Konstanze von Elisabeth Herrmann

Buchvorstellung

Konstanze von Elisabeth Herrmann

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „Konstanze“,, 352 Seiten.ISBN 3-548-60893-0.

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Kurzgefasst:

Palermo im 13. Jahrhundert: Die junge Witwe Konstanze von Aragon wird mit Friedrich verheiratet, dem nach Sizilien verbannten Thronerben der Staufer. Was niemand für möglich hält geschieht: Die beiden verlieben sich ineinander. Mit Konstanzes Hilfe wird aus dem ungehobelten Rebellen Federico ein umschwärmter Kaiser des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation, Friedrich der Staufer. Doch das Schicksal hält für Konstanze und Friedrich auch schwere Ruckschläge bereit, die sie vor große Herausforderungen stellen. Wird ihre Liebe dem standhalten?

 

Ihre Meinung zu »Elisabeth Herrmann: Konstanze«

dodowo66 zu »Elisabeth Herrmann: Konstanze«07.04.2014
Ich habe das Buch auch auf dem Ramschtisch gefunden. Über Konstanze weiss man nicht wirklich viel, über Federico weiss man mehr...deshalb ist es nicht schlecht, wenn er im Buch mehrheitlich abwesend ist.
Ich betrachte das Buch als unterhaltende Lektüre mit historischem Hintergrund. Ich stelle keine "wissenschaftlichen" Anforderungen an dieses Buch und diese Autorin.
Das Buch war gut lesbar und hat mich unterhalten. Das reicht mir hier.
Das Hintergrundwissen über die historischen Personen kann ich mir andernorts aneignen. Manchmal will ich einfach nur unterhalten werden. ;-)
Tobias Dahlmann zu »Elisabeth Herrmann: Konstanze«30.03.2014
Ich habe das Buch von einem Ramschtisch mitgenommen, und da gehörte es auch hin. Das Lesen habe ich irgendwann aufgegeben, längst nicht nur wegen der Fehler in der historischen Darstellung. Die Story hangelt sich grob an einigen Rahmendaten entlang, ohne dabei irgendwo in die Tiefe zu gehen. Natürlich hat jeder Roman auch fiktive Teile, aber die hiesigen könnten in jeder beliebigen Epoche angesiedelt sein. Dies ist ein überflüssiges Buch.
Schnagg zu »Elisabeth Herrmann: Konstanze«04.02.2013
"Konstanze" von Elizabeth Herrmann (Konstanze - Die zwei Könige = Fortsetzungsband u. von HC hier vertauscht).
Also hier Band 1 "Konstanze" ... ein angeblich historischer Roman. Ich habe schon einige historische Romane gelesen u. war schier enttäuscht/entsetzt über diesen Groschenroman. In meiner Euphorie hatte ich anfangs (vor dem Lesen des 1. Bandes) mir sogar Band 2 zugelegt was ich nun sehr bedauere. Also bei der Lektüre handelt es sich m.E. um eine Liebesgeschichte mit leicht historischem Hintergrund welches eher als Groschenroman durchgeht. Alles recht einfach affig dargestellt u. mit teilweisen sexuellen Handlungen die einfach fehl am Platz sind. Wer meint hier einen historischen Roman zu lesen hat bisher noch keinen echten historischen Roman gelesen. Sorry - ich war einfach nur enttäuscht. Eine grauenhafte Story die unter dem Deckmantel "historischer Roman" hier verkauft wird. Ob ich das Band 2 überhaupt anlese bleibt infrage gestellt.
Marianne Löffler zu »Elisabeth Herrmann: Konstanze«15.03.2012
ich habe beide Romane von Konstance und ihrem König Fredericco gelesen, fand sie wahnsinnig spannend und las sie innnerhalb von 3 Tagen. wunderbares gelungenes Epos dieser Zeit vermischt mit Geschichte und leidenschaftlicher Liebe. Kann gleichwertig neben der Wanderhure bestehen. Ich hoffe natürlich auf eine Fortsetzung 2012
Ralf Bergm,a zu »Elisabeth Herrmann: Konstanze«17.10.2011
Elisabeth Herrmann nutzt in ihren historischen Romanen die Lücken unseres Wissens und füllt sie auf ihre ganz eigene Weise - das ist legitim, aber ungewohnt.
