Der sixtinische Himmel von Leon Morell

Buchvorstellungund Rezension

Der sixtinische Himmel von Leon Morell

Originalausgabe erschienen 2012unter dem Titel „Der sixtinische Himmel“,, 576 Seiten.ISBN 3-502-10224-4.

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Kurzgefasst:

Italien, Anfang des 16. Jahrhunderts. Der junge Aurelio kommt nach Rom, um dort beim größten Bildhauer seiner Zeit in die Lehre zu gehen: Michelangelo Buonarroti. Gerade hat der Papst diesen gegen seinen Willen mit einem Deckenfresko für die Sixtinische Kapelle beauftragt. Missmutig macht sich der Künstler ans Werk. Nachts jedoch erschafft er aus weißem Marmor das Bildnis der Frau, die keiner jemals sehen darf: die Kurtisane des Papstes. Aurelio verliebt sich unsterblich in die geheimnisvolle Schöne. Doch seine Liebe wird nicht nur ihm zum Verhängnis …

Das meint Histo-Couch.de: „Ein beeindruckendes Porträt Michelangelos und der sixtinischen Kapelle“96Treffer

Rezension von Carsten Jaehner

Italien, Forlì 1508. Die Familie des jungen Aurelio wird auf ihrem Lehen überfallen. Da sein älterer Bruder anschließend standesgemäß den Hof übernimmt, muß Aurelio die Familie verlassen. Sein Weg führt ihn nach Rom, wo er beim Bildhauer Michelangelo Buonarotti, den er bereits als Kind kennen erlernt hat, in die Lehre gehen will.

Michaelangelo erinnert sich an ihn und nimmt ihn auf. Doch arbeitet er gerade nicht am Grabmahl aus Marmor für Papst Julius II. Dieser hat ihn damit beauftragt, ein neues Deckenfresko in die sixtinische Kapelle zu malen und somit das Vorgängergemälde zu ersetzen. Widerwillig macht sich Michelangelo an die Aufgabe und sammelt ein paar Freunde zusammen, die ihm helfen.

Während er tagsüber an den Fresken arbeitet, deren Technik er auch erst kennen lernen muss, trifft er sich nachts mit Aphrodite, der Kurtisane des Papstes, die so geheimnisumwittert ist, dass niemand sie sehen darf. Er soll ihr Bildnis in Marmor meißeln, und als Aurelio dieses herausfindet, verliebt er sich unsterblich in sie. Währenddessen hadert Michelangelo mit seinem Werk und legt sich das eine ums andere Mal mit dem Papst an, der endlich das Gemälde sehen will. Da naht der erste Tag der Wahrheit: Die vertraglich vereinbarte Enthüllung der ersten Hälfte …

Ein Jahrhundertwerk entsteht

Leon Morell entführt die Leser seines ersten historischen Romans ins Rom der Renaissance und zu einem der berühmtesten Künstler der Zeit. Geschickt wechselt Morell die Perspektive von einem kleine Landgut hin zur Metropole Rom und dem Vatikan. Hier trifft der Protagonist Aurelio auf Michelangelo, der ihn sofort in seinen Bann zieht und der ihn in seine Künstlergruppe mit aufnimmt. Aurelio lernt durch seine geschickten Hände schnell das Handwerk, allerdings beansprucht der Meister den Löwenanteil der Arbeiten für sich. Allein, warum Aurelio diese Fähigkeit hat, ist über die Gesamtlänge des Romans nicht ersichtlich und hätte daher auch weggelassen werden können.

So werden die Leser in die Techniken der Freskenmalerei und der Farbmischung eingeführt. Natürlich gelingen diese Dinge nicht auf Anhieb, und so wird man auch in die auftauchenden Problematiken eingeführt. Dies wird vom Autor geschickt aufbauend und ohne erhobenen Zeigefinger erzählt, und plötzlich fühlt man sich als Leser, als liege man neben Michelangelo auf den Gerüsten unter der Decke und male mit ihm die Fresken. Auch die Entwicklung des Gesamtgemäldes in seiner Entstehung mit der Veränderung einzelner Motive und auch der Grundstruktur, wie sie in Michelangelos Kopf Gestalt annehmen, ist beeindruckend und nachvollziehbar dargestellt.

Detaillierte Beobachtungen

Dass Morells Roman mehr als gelungen ist, zeigt sich nicht nur in der Genauigkeit seiner Beobachtungen. Er weiß auch genau zu beschreiben, wie das Leben zur Zeit des Renaissance ablief, obwohl der Hauptfokus des Romans natürlich im Vatikan liegt. Er erzählt nie zu ausschweifend und aus einem Guss, zudem ist die Sprache unkompliziert und die Geschichte nicht überladen mit Unwichtigkeiten.

Gelungen sind auch die Charakterstudien der beiden vermeintlichen Kontrahenten Michelangelo und Papst Julius II. Michelangelo ist ein eigenbrötlerischer, kunstbesessener, akribischer Arbeiter, der auch vor Autoritäten nicht zurückschreckt. Diese ist im Vatikan natürlich der Papst, der Michelangelos Auftraggeber ist und ständig wissen will, wie es vorangeht und warum es nicht schneller geht. Dass Michelangelo den ursprünglichen Plan Julius´, ein Fresko mit den zwölf Aposteln zu malen, komplett über Bord wirft, ist da nur das kleinste Problem. Die Gratwanderung zwischen Respekt und „Ich lasse mir nicht ins Handwerk pfuschen“ ist überaus gelangen, zumal Michelangelo noch andere „Baustellen“ zu umsorgen hat.

Die liebe Familie als gehasste Nebenbaustelle

Nicht nur der Konflikt mit seiner Familie stört seine Tätigkeit. Auch der Auftrag der Kurtisane des Papstes, von ihr ein Porträt in Marmor zu erstellen, nimmt seine Zeit in Anspruch. Davon darf der Papst natürlich nichts erfahren, darf doch niemand Kontakt zur Kurtisane haben. So muss er nachts und an einem anderen Ort arbeiten. Auch hier beweist Morell Überblick und hält den Leser mit seiner geschickten Dramaturgie immer bei der Stange.

Der Höhepunkt des Romans ist zweifellos der Moment, in dem die erste Hälfte der Fresken für Papst und Obrigkeit enthüllt werden und der noch beeindruckender beschrieben wird als der der Gesamtenthüllung. Minutiös beschreibt Morell den Vorgang und die Gesichter und Gefühle der Anwesenden Schar Geistlicher ausgewählter Persönlichkeiten und auch seines Gegners Bramante, der zeitgleich den neuen Petersdom baut. Es ist als wäre man selbst dabei, und man muß tatsächlich erst einmal tief einatmen, nachdem die Enthüllung gelungen ist. Das ist große Erzählkunst und in dieser Intensität nicht häufig zu lesen. Gut, dass sich Morell hier Zeit und Raum nimmt und nicht einfach darüber hinweggeht.

Leon Morell ist ein eindrucksvoller Roman gelangen, der den Leser nicht nur in die Renaissance führt, sondern auch in die Welt der Kunst entführt. Sprachlich nicht zu überfrachtet und mit angenehm kurzen Kapiteln behält er stets den Überblick und weckt im Leser den Wunsch, mal wieder selbst nach Rom zu fahren und die Sixtina zu besuchen. Das besondere Highlight des Romans ist allerdings der Umschlag des Hardcovers. Wenn man ihn abnimmt, kann man ihn auf doppelte Größe aufklappen und hat somit eine Fotografie des kompletten Gewölbes in Händen. Es ist schön, dass es noch Verlage gibt, die sich und ihren Lesern gelegentlich einen kleinen Luxus gönnen. Allein hierfür lohnt sich die Anschaffung des Romans, der nicht nur kunstliebenden Lesern unbedingt zu empfehlen ist, sondern auch rechtzeitig zur 500. Wiederkehr der Fertigstellung im November 2012 erscheint. Man darf auf den nächsten Roman aus der Feder Leon Morells gespannt sein.

