Liebe Leserinnen und Leser, 

Das Volk hat gewählt, wählt weiter und wird immer wieder weiter wählen und man kann nur hoffen, dass man sich nicht verwählt und dass das, was man dann gewählt hat, einigermaßen funktioniert. Ob in fernen Ländern oder fernen Bundesländern, seien wir froh, dass wir überhaupt eine Wahl haben und freuen wir uns, dass wir eine so lange Periode des Friedens erleben dürfen, wie noch nie zuvor in Europa. Möge es noch lange dabei bleiben und sich jeder bewusst sein, dass man daran arbeiten muss und es nie als Garantie sehen darf.

Genug Pathos. Wir haben Bücher zu lesen gewählt, die sie jetzt hier präsentiert finden, aus Zeiten, in denen es den Menschen nicht so gut ging wie uns heute. Auswirkungen des Krieges sind immer präsent in unserem Historikus Die Festung am Rhein von Maria W. Peter, wobei der Krieg hier der zwischen dem napoleonischen Frankreich und Preußen ist.

In Der Kreis der Rabenvögel von Kate Mosse geht es um einen spannenden Kriminalfall um einen Tierpräparator. Tote vergessen nicht weiß auch Stephen Kelly in seinem Romandebüt, der eine neue Krimireihe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs einläutet.

In etwa der gleichen Zeit spielt Sam Eastlands fünfter Pekkala-Krimi Roter Zorn, in dem der Autor wieder alles aufbietet, was das Russland um Stalin zu bieten hat.

Die Brücke über den Main ist die Biografie einer Brücke in Würzburg aus der Feder von Roman Rausch. Mit dem Autor haben wir auch unser Interview des Monats gemacht.

Wenn die Tage endlich länger werden und man wieder mal ohne Jacke vor die Tür gehen kann, kann so mancher Weg zwischen den Wahlen auf eine Parkbank führen, auf der man gerne ein Buch herausholt, denn an frischer Luft liest es sich ebenso schön wie zu Hause, vielleicht sogar noch besser. Denn Geschichte findet draussen vor der Tür statt, wenn man Glück hat, kann man direkt dabei sein (manchmal ist es Pech, aber davon wollen wir hier nicht reden).

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Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen

Carsten Jaehner