Historische Romane sind zuallererst Romane - keine Geschichtsbücher. Sie beschreibt nicht das Bekannte. Die angekündigten Protagonisten des Romans - Konstanze von Aragón, Friedrich II. und Otto IV, sind nur Rahmen, wie auch das, was wir von ihnen wissen. Dazwischen ist noch immer viel Platz für Phantasie, den sie reichlich nutzt. Ob Otto IV. nach seiner Kaiserkrönung in Rom aus eigenem Machtwillen, oder auf Bitte sizilianischer Edler Sizilien erobern wollte, ist nicht belegt. E.H. ent- scheidet sich für die zweite Möglichkeit und begleitet den Boten über weite Strecken, ebenso, wie sie Konstanzes Zofe und Dienerinnen oder Friedrichs sarazenischen Freund helfend oder intrigant agieren lässt.
Ob die Geburt Konstanzes' Sohn Heinrich schwer oder leicht war, ist nicht überliefert - nur das es sie gab. E.H. wählt schwere Variante und erzählt sie über Seiten, wie auch über die - durchaus mögliche, aber durch nichts bewiesene - Liebesbeziehung Friedrichs mit einer Sarazenin...
Schon aus ihrem ersten Roman über Konstanze, der ihre Ankunft auf Sizilien bis zur Hochzeit mit dem jungen König erzählt, sind die gesicherten Fakten - Daten, einige wenige, historisch gesicherte, Pertsonen - nur der knappe Rahmen. Der Rest ist schriftstellerrische Phantasie. Gewollt oder ungewollte erzählt E.H. weniger von den großen, bekannten historischen Personen - den Herrschenden, als von den Boten, Dienerinnen und den Kleinen, die es auch gegeben haben muss - gibt ihnen Namen, Motive und eine zeitadäquate Ausstattung - und das nicht schlecht.
Renate Habets zu »Elisabeth Herrmann: Konstanze«25.07.2009
Das Buch war in jeder Hinsicht eine große Enttäuschung. Über Konstanze, die 1. Frau Friedrichs II., zu schreiben fand ich sehr lohnenswert, handelt es sich hier doch um eine der ganz interessanten Beziehungen des Mittelalters. Was ich zu lesen bekam, hatte aber mit den historischen Personen nichts zu tun außer einigen - man hatte das Gefühl: eher zufälligen - Äußerlichkeiten. Weder der Charakter der Konstanze noch der des jungen Friedrich waren überzeugend oder psychologisch einsehbar. Dies trifft besonders auf die Hauptperson zu, die tatsächlich, wie eine der Reszensentinnen schreibt, eher einer dummen Pute gleicht denn einer verwitweten 24jährigen Königin. Auch was die Handlung betrifft, bleiben Wünsche offen. Beschrieben sind Abenteuer, wie sie jedwede erfundene Person in einem beliebigen, in der Geschichte angesiedelten Roman erleben kann. Das verstehe ich allerdings nicht unter einem historischen Roman, der sich anheischig macht, eine reale Person zum Leben zu erwecken.
Unangemessen finde ich den Klappentext, der völlig falsche Erwartungen weckt. Mit Sicherheit werde ich die beiden folgenden Romane nicht kaufen.
toma zu »Elisabeth Herrmann: Konstanze«05.06.2009
Ich kann die Begeisterung leider nicht teilen. Habe das Buch eben beendet und war zwischenzeitlich mehr als einmal versucht, es abzubrechen.
Auf Grund des Klappentextes hatte ich erwartet, WIRKLICH etwas über die Beziehung zwischen Friedrich und Konstanze zu erfahren.
Dass es, trotz des großen Altersunterschiedes, LIEBE war, scheint ja verbürgt zu sein, ebenso wie Einiges zu Konstanzes Leben vor
und während dieser Ehe bekannt ist.

Ein wenig davon hat die Autorin auch erwähnt: Konstanze war bei der Heirat 25 Jahre alt, verwitwete Königin von Ungarn,
leidgeprüft durch den Tod ihres kleinen Sohnes und vom Papst und ihrem Bruder, dem König von Aragon, zur Frau des
vierzehnjährigen Königs von Sizilien ausersehen.

Die GESCHICHTE spricht von ihr als einer klugen, liebe(n)swerten Frau, die ihrem jungen Gatten eine wertvolle Ratgeberin, später sogar seine Regentin wurde und die in sie gesetzten Erwartungen mehr als erfüllt hat. Friedrich hat es ihr gedankt, indem er ihr seine Krone mit ins Grab gab.

