaltsam und intensiv in die Geschichte eingeflochten.
Ein besonderes Highlight dieses rund um gelungenen Romans ist die am Ende des Buches dargebotene Hilfe, die der Autorin sicherlich sehr viel Mühe gekostet hat: ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen zu diesem fantastischen Werk.
Wie viel Arbeit dieser Roman "Küste der Freiheit" der Autorin gekostet haben muss, kann man schon alleine darin erahnen, dass sie dafür mehrere Jahre intensivster Recherche und Literaturforschung betrieb. Das Ergebnis ist ein Roman enormer Qualität. Die in meinen Augen geniale Autorin bewies ihr literarisches Können schon alleine darin, die vielen Fakten und historischen Details so in eine mitreißende Story zu verpacken, dass daraus ein lehrreicher aber mühelos und mit größtem Vergnügen zu lesender Roman entstand.
Somit kann ich dieses Werk jedem Leser wärmstens empfehlen, der gerne historische Romane liest. Einen großen und herzlichen Dank liebe Maria für den großartigen Roman und die gewaltige Arbeit die darin steckt.
grit0707 zu »Maria W. Peter: Die Küste der Freiheit«18.07.2017
Klappentext:
1775: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft. Bald schon findet sie sich mit zahlreichen anderen Auswanderern auf einem Schiff in die Neue Welt wieder. Doch der Weg in die Freiheit und zur Liebe ist weit.

Meine Meinung:
Ich wollte das Buch gerne lesen, da ich schon einiges über die Auswanderung der Schotten nach Amerika gelesen hatte. Nun war ich gespannt, wie Maria W. Peter dieses Thema umsetzt. Und das ist ihr eindeutig gelungen. Nicht nur die Geschichte, in der von Verfolgung, Intrigen, Kampfgeist, Hilfe, Liebe und Hass erzählt wird, sondern auch die historisch gut recherchierten Hintergründe machen das Lesen zu einem Vergnügen. Der Schreibstil ist so flüssig, dass man direkt in die Geschichte eintaucht. Die Hauptprotagonisten Anna und Lorenz sind sympathisch und man fiebert das ganze Buch über mit den beiden mit. Dagegen wünscht man den Gegenspielern, wie Kurt Paul oder Rose, zeitweise die Pest an den Hals. Maria W. Peters hat es sehr beeindruckend verstanden alle historischen Ereignisse, die in dieser Zeit mit der Auswanderung nach Amerika zu tun hatten, in dieser Geschichte zu erzählen. Alles in allem möchte man das Buch gar nicht zur Seite legen, weil man wissen möchte, was noch alles passiert und wie es dann weitergeht.

Mein Fazit:
„Die Küste der Freiheit“ ist ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite interessant und lesenswert ist. Nicht nur der Schreibstil überzeugt, sondern auch die Geschichte mit den vielen historischen Hintergründen. Ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus, nicht nur für Liebhaber des Genres.
Malaika zu »Maria W. Peter: Die Küste der Freiheit«18.07.2017
Als Annas Vater stirbt, kann er sie nicht mehr vor der anstehenden Heirat mit Gideon Beiler beschützen. Eigentlich wäre Gideon der perfekte Mann - er hat den selben Glauben, gehört der ihrer Gemeinde an und ist auch, im Vergleich zu Anna, sehr wohlhabend. Er hat aber eine furchtbare Persönlichkeit…
Anna beschliesst nach 'America' zu flüchten, um dort neu anzufangen. Das verläuft jedoch nicht so, wie sie es geplant hat.

Das Buch konnte mich ab der ersten Seite in den Bann ziehen. Es ist spannend, tragisch und schön. Man kann in das 18. Jahrhundert abtauchen und die Welt durch die Augen der Protagonisten sehen.
Im Buch ist der amerikanische Bürgerkrieg, die Sklaverei, die Zeit der Reformation/Gegenreformation und noch vieles mehr eingewoben. Das ermöglicht ein sehr spannendes Leseerlebnis.

“Die Küste der Freiheit” hat mich erstaunlicherweise durchgehend gefesselt, etwas, das ich nicht erwartete habe, da viele, so dicke Bücher sich irgendwann ziehen. Dieses Buch jedoch nicht. Es passiert immer etwas Neues und es wiederholt sich nichts zweimal.

