Eduardo Garrigues

Der spanische Schriftsteller und Diplomat Eduardo Garrigues wurde 1944 geboren und studierte nach seinem Schulabschluß Jura. 1973 trat er in das Diplomatische Korps ein und war dort in vielen Positionen tätig. So war er u.a. Berater der ständigen Vertretung Spaniens bei den Vereinten Nationen und ihres Sicherheitsrats, Direktor des „Instituto de España“, kultureller Berater der Botschaft in London und Generaldirektor der „Casa de América“.

Er war Spanischer Botschafter in Namibia, Botswana, Norwegen und Island und kennt sich daher gut in Afrika aus, was sich vor allem auch in seinen Romanen zeigt. Dabei begann seine schriftstellerische Tätigkeit noch während des Studium, im Jahr 1961 erhielt er sogar den Premio Café Gijon für seine Kurzgeschichte El canto del urogallo.

Sein Roman Lecciones de tinieblas kam 1971 auf die Shortlist für den Sesamo Award und mit Artículo Sexto gewann er 1973 den Kurzgeschichtenpreis Pío Baroja. Nachdem er im selben Jahr seine diplomatische Laufbahn begann, versucht er seitdem, dies mit seiner literarischen Karriere unter einen Hut zu bekommen.

So schrieb er neben seinen Romanen und Kurzgeschichten auch Artikel für die ABC, El Mundo, Diario 16, Los Angeles Times, La Opinion, Nuestro Tiempo und Revista de Occidente.

Zu seinen vielen Preisen und Ehrungen gehört auch der Verdienstorden, der von König Calros III. vor zweihundert Jahren gestiftet wurde und der ein Ritterschlag ist.

Historische Romane von Eduardo Garrigues:

  • (1971) Lecciones de tinieblas
  • (1984) Lluvias de hierba
  • (1987) Al oeste de Babilonia 
  • (2007) Die Herrin der Savanne
    La dama de Duwisib
  • (2010) El mal de África