Ihre Meinung zu »Leon Morell: Der sixtinische Himmel«

Igelmanu66 zu »Leon Morell: Der sixtinische Himmel«12.12.2014
Wie bin ich an dieses Buch geraten? Eher zufällig, denn historische Romane gehörten bislang eigentlich nicht zu meinen Favoriten. Aber als ich dieses Buch entdeckte, reizte mich die Geschichte sofort.
Es ist die Geschichte von Aurelio, einem jungen Mann, der davon träumt, ein Bildhauer zu werden wie Michelangelo. Er geht nach Rom und es gelingt ihm, von Michelangelo als Schüler aufgenommen zu werden. Dieser hat zur Zeit ein Problem: Der Papst hat ihn beauftragt, das Deckenfresko für die Sixtinische Kapelle zu erstellen und dazu hat er überhaupt keine Lust. Es ist für ihn anfangs nichts als Zeitverschwendung und er will diesen Auftrag möglichst hinter sich bringen, um wieder Zeit für seine "richtige" Kunst zu haben. Aber nachdem er die Aufgabe übernommen hat, ist er trotzdem mit seinem ganzen Herzen dabei. Und er arbeitet bis zur totalen Erschöpfung, denn nachts hat er noch eine weitere Aufgabe: Heimlich erschafft er eine Statue der Frau, die kein Mensch sehen darf: Der Kurtisane des Papstes.
Dieses Buch bietet die unterschiedlichsten Dinge: Man lernt einiges über den Künstler Michelangelos und über die Kunst, ein Fresko zu erstellen (ich hätte nie gedacht, dass mich das faszinieren könnte - aber das hat es!) Dazu geht es um Liebe - heimliche und unerfüllte. Und nicht zuletzt ist das Buch ein Thriller und man zittert mit den Helden, die sich der Kunst oder der Liebe wegen mit dem mächtigen Papst anlegen. Und wenn Michelangelo abschätzig über den Maler Raffael lästert, ist das herrlich menschlich.
Besonders schön ist auch der auffaltbare Buchumschlag (ich habe die gebundene Ausgabe). Auf der Innenseite findet sich eine farbige Abbildung des Deckenfreskos. Und im Buch gibt es eine Übersicht, aus der man genau erkennen kann, was das Fresko zeigt. Ich habe während des Lesens immer wieder auf die Bilder geschaut!
Dr. Peter Seidelmann zu »Leon Morell: Der sixtinische Himmel«26.02.2013
Hinweis auf drei redaktionelle Details zu diesem hervorragend geschriebenen, bestens aufgemach- ten, lehrreichen und spannenden Buch: -
(1) S. 448, etwas unterhalb der Seitenmitte: Es muss heißen: "Die künstlich (statt: künstliche) geschaffene Architektur..."
(2) S. 509, 7. Zeile v.o.: - Dort dürfte gemeint sein: "... hatten ihn n i c h t d a z u bringen können, diesen Tag auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben." statt "... hatten ihn nicht d a v o n a b b r i n g e n können, ..."
(3) Auf einer für mich jetzt nicht wieder auffindbaren Stelle im hinteren Buchteil steht fälschlicherweise "Bettstadt" anstelle von "Bettstatt".
Mit freundlichen Grüßen
€nigma zu »Leon Morell: Der sixtinische Himmel«01.10.2012
Aufbau : Der gesamte Roman verteilt sich auf einen Prolog (1495), sieben große Hauptteile, die ihrerseits in 64 Kapitel untergliedert sind und die Jahre 1508 bis 1512 abdecken, sowie einen Epilog, der über das weitere Schicksal Aurelios informiert.

