Der verborgene Garten von Kate Morton
Buchvorstellung und Rezension
Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel „The Forgotten Garden“, deutsche Ausgabe erstmals 2009 , 640 Seiten. ISBN 3828995381. Übersetzung ins Deutsche von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann.
Kurzgefasst:
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts: An ihrem 21. Geburtstag ist etwas vorgefallen im Leben ihrer Großmutter Nell. Das erfährt ihre Enkelin, die Australierin Cassandra, als sie auf der Beerdigung mit ihren beiden Tanten Dot und Phyllis spricht. Bei ihrem letzten Besuch im Krankenhaus hatte Nell von einer merkwürdigen Dame gesprochen, der sie versprochen hätte, am Hafen von London auf sie zu warten. Cassandra hatte dies zunächst für die Äußerung eines verwirrten Geistes gehalten. Aber die Tanten öffnen ihr auf ihr beharrliches Nachfragen hin die Augen.
Denn Nell ist keineswegs jene Person, die Cassandra bis zu ihrem Tod in ihr gesehen hat. Das Erlebnis mit der Dame hat es tatsächlich gegeben. Nells vermeintlicher Vater fand die verstörte Vierjährige mit nichts als einem kleinen weißen Kinderkoffer am Hafen und nahm sie mit. Groß gezogen als leibliche Lieblingstochter mit zwei Schwestern wuchs Nell wohlbehütet in ihrem Elternhaus auf -- bis ihr Vater ihr die erschütternde Wahrheit offenbarte. Cassandra, die als Kind ein ganz persönliches Verhältnis zu ihrer als verbittert und biestig geltenden Großmutter aufgebaut hatte, erbt deren Cottage in Cornwall. Und sie beginnt, in der Familiengeschichte zu recherchieren, wobei sie der Weg mitten in den dunklen Garten von Blackhurst Manor führt. Dabei ist das, was sie da entdeckt, ist wirklich erschreckend …
Das meint Histo-Couch.de: „Gelungener Zeitenmix mit
spannender Story!“
von Rita Dell'Agnese
Nach dem Tod ihrer Großmutter Nell erfährt die junge Australierin Cassandra, dass sie ein Cottage in Cornwall geerbt hat. Cassandra ist irritiert, wusste sie doch nichts von einer Verbindung ihrer Großmutter zu England. Die Sache wird noch mysteriöser, als Cassandra von Nells jüngeren Schwestern erfährt, dass ihre Großmutter einst ein Findelkind gewesen ist, das mit einem großen Schiff alleine aus England kam. Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, macht sich Cassandra auf nach Cornwall. Dort findet sie ein völlig vernachlässigtes Cottage vor, das sie zunächst verkaufen möchte. Doch die Geschichte ihrer Großmutter lässt sie nicht mehr los und so beginnt sie nachzuforschen.
Mehrere Erzählstränge gleichzeitig
In ihrem Roman „Der verborgene Garten“ spielt Kate Morton virtuos mit drei Erzählsträngen, die zeitlich klar getrennt sind. Da ist zum Einen Nell, die an ihrem 21. Geburtstag erfahren musste, dass sie nicht der Mensch ist, für den sie sich gehalten hatte. Viele Jahre später macht sich Nell auf die Suche nach ihren Wurzeln. Zum Anderen ist es Cassandra, die ebenfalls nach Jahren dem einstigen Besuch Nells in Cornwall nachspürt. In einem dritten Erzählstrang geht es um die kleine Waise Eliza, die sich um 1900 auf den Straßen Londons durchzuschlagen versucht. Dank der gut gelösten Gliederung in zeitlich zusammenhängende Kapitel kommt von Anfang an kaum Verwirrung auf, der Leser weiß immer, in welcher der drei Epochen er sich gerade aufhält.
Fast vorhersehbarer Plot
Zugegeben, der Plot, dem die Geschichte folgt, ist weitgehend voraussehbar. Dennoch bleibt die Spannung erhalten, tauchen immer wieder unerwartete Details auf. Auch was zunächst sicher scheint, stellt sich nach und nach als Trugschluss heraus. Zudem schafft es Kate Morton, die Zeit von 1900 und 1913 atmosphärisch so dicht zu schildern, dass alleine dieser Erzählstrang schon einen Lesegenuss bietet. Die Verknüpfung mit den Personen der späteren Jahrzehnte ist sehr feinfühlig erarbeitet und verhindert, dass es zwischen den einzelnen Erzählsträngen zu einem Bruch kommen kann. Zudem erläutert Kate Morton auf gekonnte Art die Handlungsweise eines jeden Protagonisten, ohne dass auch nur ein Mal Langeweile aufkommen würde.
Ausgereifte Geschichte
So präsentiert Kate Morton mit „Der verborgene Garten“ letztlich eine ausgereifte Geschichte, die zu lesen einfach nur Spaß macht und die ohne bemüht wirkende, langatmige Erklärungen auskommt. Die bildliche Erzählweise und die gut nachvollziehbaren Handlungen lassen vor dem inneren Auge Bilder entstehen. Einziger Schwachpunkt des Buches ist die persönliche Geschichte von Cassandra, die zwar zunächst nur angedeutet, nach und nach aber gelüftet wird. Hier ist das Fuder überladen worden, ist es zu viel des Guten. Da dieser Part aber nur einen ganz kleinen Teil des Buches ausmacht, ist er durchaus zu vernachlässigen.
