Fritz Lehner

Der oberösterreichische Filmemacher Fritz Lehner wurde 1948 in Freistadt geboren, wo er auch aufwuchs. Schon mit 16 Jahren war ihm klar, dass er im Bereich des Films arbeiten wollte, und so studierte er von 1970 bis 1975 an der Hochschule für Film und Fernsehen in Wien die Fächer Regie und Drehbuch, wobei er Drehbuch nicht abschloss. Schon während seiner Studienzeit arbeitete er als Dokumentar- und Spielfilmmacher.

Schon bald nach seinem Studium begann er, Fernsehfilme zu drehen. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Schöne Tage (1981), die dreiteilige Franz-Schubert-Biografie Mit meinen heißen Tränen (1986) und Jedermanns Fest (1996/99). Seit 1992 ist er Mitglied in der Akademie der Künste Berlin in der Sektion Film- und Medienkunst. Zudem ist er auch Mitlied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt.

Für seine Filme wurde Lehner mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Österreichische Volksbildungspreis (1979 und 1986), der Prix Italia (1982 und 1983), der Adolf-Grimme-Preis in Gold (1982 und 1986), der Landeskulturpreis Oberösterreich für Literatur (1992) und Film (1999) und der Großen Diagonale-Preis (2002).

Im Jahr 2003 erschien mit R sein erster historischer Roman, der von der österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition 1872/74 handelt. Nach seiner in der Nazizeit angesiedelten Hotel Metropol-Trilogie erschien mit Der Schneeflockenforscher im Jahr 2009 sein bislang jüngstes Werk im Seifert-Verlag.

Historische Romane von Fritz Lehner: