Die Rechenkünstlerin von Helga Glaesener

Buchvorstellung

Die Rechenkünstlerin von Helga Glaesener

Originalausgabe erschienen 1998unter dem Titel „Die Rechenkünstlerin“,, 445 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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Kurzgefasst:

Im Jahr 1389 wird in Heidelberg die erste deutsche Universität gegründet. Carlotta Buttweiler, querköpfige Heldin dieses Romans, von der Natur ausgestattet mit roten Haaren und einer Vorliebe für mathematische Formeln, ist die Tochter des Pedells der neuen Universität. Eines Tages gerät ihr beschauliches Dasein aus den Fugen, als ihre Freundin Zölestine sich das Leben nimmt. War es wirklich Selbstmord? 

Ihre Meinung zu »Helga Glaesener: Die Rechenkünstlerin«

lesenchris zu »Helga Glaesener: Die Rechenkünstlerin«08.12.2013
Ein historischer Krimi, der in all seinen Facetten gelegentlich etwas undurchsichtig, gesamt gesehen dennoch außerordentlich lesenswert war. Eine Frau, die auch noch mathematische Interesse hat, will den Mord an ihrer Freundin, den sie zufällig entdeckt, aufklären. Ohne männliche Hilfe zu der Zeit natürlich ein fast unüberwindliches Hindernis, dennoch durch die Autorin gut gelöst. Der historische Krimi hat mir außerordentlich gut gefallen und empfehlen kann ich ihn ebenfalls, da er mittelalterliches Gruseln mit einer ganz guten Story verbindet.
Nikki zu »Helga Glaesener: Die Rechenkünstlerin«23.01.2013
28 Tage habe ich dran gelesen. Mir war das irgendwie etwas verworren, ich habe den roten Faden nicht gefunden und die Handlungsweisen der Protagonisten war mir nicht so schlüssig bzw. es fügte sich alles nicht so gut beieinander - das fand ich leider etwas sperrig. Palacs Rolle konnte ich für mich nicht einordnen...

Vielleicht waren es auch die falschen Erwartungshaltungen "Die Rechenkünstlerin" - ich dachte die Mathematik würde eine noch größere Rolle spielen und Carlotta würde sich neben der Krimigeschichte auch um ein Studium bemühen o. ä., aber da hat sich die Autorin anscheinend streng an die damaligen Gegebenheiten gehalten. Dass eine Frau mit Mathematik nichts am Hut haben sollte und ein richtiges Studium nur Männern vorbehalten war. Somit blieb Carlotta nichts anderes übrig nur nebenbei als "Kopistin" zu arbeiten, was aber tlw. auch schief beäugt wurde. Es gabe auch lateinische Sätze, ohne Übersetzung ins deutsche - fand ich etwas schwierig ohne jeglich Kenntnisse.

Anschaulich fand ich allerdings die Beschreibung des Lebens im Alltag zur damaligen Zeit.
Nikki zu »Helga Glaesener: Die Rechenkünstlerin«23.01.2013
28 Tage habe ich dran gelesen. Mir war das irgendwie etwas verworren, ich habe den roten Faden nicht gefunden und die Handlungsweisen der Protagonisten war mir nicht so schlüssig bzw. es fügte sich alles nicht so gut beieinander - das fand ich leider etwas sperrig. Palacs Rolle konnte ich für mich nicht einordnen...

Vielleicht waren es auch die falschen Erwartungshaltungen "Die Rechenkünstlerin" - ich dachte die Mathematik würde eine noch größere Rolle spielen und Carlotta würde sich neben der Krimigeschichte auch um ein Studium bemühen o. ä., aber da hat sich die Autorin anscheinend streng an die damaligen Gegebenheiten gehalten. Dass eine Frau mit Mathematik nichts am Hut haben sollte und ein richtiges Studium nur Männern vorbehalten war. Somit blieb Carlotta nichts anderes übrig nur nebenbei als "Kopistin" zu arbeiten, was aber tlw. auch schief beäugt wurde. Es gabe auch lateinische Sätze, ohne Übersetzung ins deutsche - fand ich etwas schwierig ohne jeglich Kenntnisse.

Anschaulich fand ich allerdings die Beschreibung des Lebens im Alltag zur damaligen Zeit.
Franziska zu »Helga Glaesener: Die Rechenkünstlerin«11.09.2011
Dieses Buch ist sehr empfehlenswert. Der männliche Protagist ist meiner Meinung nach zum Verlieben, hach. Die Geschichte wird spannend erzählt und die spritzigen Dialoge vollenden dies zu einem lesenswehrten Roman.
Ich wünschte, es würde mehr Bücher dieser Art geben und kann es kaum erwarten, bis die Autorin weitere solche Schätze zustande bringt.
Kat zu »Helga Glaesener: Die Rechenkünstlerin«01.11.2009
Ich finde dieses Buch sehr spannend , es ist toll geschrieben, jedoch muss Ihnen das Thema und die Zeit in der es Spielt interessieren, sonst kann es sehr schnell langweilig werden!! Aber sonst finde ich es toll geschreiben Helga Glaesener kann sehr gut schreiben!!Man kann sich sehr gut in die Personen hineinversetzen vorallem die Abwechslung zwischen Witz und Spannung finde ich toll! Sehr gelungenes Buch ! Umbedingt lesen , wenn sie das Thema
interressiert!
Tringin zu »Helga Glaesener: Die Rechenkünstlerin«13.02.2009
Dies ist das 2. Buch, nach "Du süße, sanfte Mörderin", das ich von der Autorin gelesen habe, und auch hier bin ich sehr angetan von der lakonisch-beiläufigen Erzählweise - mir der einige Leser sicherlich ihre Schwierigkeiten haben werden -, die sich in den Charakteren spiegelt.

Frau Glaesener bietet auch hier die Geschichte völlig unaufdringlich, aber dafür umso eindringlicher dar. Kurze Andeutungen reichen, um einen Charakter oder das Aussehen zu beschreiben; ein trockener Humor, der sie vor allem der Protagonistin mitgibt, ist an vielen Stellen ein Highlight, das aber ganz bescheiden und ohne Getöse daherkommt.

Trotz Mord, Totschlag und Nigromantie eine "leise", auf allen Ebenen glaubwürdige Story mit vielen menschlichen Zwischentönen, die neugierig auf die Figuren macht und einen Empathie (z.B. mit dem Vater der Protagonistin) empfinden lässt.

Ich bin von beiden Büchern - oder besser gesagt: von der Art des Erzählens - fasziniert, weiß diese Faszination aber leider nicht richtig in Worte zu packen - möge dies als großes Kompliment an die Autorin zu verstehen sein!
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