Ihre Meinung zu »Kate Morton: Der verborgene Garten«
- Anna zu »Kate Morton: Der verborgene Garten« 17.01.2013
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Ein tolles Buch - wenn man die ersten etwas verwirrenden Seiten hinter sich hat. Einzig das Buchende der Person Cassandra driftet in den Kitsch ab - schade. Sonst wirklich gelungen, wie die verschiedenen Zeitebenen/Erzählstränge verbunden wurden. Und ganz so vorhersehbar war das Ende um Eliza doch nicht.
Schönes Buch für lange Winterabende.
- linde zu »Kate Morton: Der verborgene Garten« 04.09.2012
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habe es heute zu Ende gelesen und bin begeistert. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Wie habe ich die vielen Stunden in meinem Garten mit Geplätscher im Hintergrund genossen. Auch die eingewobenen Märchen sind ein Genuss, eine Bereicherung.
Es durfte aber keinen Tag "ohne" geben, sonst war ich verwirrt. Eine herrliche Sommerlektüre. Das war mein erstes, aber sicher nicht letztes Buch von Kate Morton.
- Dani P. zu »Kate Morton: Der verborgene Garten« 07.08.2012
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Das Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich muss sagen, dass es eines der besten Bücher ist, das ich gelesen habe. Die verschiedenen Zeitzonen, die Wendungen und der flüssige Schreibstil haben mich an das Buch regelrecht gefesselt. Wer das Buch nicht liest, den kann man nicht helfen. Ich kann das Buch nur empfehlen. Klasse Buch!!
- Olivia zu »Kate Morton: Der verborgene Garten« 02.06.2012
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Oh mein Gott!
Das absolut spannendste und grandioseste Buch!!! Ich habe es schon zweimal gelesen und bin immer wieder überwältigt, wie Kate Morton diese Geschichte zum Leben erweckt!
Ich fühle mich so verbunden mit den Charakteren, welche Wendungen es gibt und wie der Schluss ausfällt.
Ich muss auch gestehen, dass ich immer wieder weinen muss. Es ist so herzergreifend und wunderschön erzählt. Ich glaube kaum, dass jemand besser schreiben kann, als Kate Morton selbst
- Danja zu »Kate Morton: Der verborgene Garten« 18.05.2012
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Ich war zutiefst gerührt und bewegt am Ende des Buches, als ich es aus der Hand gelegt habe. Wunderbar geschrieben, leicht zu lesen, emotional. Allerdings muss ich sagen dass 3 Erzähl-Perspektiven einfach zu viel waren. Denn da gabs dann immer jeweils die Kindheit und dessen Elternhaus wieder, somit insgesamt nochmal 6 weitere Familien/Freundeskreise dazu. Es hätte einfach nicht sein müssen... 2 verschiedene Erzähler-Perspektiven hätt ich mir gewünscht, es war zu verwirrend. Grade die Story mit Cassandra... sorry, einfach eher überflüssig.
Der einzige Kritikpunkt und auch nicht weiter tragisch. Denn das Buch selbst ist in einem hervorrangenden Stil geschrieben, leicht verständlich und unglaublich bewegend, man kann der Geschichte nicht auskommen - ich hab jede Minute genutzt um zu Lesen :)
EMPFEHLENSWERT viel Spaß beim lesen, ich gebe 90 von 100 Punkten !!
- Erica-Giulietta zu »Kate Morton: Der verborgene Garten« 26.03.2012
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Ich finde das Buch super. :)
Man kann total in das Buch eintauchen.
Einige Handlungen sind vorhersehbar, aber ist das nicht bei jedem Buch so?
Die verschiedenen Handlungsstränge sind am Anfang etwas verwirrend, das gibt sich aber nach spätestens zwei Kapiteln. Alles in allem ein echt gelungenes Buch.
- Resel2010 zu »Kate Morton: Der verborgene Garten« 04.11.2011
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Der Alltag läßt leider wenig Zeit zu lesen zu. Bei diesem Buch ist es mir gelungen, über viele unterhaltsame Stunden in die Geschichte um den verborgenen Garten ein zu tauchen.
Sicher, für manche ist die Erzählweise zu einfach, aber ich lese auch um mich zu entspannen, um Firguren kennen zu lernen und um mir ein eigens Bild von Zeit und Raum zu machen.
Ich wünsche noch vielen Lesern gute Unterhaltung und uns Allen bald den nächsten Roman dieser Art.
- Ursula Jürgensen zu »Kate Morton: Der verborgene Garten« 11.07.2011
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Ein interessantes Buch, in dem lebendig erzählt wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Der Unterschied zwischen den gesellschaftlichen Schichten wird beschrieben und die dadurch entstehenden Zwänge oder vermeintlichen Zwänge. Schicksalsschläge werden berichtet ohne großes Gejammere, neue Wege werden beschritten. Gut zu lesen.
- kristany zu »Kate Morton: Der verborgene Garten« 11.04.2011
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Ich fand das Buch super :)
Am anfang war ich etwas von den 3 erzählsträngen verwirrt hat sich aber nach den ersten apiteln gelegt.
ich denke kate morton's buch ist sehr schön und anschaulich geschrieben und man fühlt richtig mit den personen mit auch wenn manches vorhersehbar war. :)
schöne grüße an alle fans dieses buches !
- Biljana zu »Kate Morton: Der verborgene Garten« 25.02.2011
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Ich fand das Buch Spitze!!! Habe es innerhalb von einer Woche durchgelesen, konnte es fast gar nicht aus der Hand legen!! Von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur!! Und kann die andere Meinung nicht teilen, weil die Märchen zwischendurch wichtig für das gesamte Buch waren! man hatte das Gefühl man ist mittendrin! Sehr zum empfehlen dieses Buch! Top!!!
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