Die sizilianische Heilerin von Kari Köster-Lösche

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Originalausgabe erschienen 2010 unter dem Titel „Die sizilianische Heilerin“, , 540 Seiten. ISBN 3-426-50389-1.

Kurzgefasst:

Catania 1282. Die Soldaten des französischen Königs Karl I. von Anjou konfiszieren Korn und Tierherden und die Sizilianer wehren sich durch einen erbitterten Aufstand. Wundarzt Santino Cataliotti und seine hübsche Tochter Costanza haben reichlich zu tun. Ihre Spezialität: Das Ersetzen von im Kampf abgeschlagenen Nasen. Costanza darf erstmals selbständig Verwundete behandeln. Schon bald verbreitet sich ihr Ruhm bis ins Lager des Feindes und immer mehr edle französische Ritter begehren, von ihr behandelt zu werden. Doch dann wird anonym Anzeige gegen sie erstattet: Sie hat sich ohne Diplom chirurgisch betätigt. Wer hat sie verraten? Und weswegen wird sie plötzlich von beängstigenden Geschehnissen verfolgt?

Ihre Meinung zu »Kari Köster-Lösche: Die sizilianische Heilerin«

Lexa zu »Kari Köster-Lösche: Die sizilianische Heilerin« 09.01.2011
Hallo Frau Dr. Köster-Lösche,

nein ich bin nicht mit Toma identisch, ich habe eine eigene Identität.

Sie fragen, warum ich mich einmische: wenn Sie meinen vorherigen Eintrag mit Bedacht gelesen hätten, wüßten Sie es.

Ihre Aussagen gegen uns Leser sind beleidigend und diskriminierend und ich werde mich hüten, noch einmal ein Buch von Ihnen in die Hand zu nehmen.
Dr. Kari Köster-Lösche zu »Kari Köster-Lösche: Die sizilianische Heilerin« 09.01.2011
Hallo Lexa,

sind Sie identisch mit Toma? Eine Kritik zu meinem Buch haben Sie ja nicht geäußert. Warum also mischen Sie sich ein? Mir sind mittlerweile (nach rund 40 Romanen) schon etliche Trolle und ihre diversen Methoden, Bücher schlecht zu machen, begegnet. Häufig handelt es sich um neidische Autoren oder um deren Freunde, die gezielt auf Konkurrenten angesetzt werden. Ich hoffe, der Betreiber dieser Seiten ist einsichtig genug, die bürgerlichen Namen der "Rezensenten" zu verlangen. Unflat, eklatante Unkenntnis vom Thema und dummes Zeug würden sich damit von selbst erledigen.
Lexa zu »Kari Köster-Lösche: Die sizilianische Heilerin« 02.01.2011
Hallo Frau Köster-Lösche,
ich muß Ihnen an dieser Stelle antworten, weil das Forum dazu nicht geeignet ist.
Sie unterstellen, daß die sachlich formulierte, kritische Rezension von Toma ihrem Bedürfnis nach persönlicher Profilierung entspringt. Dies finde ich anmaßend von Ihnen, wenn Sie nicht damit klar kommen, Kritik zu vertragen, dann müssen sie Ihre Bücher im Verborgenen schreiben.
Sie dürfen dem erwachsenen Leser schon zutrauen, eine eigene Meinung zu haben und fundierte Kritiken zu formulieren und auch eine Ahnung davon, wovon Sie in Ihrem Buch schreiben.
Warum ich hier Stellung beziehe? Weil ich mich betroffen fühle, weil ich die selbe Meinung zu Ihrem Buch habe wie Toma, siehe Rezension
"Karin" bei Droemer.
Dr. Kari Köster-Lösche zu »Kari Köster-Lösche: Die sizilianische Heilerin« 02.01.2011
Wahrscheinlich würden viele vernichtende Beurteilungen eines Romans nicht geschrieben werden, wenn die "Autoren" sich nicht hinter Anonymität verstecken könnten. So aber suggerieren Schreiber Kenntnisse, die sie nicht haben - in diesem Fall ist der medizinische Hintergrund wesentlicher Teil des historischen, und toma hat von beidem keine Ahnung. Im Übrigen bekennt sie, dass ihr die intellektuellen Fähigkeiten fehlen, den Inhalt zu verstehen, und dann sollte sie sich nicht an einer "Rezension" versuchen.
Ich bedauere, dass die Histo-Couch dem Bedürfnis mancher Leute nach persönlicher Profilierung auf diese Weise Raum gibt.
toma zu »Kari Köster-Lösche: Die sizilianische Heilerin« 14.11.2010
Enttäuschend
„Das Buch spielt auf Sizilien im 13.ten Jahrhundert, zu einer Zeit, als Frauen nicht viel galten und noch weniger zu sagen hatten.
Trotzdem darf Constanza ihrem Vater, einem Wundheiler, dabei helfen, abgeschlagene Nasen zu behandeln und darin ist sie so gut, dass viele Patienten ihre Hilfe der seinen vorziehen.
Vater und Bruder stecken ihren Lohn gern ein, behandeln Constanza aber ansonsten sehr schlecht. Da sie, im Gegensatz zu ihren Geschwistern, groß und blond ist, gilt sie in der Familie als „Wechselbalg“ und wird von der eigenen Mutter verflucht und mit dem Tode bedroht.
Schliesslich bleibt ihr nichts anderes übrig, als ins Lager der französischen Besatzungsmacht zu fliehen, weil sie hofft, dort Schutz und die Anerkennung ihrer Fähigkeiten zu finden.

Diese Geschichte könnte an sich recht interessant sein, aber dem ist leider nicht so. Die Hauptperson Constanza denkt, spricht und handelt wie eine emanzpierte Frau von heute und wundert sich, dass sie bei ihren Zeitgenossen, vor allem den Eltern kein Verständnis dafür findet.
Die Schilderung der „medizinischen“ Seite nimmt einen viel zu großen Raum ein.
Die mehrfachen Andeutungen über das „Familiengeheimnis“, von dem ausser Constanza anscheinend „halb Sizilien“ Kenntnis hat, sollen Spannung erzeugen, sind aber für den Leser sehr leicht durchschaubar. Die Auflösung ist daher keine Überraschung, aber es erschliesst sich daraus immer noch nicht, warum Eltern und Bruder Constanza mit ihrem Hass verfolgen.
Genauso undurchschaubar bleibt die „Liebesgeschichte“ zwischen Constanza und dem Nachbarssohn, der am Beginn und am Ende des Buches einen Auftritt von wenigen Seiten hat und zwischendurch mal in 2-3 Sätzen in Constanzas Gedanken erscheinen darf.

Mich hat das Buch leider gar nicht überzeugt, keine echte Spannung, flache Sprache, die Charaktere bleiben eindimensional. Einzig dass der historische Hintergrund in Ansätzen mit verarbeitet wurde, lässt mich 40 Punkte geben

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