WARUM beschreibt Elisabeth Herrmann Konstanze dann als eine naive, manchmal direkt dumme „Göre“, die durch eigene Schuld von einer Gefahr in die andere stolpert, aber NATÜRLICH immer im letzten Moment davonkommt ? Die nicht nachdenkt, bevor sie den nächsten Blödsinn macht und der die politischen Probleme ihres Gatten und seines Landes … über die sie sehr gut unterrichtet war … völlig egal sind ?
Welche vernünftige Frau hätte sich IM JAHRE 1209 in einem ihr völlig unbekannten Land bei Einbruch der Dunkelheit auf das erstbeste Pferd geschwungen, um ohne jede Begleitung 4 Stunden weit zur nächsten Burg zu reiten, mit der Absicht ihrem Bräutigam eine Szene zu machen?
Vielleicht Angelique oder Claire .. aber niemals eine spanische Prinzessin, deren strenge Erziehung das schon ganz von selbst verboten hätte.
Dass sie dort NATÜRLICH nicht angekommen ist, war das einzig Schlüssige an dieser Szene.

Alle Beispiele aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen und man soll ja den übrigen Lesern nicht die Spannung nehmen…
die ICH (ganz persönlich) in dem Buch zu keiner Zeit gefunden habe.

Ich gestehe den Autoren historischer ROMANE selbstverständlich zu, ihre Phantasie „spielen“ zu lassen. Aber FÜR MICH muss das Verhalten der Personen dabei in gewisser Weise nachvollziehbar sein. Und die gesicherten Fakten sollten einigermassen schlüssig in die Handlung integriert sein.
Es ist bekannt, wann Konstanze in Sizilien ankam und wann die Hochzeit stattfand, auch andere Daten stimmen nicht überein.
Dazu hätte ich dann aber zumindest ein Nachwort der Autorin erwartet.

Für MICH war das Buch eine Enttäuschung und ich bin sehr froh, dass ich 2 fehlerhafte Seiten entdeckt habe, so hoffe ich mal, dass ich es morgen umtauschen kann.
Reebee zu »Elisabeth Herrmann: Konstanze«07.05.2009
Ich habe das Buch ebenfalls innert kürzester Zeit verschlungen und es hat mir sehr gut gefallen. Zwischendurch waren etwas langatmige Passagen dabei. Was mich auch etwas gestört hat, war erstens das abrupte Ende (wird es da noch einen zweiten Teil geben?) und die Sprünge zwischen den verschiedenen Handlungsorten und Personen.
Ansonsten ein wirklich gutes Buch, wenn es auch meiner Meinung nach nicht an die Romane von Iny Lorentz heranreicht.
bonomania zu »Elisabeth Herrmann: Konstanze«21.04.2009
Ich habe Konstanze von Elisabeth Hermann innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Wie bei Charlotte Lyne gibt es einen etwas langsamen Einstieg, ab Seite 200 überschlagen sich die Ereignisse um mich dann ab Seite 400 atemlos zurückzulassen.
Wow, die Frau kann schreiben!
Der harmlose Titel Konstanze wird dem Roman so gar nicht gerecht. Auch die Kurzbeschreibung vom Klappentext stimmt überhaupt nicht.
Ich kann jetzt leider nicht schreiben was nicht stimmt, sonst würde ich zuviel von der Geschichte verraten.

Laßt Euch überraschen und lest diesen Roman. Ich war ganz traurig, als ich auf der letzten Seite angelangt war. Habe die Protas richtig lieb gewonnen, Elisabeth Hermann hat Ihre Figuren sehr gut herausgearbeitet, humorvoller Schreibstil, hier gibt es KEINE schwarz/weiß Malerei, man fühlt und leidet mit den sympatischen Helden mit ....

Kritik: ich habe ein Nachwort der Autorin vermisst, was Fiction und was historisch belegt ist. Auch fehlte mir ein Glossar für die kursiv geschriebenen Worte. Nicht immer wußte ich deren Bedeutung.

Ich kann diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen.

Ich vergebe 90 Punkte. Ist mein Monatshighlight im April 09

Wer Ihre 3 Krimis bereits mit großer Begeisterung gelesen hat, kann hier unbedenklich zugreifen.
Viel Spaß beim Lesen!
LG
bonomania
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