Safran für Venedig von Helga Glaesener

Buchvorstellung

Safran für Venedig von Helga Glaesener

Originalausgabe erschienen 2004unter dem Titel „Safran für Venedig“,, 400 Seiten.ISBN 3-471-79491-3.

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Kurzgefasst:

Herbst 1327. Die Gewürzhändlerin Marcella Bonifaz ist mit Damian Tristand, der Liebe ihres Lebens, auf dem Weg nach Venedig, wo die beiden in den Stand der Ehe treten wollen. Da erhält Tristand die Nachricht, dass sein Handelskontor in Narbonne schwere Verluste macht, und er bittet Marcella, mit ihm zunächst nach Frankreich zu reisen, um nach dem Rechten zu sehen.

Schon bald stellt sich heraus, dass Tristand keinem seiner Mitarbeiter trauen kann. Damit nicht genug: Ein frommer Bürger findet einen verfrühten Tod – und die Suche nach dem Betrüger und Mörder führt das Paar ausgerechnet in Marcellas Heimatdorf, das sie als Kind so überstürzt verlassen musste. Als die beiden sich in dem alten Ketzernest nach ihrer Schwester Jeanne erkundigen, die auf mysteriöse Weise ums Leben kam, stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Und dann wird nicht nur ihre alte Amme, die Licht ins Dunkel bringen könnte, im Badehaus ermordet; auch Tristand entgeht einem Mordanschlag nur um Haaresbreite. In ihrem früheren Elternhaus erkennt Marcella schließlich, wer damals die Fäden zog – jemand, der vor nichts zurückschreckt.

 

Ihre Meinung zu »Helga Glaesener: Safran für Venedig«

Anonym zu »Helga Glaesener: Safran für Venedig«02.11.2011
Das Buch ist gut zu lesen, es gibt auch wieder etwas Krimi zur Historiengeschichte. Aber leider unterscheidet sich die Handlung in manchen Punkten allzu sehr vom ersten. So wird die Beziehung zwischen Marcella und Damian zwar gar nicht so unrealistisch weitergesponnen (nach dem ersten Liebestaumel sieht nicht mehr alles so unglaublich rosig aus), aber das liest sich eben nicht ganz so unterhaltsam wie die zurückhaltende Entwicklung im ersten Band. Außerdem paßt die Geschichte leider an anderen Stellen inhaltlich nicht zum Vorgänger - was Marcella im ersten Band entdeckt, wird zum Teil ganz unplausibel wieder über den Haufen geworfen, ohne überhaupt den Versuch einer Erklärung, warum das so sei. Und auch die Rolle des Safrans verkommt leider zu einem unpassenden Markenzeichen für den Buchtitel, der mit dem Inhalt wenig zu tun hat. (Ob da der Verlag Druck ausgeübt hat, um das Buch besser zu verkaufen?) Schade. Die "Safranhändlerin" ist zwar bei weitem nicht perfekt, hat mir aber gut gefallen. Der Nachfolger kann da leider an verschiedenen Stellen nicht mithalten.
Henriette zu »Helga Glaesener: Safran für Venedig«25.02.2008
Auch der zweite Teil hat mich nicht vom Hocker gerissen. Ich hatte erwartet, daß in diesem Buch erzählt wird, wie das Leben von Marcella in Venedig weiter geht. Nun wurde aber ihre Vergangeheit aufgearbeitet. Schade, da hatte ich andere Erwartungen. Die Titel beider Bücher hatten in mir die Erwartungen geweckt, mehr zu erfahren über selbstständige Frauen, über Handel und alles was mit Handel im 14. Jahrhundert zu tun hat. Und genau hier wurde ich enttäuscht. Es ging um Mord, Kretzer und Inquisition.
Der Schreibstil ist zwar flüssig, man kann das Buch wirklich gut lesen.
Ihr Kommentar zu Safran für Venedig

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