Anna war mir sofort sympathisch. Sie ist eine selbstbewusste, starke, junge Frau, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Auch ihre unermüdliche Gutmütigkeit, anderen zu helfen, konnte ich nur bewundern.

Die Autorin hat das Buch unglaublich gut recherchiert - von historischen Hintergründen bis zu medizinischen Möglichkeiten. Dadurch hat sie dem Buch einen spezialen Glanz gegeben, der auch noch nach dem Lesen nachwirkt.

Das Cover ist einfach wunderschön, die weichen Farben kombinieren perfekt mit dem Kranich und den Silhouetten im Hintergrund…

Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle, die spannende historische Romane lieben.
PMelittaM zu »Maria W. Peter: Die Küste der Freiheit«15.07.2017
Das Leben der Mennonitin Anna Hochstetter und des Sekondeleutnant Lorenz von Tannau scheint verbunden zu sein. Bereits in Deutschland liefen sie sich mehrmals über den Weg und auch in Amerika, wo beide aus unterschiedlichen Gründen gelandet sind, treffen sie sich wieder.

In Amerika geraten beide in die Wirren des Unabhängigkeitskrieges, doch auch anderes macht ihnen Sorgen.

Maria W. Peters Roman über die beiden so unterschiedlichen Deutschen ist ein wahrer Pageturner, trotz seiner über 800 Seiten habe ich den Roman innerhalb kurzer Zeit gelesen. Die Autorin hat ein Händchen dafür, dem Leser ihre Charaktere sehr nahe zu bringen, man bangt, hofft und freut sich mit ihnen – oder ärgert sich und schimpft über die Antagonisten, von denen es auch ein paar gibt. Die beiden Protagonisten gefallen mir sehr gut, Anna, die sich selbst, auch unter widrigsten Umständen, treu bleibt, und Lorenz, der eine Reihe guter Anlagen für die Entwicklung, die er durchläuft, von Anfang an mitbringt. Auch die weiteren Charaktere sind der Autorin gut gelungen, manche sind allerdings etwas zu eindimensional gestrickt, ich hätte mir, vor allem bei den Antagonisten, weniger Klischee sondern mehr Ambivalenz gewünscht.

Ähnliches gilt für das Schicksal der Protagonisten, vor allem dem Annas, denn irgendwann war mir all das Unglück, das ihr widerfährt, fast zu viel, gut, dass die Autorin ihr dann doch zwischendurch ein wenig Frieden gönnt. Die Autorin hat viel hineingepackt von dem, was Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nach Amerika kamen, passieren konnte, der Roman wirkt dadurch aber nicht überladen, da nicht alles auf die beiden Protagonisten, sondern manches auch auf Nebenfiguren zutrifft, da gibt es z. B. Sklaven, irische Auswanderer, Plantagenbesitzer. Dadurch, dass der Roman aus vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde, kommen viele dieser Charaktere selbst zu Wort – und das gefällt mir wirklich richtig gut, wir schauen nicht von oben auf das Geschehen, sondern sind jeweils mittendrin.

Auch wenn die Charaktere allerhand Schlimmes durchmachen müssen, wie etwa die Überfahrt nach Amerika oder Kriegsschlachten, gelingt es der Autorin gut, dieses zwar eindringlich, aber nicht allzu drastisch darzustellen. Andeutungen oder ein paar kurze Sätze reichen oft vollkommen aus, um dem Leser das Leid begreiflich zu machen.

Die Geschichte ist spannend, und man fühlt sehr mit den Protagonisten, sowie mit manchen Nebenfiguren. Was mich, neben den teilweise klischeehaften Charakteren, etwas gestört hat, waren die vielen Zufälle, die in der Regel zu Begegnungen führten, die man sich, vor allem in dieser Fülle, im wahren Leben nicht wirklich vorstellen kann. Allerdings trifft die Autorin damit auch immer wieder die Wünsche der Leser, so dass man sich letztlich über diese Zufälle freut, weswegen es mich dann eben nur ein bisschen und nicht sehr stört.