Inhalt: Auf den ersten Blick scheint der junge Bauernsohn Aurelio aus Forli die Hauptfigur des Romans zu sein. Er hat als Kind ( Prolog) in einer Kirche einen von Michelangelo gemeißelten Engel gesehen und träumt seitdem davon, zu diesem berühmten Bildhauer in die Lehre zu gehen und selbst solche Kunstwerke schaffen zu können. Nachdem Söldner seine Mutter ermordet und Aurelios Heim ausgeplündert haben, begibt er sich 1508 zu Fuß nach Rom. Unterwegs begegnet er der vor ihrem brutalen Ehemann geflohenen Margherita, die sich in Rom als Kurtisane verdingen will und mit der ihn über Jahre eine lose Freundschaft verbinden wird.
Es gelingt Aurelio, bei Michelangelo als Gehilfe angenommen zu werden, obwohl ihm das große künstlerische Talent fehlt. Dies verdankt er vor allem zwei Umständen: Erstens hat Papst Julius Michelangelo gezwungen, die Sixtinische Kapelle mit einem riesigen Deckenfresko zu bestücken. Obwohl der Künstler sehr unwillig ist und sich als Bildhauer, nicht als Maler, sieht, kann er den Auftrag nicht verweigern und braucht deshalb zahllose Helfer. Der zweite Grund für Aurelios Einstellung liegt in dessen Schönheit und Eignung zur Muse des Künstlers. Michelangelo ist homosexuell, lebt seine Neigung aber nicht aus. Nur in seiner Kunst kann er seiner Obsession für schöne, muskulöse Männerkörper nachgehen. Aurelio steht ihm immer wieder Modell und wird so zum Vorbild für zahlreiche im Fresko verewigte Männergestalten.
Im Mittelpunkt dieses Romans steht ganz eindeutig der Mensch und Künstler Michelangelo, ein wortkarger, nicht eben sehr sozialer Mann, der einen sehr schwierigen Charakter hat. Er kämpft mit vielen Problemen gleichzeitig: neben seiner unerfüllten Sehnsucht nach der Liebe Aurelios und seiner großen Angst, dem Auftrag des Freskos nicht gerecht werden zu können und dem Vergleich mit dem berühmten und vom Papst sehr geschätzten Raffael nicht standhalten zu können, quälen ihn auch seine habsüchtigen Brüder und sein Vater, die immer wieder Geld von ihm fordern und dann ihre Geschäfte - sofern sie sich überhaupt dazu aufraffen können - in den Sand setzen.
Die Figur des Michelangelo ist hervorragend herausgearbeitet. Ebenso plastisch ist die Darstellung der über vier Jahre andauernden Entstehung der Fresken in der Sixtinischen Kapelle, im Inneren des Buchumschlags kann man dieses beeindruckende Werk bewundern. Auch Papst Julius, ein aggressiver und kriegerischer Mann, der seine Untergebenen gern mit seinem gefürchteten Stock zur Räson bringt, wird sehr lebensecht präsentiert.
Ebenso fiktiv wie Aurelio ist auch die Figur der "Aphrodite", der vom Papst angebeteten und hermetisch abgeschirmten Kurtisane. Sie will von Michelangelo als Marmorfigur unsterblich gemacht werden. Für Michelangelo bedeutet die nächtliche heimliche Arbeit an der Statue die wahre Erfüllung, an Aphrodite, die ihn begehrt, ist er jedoch nur als Modell interessiert. Aurelio dagegen, der heimlich die Zusammentreffen von Michelangelo und seinem Modell verfolgt hat, verzehrt sich nach der schönen Aphrodite.
Trotz dieser "misslungenen" Dreiecksbeziehung ist die Liebesgeschichte in "Der sixtinische Himmel" nicht kitschig, geht jedoch im Falle von Michelangelos unerwiderter Neigung zu Aurelio sehr zu Herzen.
Das Hauptaugenmerk liegt aber auf Michelangelos Kunst. Es werden im Zusammenhang mit der Arbeit am Fresko viele italienische Fachausdrücke genannt, die im Text erklärt werden. Dennoch hätte ich mir noch ein Glossar zum wiederholten Nachschlagen gewünscht. Auch ein Personenverzeichnis anderer im Roman auftretender zeitgenössischer Künstler hätte ich begrüßt.
Von diesem Kritikpunkt abgesehen, kann ich diesen Roman nur jedem historisch und Kunstinteressenten wärmstens empfehlen. Das Buch vermittelt einen äußerst lebendigen Einblick in das Schaffen der Bildhauer und Freskanten sowie in das Leben im Rom des 16.Jahrhunderts mit all seinen schönen (Kunst, Kultur) und auch ekligen (hygienische Missstände, Armut, Seuchen) Facetten.
Marianne Bucher zu »Leon Morell: Der sixtinische Himmel«26.08.2012
Ich höre das Hörbuch und bin sehr fasziniert! Die damalige Welt wird gut geschildert, der berühmte Künstler Michelangelo
wird lebendig!
Sehr interessant ist die Entstehung der Fresken beschrieben, man staunt über die hohe Schwierigkeit bei der Ausführung der malereien. Neben allen Intrigen und spannenden Geschichten rund um den päpstlichen Hof und seinen Chef lernt man ganz nebenbei viel über Kunst! Ein empfehlenswertes (Hör)-Buch!
annelein zu »Leon Morell: Der sixtinische Himmel«17.06.2012
Nachdem ich das Buch gekauft habe (übrigens nach einer Kritik im "Kölner Stadtanzeiger) habe ich angefangen in der U-Bahn zu lesen. Ich konnte das Buch schon nach einigen Seiten nicht mehr weg legen. Hervorragend geschrieben. Ich denke aber ein wenig Interesse und Wissen bezüglich der Kunst der Renaissance sollte man schon haben. Sonst sagen einem die ganzen anderen Künstlernamen nichts.
Ich habe schon mehrere Bücher über Michelangelo gelesen und alle waren sehr gut. Aber dieses ist komplett anders, da es aus der Sicht des Aurelio geschrieben ist.
Fazit: Äusserst empfehlenswert!!!
Bratmax zu »Leon Morell: Der sixtinische Himmel«26.05.2012
Passend zum 500jährigen Jubiläum des Dekenfreskos in der sixtinischen Kapelle erscheint Leon Morells Roman DER SIXTINISCHE HIMMEL.

