Giles Foden

Der britische Autor Giles Foden wurde 1967 in Warwickshire geboren. Als er fünf Jahre alt war, zog seine Familie nach Malawi in Afrika, wo er auch aufwuchs. Mit dreizehn Jahren kehrte er nach England zurück, wo er zur Schule ging und an der Cambridge University Englisch studierte.

Nach seinem Studium arbeitete er als Journalist, zunächst für das Media Week Magazine, später für die Times Literary Supplement. Zwischen 1995 und 2006 schrieb er über Literatur beim The Guardian.

1998 erschien sein erster und viel beachteter Roman The last King of Scotland (dt. Der letzte König von Schottland) über die Herrschaft von Idi Amin in Uganda. Dieser Roman wurde ein weltweiter Bestseller und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. den Whitbread First Novel Award 1998 und im Jahr 1999 den Betty trask Award und den Somerset Maugham Award. Auch die Verfilmung des Romans von 2006 mit Forest Whitaker in der Hauptrolle, der dafür den Oscar als Bester Hauptdarsteller gewann, wurde ein großer Erfolg.

Giles Foden unterrichtet heute Kreatives Schreiben und Darstellende Kunst an der Royal Holloway, University of London. Er ist außerdem Professor für Kreatives Schreiben an der University of East Anglia und schreibt immer noch regelmäßig für The Guardian und andere Zeitschriften. Er lebt in London.

Historische Romane von Giles Foden:

Weitere Romane von Giles Foden:

  • (1998) Der letzte König von Schottland
    The Last King of Scotland
  • (2002) Sansibar
    Zanzibar