Frank Goyke

Der gebürtige Rostocker Frank Goyke kam 1961 zur Welt und studierte von 1983 bis 1988 Theaterwissenschaften in Leipzig. Nach Tätigkeiten als Redakteur und Lektor in Berlin war er von 1991 bis 1996 Dramaturg an einem Berliner Off-Theater.

Seit 1997 ist er als freier Schriftsteller und Lektor tätig und hat für seine Romane auch bereits Preise erhalten. So erhielt er für den Krimi Dummer Junge, toter Junge 1996 den Krimipreis Marlowe der Raymond-Chandler-Gesellschaft als bester deutschsprachiger Kriminalroman.

Unter dem Pseudonym Hans van Gulden schrieb er ebenfalls drei Krimis, um 1992 die etablierte Reihe Berlin Crime zu retten und die Bücher eines anderen Autoren zu Ende zu bringen, der nur ein paar Sätze geschrieben hatte und dann mit dem gezahlten Vorschuss auf die Bücher verschwand. Später entwickelte das Pseudonym ein Eigenleben.

Neben seinen Romanen sind von Frank Goyke auch Kurzgeschichten in Anthologien erschienen. Ausserdem hat er auch Sachbücher veröffentlicht, so über die Fernsehserie Eine schrecklich nette Familie und über den Tatort-Kommissar Schimanski. Heute schreibt Goyke hauptsächlich historische Kriminalromane aus der Hansezeit und begann im Herbst 2008 mit einer neuen Reihe mit Kriminalfällen um den Dichter Theodor Fontane.

Historische Romane von Frank Goyke:

Weitere Romane von Frank Goyke:

  • Dietrich-Kölling-Reihe:
    • (1992) Der kleine Pariser
    • (1992) Grüße vom Boss
    • (1993) Schneller, höher, weiter
    • (1994) Ruf doch mal an
    • (1994) Tegeler Trauerspiel
    • (1995) Dummer Junge, toter Junge
    • (1997) Hexentanz
  • (1995) Knabenliebe
  • (1996) Felix, Mon Amour
  • (1996) Daniels Strafe
  • (2000) Getreu bis in den Tod
  • (2001) Heldenschlacht
  • (2002) Höllenangst
  • (2011) Mörder im Zug
  • (2012) Mörder im Gespensterwald

Mehr über Frank Goyke: