Ingeborg Arlt

Die Schriftstellerin Ingeborg Arlt wurde 1949 in Ost-Berlin geboren und wuchs von 1950 bis 1965 in Pritzwalk auf. Sie war zwar junger Pionier, als einzige in ihrer Klasse aber nicht Mitglied in der FdJ. Nach dem Schulabschluss an einer polytechnischen Oberschule arbeitete sie zunächst als ungelernte Hilfskraft in der Stadt- und Kreisbibliothek in Rathenow, ehe sie sich in einem einjährigen Schnellkurs zur Bibliothekstechnikerin ausbilden liess.

In einem Fernstudium an der Fachhochschule für Bibliothekare in Leipzig machte sie ihre Ausbildung zur Diplombibliothekarin und war von 1970 bis 1978 Leiterin einer Zweigstelle der Stadtbibliothek Brandenburg. Seitdem ist sie als Bibliothekarin teilzeitbeschäftigt.

Seit 1970 gibt es immer wieder Veröffentlichungen von ihr. Für ihren ersten Roman Das kleine Leben, der 1987 im Aufbau-Verlag erschien, erhielt sie den Anna-Seghers-Preis und für ihren ersten historischen Roman Die Hure und der Henker, der 2008 im Brendow-Verlag erschien, den C.S. Lewis-Preis.

Ingeborg Arlt engagiert sich in ihrer Freizeit für den Dichter Friedrich de la Motte-Fouqué, dessen Namen inzwischen die Stadtbibliothek von Brandenburg trägt. 2007 wurde sie wegen ihres Engagement zum Ehrenmitglied des Kulturvereins Nennhausen e.V. ernannt.

Ingeborg Arlt lebt und arbeitet in der Stadt Brandenburg an der Havel.

Historische Romane von Ingeborg Arlt:

Weitere Romane von Ingeborg Arlt:

  • (1987) Das kleine Leben

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