Die Hexe und der Leichendieb von Helga Glaesener

Buchvorstellung

Die Hexe und der Leichendieb von Helga Glaesener

Originalausgabe erschienen 2012unter dem Titel „Die Hexe und der Leichendieb“,, 416 Seiten.ISBN 3-471-30008-2.

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Kurzgefasst:

Die Eifel im Dreißigjährigen Krieg: Burgherrin Sophie muss von der Wildenburg fliehen, bevor ihr gewalttätiger Mann sie umbringt. Bei Nacht und Nebel läuft sie davon und versteckt sich in den Wäldern der Eifel. Da begegnet sie einem Ritter, der selbst auf der Flucht ist. Er ist ein verurteilter Mörder. Die Leute nennen ihn den Leichendieb. Aber ist er wirklich ein kaltblütiger Verbrecher? Fürsorglich kümmert er sich um die verängstigte Frau. Da wird Sophie aufgespürt. Ihr Mann lässt sie in den Kerker werfen und klagt sie als Hexe an. Ausgerechnet der Leichendieb will Sophie retten. Doch damit begibt er sich selbst in die Hände seiner Henker.

 

Ihre Meinung zu »Helga Glaesener : Die Hexe und der Leichendieb«

Littletortoise zu »Helga Glaesener : Die Hexe und der Leichendieb«31.01.2015
Sophie ist mit einem jähzornigen Mann verheiratet, der sich eine Hexe ins Bett holt. Edith.... und diese möchte Sophie loswerden, doch Sophie erwartet ein Kind, welches sie auf der Flucht vor Edith und ihrem Mann zur Welt bringt...

Der Schreibstil ist gut lesbar. Die Geschichte ist in meinen Augen recht oberflächlich und teilweise hatte ich das Gefühl, irgendetwas verpasst oder nicht richtig gelesen zu haben, wenn eine Romanfigur neue Erkenntnisse gewinnt. Es ging mir alles etwas schnell und wirkte unausgereift.
Spannung war im Ansatz da, aber das Buch hat es nicht geschafft, mich zu fesseln
Dieser Roman konnte mich leider nicht überzeugen.
cherrylady zu »Helga Glaesener : Die Hexe und der Leichendieb«22.10.2014
Dieses Buch finde ich im Großen und Ganzen gelungen. Es hat sich sehr flüssig gelesen. Die Hexen werden allerdings als von Grund auf böse dargestellt. Hier finde ich, kann man darüber hinwegsehen, da es dadurch eine spannende Geschichte wird. Die Schreibweise der Autorin empfinde ich nicht als eigenartig. Sie verwendet halt in wörtlichen Reden den Dialekt der Region und ansonsten Hochdeutsch. Ich werde dieses Buch weiterempfehlen.
isabelle zu »Helga Glaesener : Die Hexe und der Leichendieb«21.10.2013
Für einen historischen Roman recht eigenwillig, vor allem sprachlich (ein etwas genaueres Lektorat hätte schon gutgetan). Die Handlung ist an und für sich nichts Besonderes, aber die eine oder andere Figur ist recht gelungen (z. B. Marx). Leider ist auch einiges total danebengegangen z. B. die Hexenfigur. Sinn- und grundlos böse Figuren sind mir immer ein Ärgernis.

Trotzdem hat das Buch etwas an sich, das mich gefesselt hat. Ich kann nicht genau den Finger darauflegen, warum es trotz aller Schwächen des Buches ingesamt schon Spaß gemacht, es zu lesen. Es ist ein Buch mit Charakter, das man mögen kann - oder auch nicht.
Kimy zu »Helga Glaesener : Die Hexe und der Leichendieb«31.08.2012
Meine Meinung:
Von Anfang an fühlt man sich sofort in die gut gesponnene Geschichte hineinversetzt. Die Geschichte tröpfelt allerdings zu Anfang etwas vor sich hin, bevor es gegen Mitte des Buches an Fahrt aufnimmt. Man leidet in dem Buch mit und teilt auch die anderen Emotionen mit den handelnden Personen. Auch die Personen sind gut herausgearbeitet und machen es leicht, ihren Gedankengängen zu folgen. Die Geschichte schien unter anderem gut ausgearbeitet, da durch die ausführliche Beschreibung bestimmter Praktiken, alles realer wirkte, vorallem die der *Hexen* zu dieser Zeit. Mein Kritikpunkt ist, dass durch einige Sprünge in der Handlung, vorallem von einem Ort zum Anderen leicht Verwirrung aufkommt. Was mich allerdings am meisten gestört hat, war die plötzliche Wandlung der Protagonistin Sophie. Erst das schüchterne kleine naive Mädchen, dass nicht den Mund aufkriegt, dann die selbstbewusste, kämpferische Frau, die sagt was sie denkt. Dieser Sprung war mir etwas zu unrealistisch, weil es keine offensichtliche Entwicklung zu diesem Punkt hin gab.
Ihr Kommentar zu Die Hexe und der Leichendieb

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