Der Leser lernt Aurelio kennen, die Hauptperson dieses Romans. Sein Bauernhof wird von marodierenden Söldnern überfallen. Nach schweren Schicksalsschlägen zieht es Aurelio nach Rom. Er träumt davon, bei Michelangelo in die Lehre zu gehen, der gerade von Papst Julius II regelrecht dazu gezwungen wurde, die Fresken in der Sixtinischen Kapelle zu gestalten. Auf dem Weg in die Ewige Stadt machte er die Bekanntschaft von Margeritha, die auf der Flucht vor ihrem Ehemann ist.

In Rom gerät Aurelio in kirchliche Intrigen, in die Konkurrenz zwischen Bramante und Michelangelo, und er steht plötzlich zwischen zwei Frauen.

Leon Morell erzählt die Geschichte aus der Perspektive Aurelios, Micheangelos Vertrautem, so erfährt man viel privates über den Künstler, trotzdem wird immer wieder über weltpolitische Ereignisse berichtet. Der Kompromiss zwischen Politik und Zwischenmenschlichem ist optimal gelungen. Man merkt, dass der Autor ein Faible für die italienische Renaissance hat und intensiv recherchiert hat.

DER SIXTINISCHE HIMMEL lässt sich wirklich excellent lesen, der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig.

Trotz der vielen Persönlichkeiten, kann man der Handlung ohne Probleme folgen. Der einzige Kritikpunkt am Roman ist, dass Aurelio "Wunderhände" besitzt. Diese Eigenschaft wäre meiner Meinung bei einem so tollen Roman nicht notwendig gewesen.

Das Buch wurde vom Verlag wunderschön gestaltet. Karten des Freskos, so kann man den Fortschritt der Arbeiten immer verfolgen. Desweiteren gibt es beim Ausklappen des Schutzumschlags Bilder des Freskos und der Sixtinischen Kapelle. Großer Zusatzpunkt.

FAZIT: DER SIXTINISCHE HIMMEL ist ein großartiger Roman, der das Rom der Renaissance vor den Augen des Lesers auferstehen lässt. 99°
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