Im Grunde wird das auch nebensächlich neben dem, was die Geschichte bietet: Sie bringt dem Leser diese Zeit sehr nahe, als Leser erfährt man viel nebenbei, sei es über bestimmte Religionen, die verschiedenen Beteiligten des Unabhängigkeitskrieges, das damalige Rechtssystem und einiges mehr, die Autorin hat umfassend recherchiert, was man auch dem umfangreichen Nachwort entnehmen kann. Am Ende klappt man den Roman zufrieden zu und denkt sicher noch eine Zeit lang hin und wieder an Anna und Lorenz und ihre Begleiter während der erzählten Zeit.

Wie bereits erwähnt, hat die Autorin ein umfangreiches Nachwort verfasst, in dem sie auf verschieden Aspekte des Romans und ihrer Recherche genauer eingeht, außerdem enthält das Buch zwei farbige Karten (Deutschland und Amerika), ein Glossar, eine Liste der historischen Persönlichkeiten, die vorkommen oder zumindest eine Rolle für das Geschehen spielen, sowie Reise- und Städtetipps – perfekt!

Der Roman hat mich gut unterhalten und mich mitgenommen in die Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Wer gerne umfangreiche, gut recherchierte historische Romane liest, die auch eine Liebesgeschichte erzählen dürfen, ist hier genau richtig.
Lese gerne zu »Maria W. Peter: Die Küste der Freiheit«13.07.2017
1775 Waldeck, Hessen: Die junge Anna wurde mit ihrem Vater aus ihrer Heimat vertrieben. Sie werden in der Nähe von Waldeck von anderen Mennoniten aufgenommen, denn dort wo Anna und ihr Vater lebten dürfen nur eine bestimmte Anzahl von Mennoniten leben. Durch ein Unglück lernt Anna den hessischen Offizier Lorenz von Tanau kennen. Als Lorenz nach Amerika abkommandiert wird ist Anna sehr traurig. Aber irgendwann werden sich die Wege von Anna und Lorenz wieder kreuzen.
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"Die Küste der Freiheit" ist ein sehr gut recherchierter historische Roman, Die Autorin hat vier Jahre an diesem Roman gearbeitet um z. B. sogar die Wetterlage bei bestimmten Schlachten in Amerika richtig abzubilden. Das Buch handelt in einem Zeitraum von acht Jahren (1775 - 1783). Anna, die Protagonistin des Buches, ist Mennonitin. Eine Glaubensgemeinschaft, der Protestanten, die keine Kinder taufen, sondern erst Jugendliche oder junge Erwachsene getauft werden. Sie verweigern Eide und Kämpfe im Krieg. Vielen sind vielleicht die Amischen bekannt, die heutzutage in Amerika leben. Diese Glaubensgemeinschaft hat sich von den Mennoniten abgesplittet. Außerdem wird im Buch auch der Sklavenhandel, der zur damaligen Zeit in den Nord- und Südstaaten polarisierte und das Leben einer Schuldmagd oder -knecht angesprochen. Im Anhang sind viele interessante Infos über historische Personen des Unabhängigkeitskrieges, der sich genau über den Zeitraum der acht Jahre erstreckt, die Auswanderung Deutscher im 18. Jahrhundert, aber auch über die Glaubensgemeinschaft der Mennoniten, von denen heutzutage viele als Amische in Pennsylvania in Amerika leben, abgebildet. Es gibt noch Kartenmaterial, das im Moment im E-Book noch nicht abgedruckt ist. Außerdem noch interessante Adressen zu Museen, den erwähnten Schlachtfeldern in Amerika und wer sich für die Amische Kultur interessiert eine Adresse einer Amisch Farm in Pennsylvania.
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Ich selbst bin ganz begeistert von diesem historischen Roman, der stolze 800 Seiten Lesestoff mit sich bringt und danke der Autorin für diese sehr interessant Lektüre, die ohne weiteres fünf Sterne und mehr verdient hat.
Bettina Hertz zu »Maria W. Peter: Die Küste der Freiheit«09.07.2017
Die Küste der Freiheit
Autor: Maria W. Peter
