Das Findelhaus von Helga Glaesener

Buchvorstellung

Das Findelhaus von Helga Glaesener

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „Das Findelhaus“,, 410 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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Kurzgefasst:

Die Toskana Ende des 18. Jahrhunderts. In den sanften Hügeln, den schmalen Gässchen lauert der Tod. Die eigenwillige Florentinerin Cecilia Barghini sucht mit Enzo Rossi, Richter in Montecatini, nach dem Mörder eines Waisenkindes und gerät selbst in einen bösen Verdacht.

 

Ihre Meinung zu »Helga Glaesener: Das Findelhaus«

tassieteufel zu »Helga Glaesener: Das Findelhaus«19.01.2009
Auch im dritten Teil der Toscana Reihe kommen Enzo Rossi und Cecilia Barghini nicht zur Ruhe, gerade als alles in geordneten Bahnen zu laufen scheint, wird im örtlichen Waisenhaus ein kleiner
Junge ermordet und der Gärtner des Waisenhauses behauptet steif und fest, es wäre die Kindsmörderin Rachele, die aus ihrem Grab gestiegen sei und den kleinen Jungen aus dem Fenster geworfen hätte, wie ihr eigenes Kind vor langer Zeit und tatsächlich wurde beim Waisenhaus eine verschleirte Frau beobachtet. Cecilia stößt im Waisenhaus auf Ungereimtheiten und als sie gemeinsam mit Enzo Rossi in dem Fall zu ermitteln beginnt, wendet sich das Blatt gegen
sie selbst, denn Rossis Erzfeind und Vorgesetzter Tacito Lupori beschuldigt Cecilia der Unterschlagung von Geldern des Waisenhauses…….
Wie seine Vorgänger ist auch der dritte Teil spannend und in gewohnt flottem Erzähltempo geschrieben, viele Figuren aus den anderen Teilen trifft man hier wieder und es gibt auch ein paar
weitere Details aus Rossis Vergangenheit.
Den Krimifall fand ich geschickt konstruiert, bis zur Auflösung am Schluß konnte man wirklich nicht durchschauen, wer der Mörder und was sein Beweggrund war und wie das Ganze mit den Beschuldigungen gegen Cecilia zusammen hing und am Ende kommt es dann zu einer recht ungewöhnlichen Auflösung, die ich auch so nicht erwartet hätte.
Ein wenig gestört hat mich allerdings, das Cecilia, die ja als Dame erzogen und aufgewachsen ist, so gar keine Probleme hat, sich mit dem Leben auf der Straße zurechtzufinden, das erschien mir
dann doch ein wenig viel des Guten.
Insgesamt gesehen ist das Buch aber ein sehr gelungener Abschluß der Reihe, und ich bedaure es ein wenig, nichts weiter von Cecilia und Enzo Rossi lesen zu können.
Fazit: gelungener Abschluß der Trilogie mit einem spannenden, bis zum Ende hin nicht zu durchschauenden Krimifall und den sympathischen Figuren gönnt man den Schluß. Für mich war die
Reihe ein eindeutiger Gewinn und Lesegenuß pur!!
Ihr Kommentar zu Das Findelhaus

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