Anna Hochstetter lebt mit ihrem Vater in einer Monnonitengemeinde im Waldecker Land. Sie macht durch ein brisantes Erlebnis die Bekanntschaft mit dem jungen Sekondeleutnant Lorenz von Tannau. Genau diese macht es wenig später erforderlich, dass Anna den Schutz der Gemeinde verlässt. Ihr Ziel ist zunächst Cassel, zur Einheit von Lorenz, doch trifft sie diesen nicht mehr an, da er einen Marschbefehl Richtung Amerika folgen musste. Kurzentschlossen kauft sie sich selbst eine Überfahrt ins gelobte neue Land mit dem großen Ziel, endlich in Freiheit leben zu können. Aber das Schicksal meint es nicht gut mit Anna, die letztendlich als Schuldmagd mehr tot als lebendig in Amerika ankommt und bei dem skrupellosen Sklavenhändler und Tabakplantagenbesitzer John Huntley landet. Ein schier unüberwindbarer Weg, wieder ihr eigenes Leben selbst zu bestimmen, liegt vor ihr. Sie trifft abermals auf Lorenz und trotz ihrer unterschiedlichen Ansichten fühlen sich beide voneinander angezogen. Beide durchleben eine Odyssee durch die Amerianischen Revolution und finden doch nicht zueinander. Wird es jemals für Anna und Lorenz ein gemeinsames Leben geben?
Dieses Buch machte mich anfangs mit seinen über 800 Seiten fast Angst und deshalb kann man eine Rezension kaum in wenigen Zeilen schreiben, ohne dass die gefühlten Emotionen verloren gehen würden. Maria W. Peter hat hier ein Epos geschaffen, aus dem es kein Entrinnen gibt. Der Schreibstil ist so lebendig, spannend, bildhaft, dass man eigentlich keine Pause beim Lesen einlegen möchte. Zunächst lernt man Anna kennen, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Man kann sich so toll in ihre Gefühlswelt hineinversetzen, dass einem ganz warm ums Herz wird. Dann tritt Lorenz in ihr Leben, der Leutnant eines hessischen Regiments, dass nach Amerika aufbricht, um gegen die dortigen Rebellen zu kämpfen. Lorenz ist für mich der Held der Geschichte. Trotz Adelsgeschlecht ist er sehr gerecht zu seinen Untertanen und kann vor allem gut und böse unterscheiden. Durch seine Kriegserlebnisse im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg muss er oftmals seine Einstellung überdenken und macht für mich den größten Wandel seiner Person aus.
Anna und Lorenz sind die zwei Hauptprotagonisten und bilden den roten Faden dieser wunderschönen Auswanderersaga. Aber wer Romane aus der Feder von Maria W. Peter kennt, weiß, dass das nicht alles sein kann. Es gibt eine bunte Vielfalt von Nebencharakteren, die hier Leben eingehaucht bekommen und man leidet, hofft, bangt, freut und fiebert mit ihnen mit. Die Bösewichte des Buches möchte man stets bestraft sehen, aber auch da versteht es Maria W. Peter geschickt, uns Lesern ein wenig leiden zu lassen. Hinzu kommen die historischen Zusammenhänge, Ereignisse und Personen, die perfekt mit den fiktiven Figuren verwoben werden. Man lernt hier neben der Amerikanischen Revolution sowohl ein Stück Deutsche und Irische Geschichte kennen. Ich habe so oft während des Lesens gegoogelt und dachte immer nur: „Wow, wie lange hat Maria W. Peter da wohl bis ins kleinste Detail recherchiert?“ Das allein zollt schon großen Respekt.
Selbst als das Buch zu Ende gelesen war, möchte man sich noch nicht von Anna und Lorenz trennen und wird hier von einem wunderbaren Nachwort belohnt. Es ist sicher sehr ausführlich, aber für jemanden wie mich, der als Laie in diese Geschichte purzelt, perfekt und beim förmlich studieren dessen Inhaltes kam immer wieder dieser Aha-Effekt. Die Übersichten der historischen Personen inkl. Reise- und Stöbertips bilden eine perfekte Zugabe. Die Gestaltung des Buches ist vom Cover her hervorragend gelungen, es verströmt sofort ein Gefühl von Sehnsucht nach anderen Welten und wie einfach haben wir es doch heute, uns solch einen Traum zu erfüllen im Gegensatz zu Zeiten von Anna und Lorenz. Sehr hilfreich finde ich auch die beiden Landkarten im Buchdeckel vorn und hinten.
Ich kann diese tolle Auswanderersaga absolut und uneingeschränkt weiterempfehlen und vergebe super gerne fünf Sterne.

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