Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg von Cornelia Kempf

Buchvorstellungund Rezension

Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg von Cornelia Kempf

Originalausgabe erschienen 2015unter dem Titel „Die Löwen des Kaisers - Der Aufstieg“,, 600 Seiten.ISBN 3906739473.

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Kurzgefasst:

Deutsches Königsreich, 1152. Auf der Burg Wallberg in Bayern werden die Zwillinge Einhard und Gunnar von Arsberg zu angehenden Rittern des Reiches erzogen. Äusserlich mögen sich die beiden gleichen, doch während Einhard, von Vernunft getrieben, alles ernst nimmt, lebt sein Bruder Gunnar zügellos und erobert die Herzen der Frauen im Sturm. Die recht sorglose Zeit auf Wallberg geht jedoch eines Tages für beide Brüder zu Ende, die Geschicke nehmen ihren Lauf und Einhard und Gunnar müssen sich jeder seinem eigenen Schicksal stellen, als sich ihre Wege trennen...

Das meint Histo-Couch.de: „Gegensätzlicher Lebensweg zweier Zwillingsbrüder“88Treffer

Rezension von Daniela Loisl

Deutsches Königreich Mitte des 12. Jahrhunderts. Die beiden Zwillinge Einhard und Gunnar von Arsberg wurden von ihrem Vater auf die Burg Wallberg gebracht, damit sie dort zu Knappen ausgebildet und infolge dessen auch durch die Schwertleite zum Ritter geschlagen werden. So ähnlich sich die beiden Brüder äußerlich auch sind, so unterschiedlich sind sie im Charakter. Gunnar liebt die Frauen und verdreht nicht nur den jungen Mägden den Kopf, sondern auch den adeligen Jungfrauen. Der Umgang mit den Waffen ist seine Stärke, das Leben nimmt er leicht und sein loses Mundwerk bringt ihn oft in Schwierigkeiten. Einhard dagegen nimmt alle seine Aufgaben sehr ernst und durch sein großes Einfühlungsvermögen und seinen guten Sitz im Sattel kann er auch die schwierigsten Pferde bändigen.

Doch die ruhigen Tage auf Burg Wallberg sind gezählt und das Leben der beiden verläuft bald in getrennten Bahnen, als Einhard sich dem Welfen Heinrich dem Löwen anschließt und Gunnar Kaiser Friedrich, genannt Barbarossa, dient.

Mitreißend von Beginn an

Eine „Schwarte“ von einem Buch liegt vor einem, wenn man Cornelia Kempfs neuesten Roman lesen möchte. Doch so umfangreich dieses Werk auch scheint, so schnell ist man auch im Geschehen und auch durch, denn von Beginn an wird mitreißend und spannend erzählt.

Man begleitet das ungleiche Brüderpaar von ihrer Jugend an durch die Ausbildungszeit zum Knappen bis hin zum geschlagenen Ritter und die ersten Jahre als junge Männer, die ihre Dienste dem Richtigen anbieten müssen, um auch ihre Zukunft zu sichern und eine Familie gründen zu können.

Cornelia Kempf hat es sich nicht leicht gemacht, schickt sie ihre Protagonisten doch zu zwei mächtigen Dienstgebern, die zwar durch familiäre Bande an einander gebunden sind, deren Ansichten und Meinungen jedoch heftig auseinander driften. Diese beiden sind keine geringeren als Heinrich der Löwe und Kaiser Barbarossa.

Tauziehen um die Macht

Die Autorin verknüpft auf äußerst geschickte und intelligente Weise historisches Geschehen mit fiktiven Ereignissen und gibt dem Leser so auf sehr smarte Weise Einblick in das politische Geschehen der damaligen Zeit ohne in irgendeiner Weise belehrend zu wirken. Dass sämtliche Hintergründe penibel recherchiert sind, wird zwar nur der geschichtskundige Leser schnell feststellen, doch der in diesem Bereich nicht so sattelfeste Leser wird so manch Wissenswerte erfahren.

Die Beweggründe Barbarossas für sein Handeln sind ebenso nachvollziehbar erzählt wie die von Heinrich dem Löwen, sodass man sich nicht nur mit den Protagonisten sondern auch mit den – wenn man von den beiden als solche sprechen mag – Nebenfiguren gut identifizieren kann. Mit dem Fortlauf der Erzählung wird nicht nur das Leben von Einhard und Gunnar spannender, sondern auch der Machtkampf zwischen dem Kaiser und seinem herzöglichen Neffen. So befindet man sich mit Gunnar und dem Kaiser des Öfteren auch in Italien, wo man endlich die Lombarden unterwerfen will, während man mit Einhard im Norden für Heinrich gegen die Slawen angeht.

Jede Menge Darsteller und Charaktere

Die beiden Zwillingsbrüder sind charakterlich unterschiedlich wie Tag und Nacht, was für den Leser einen besonderen Reiz ausmacht, die Sympathien zu verteilen. Es liegt auf der Hand, dass auch beide Brüder sich verlieben und dies geschieht auf ebenso unterschiedliche Weise und macht das Leben für die beiden nicht gerade einfacher. Cornelia Kempf gelingt es aber stets die Geschehnisse wie Politik, Liebe und auch Verrat im Gleichklang zu halten, sodass es weder kitschig noch gar zu politisch wird, was ein großer Pluspunkt des Romans ist.

Da es ausgesprochen viele Figuren gibt ist das Personenverzeichnis zu Anfang des Buches äußerst hilfreich, um nicht das eine oder andere Mal den Überblick zu verlieren.

Cornelia Kempf ist mit dem ersten Band dieses Zweiteilers ein wirklich kurzweiliger und geschichtlich interessanter historischer Roman gelungen, in dem auch der feine Humor nicht zu kurz kommt. So darf man sich auf den Folgeband freuen und hoffen, dass er demselben Level entspricht.

Ihre Meinung zu »Cornelia Kempf: Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg«

Sabine M zu »Cornelia Kempf: Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg«21.04.2017
Ein umwerfender Roman über Kaiser Friedrich Barbarossa und Heinrich dem Löwen. Habe schon einige Bücher dieser Epoche gelesen. Das hier ist echt was besonderes, da beide Herrscher beleuchtet werden. Geschicke mit erfundenen Person erzählt. Spannend, humorvoll und sehr gut recherchiert. Einfach nur zu empfehlen
Sabine M zu »Cornelia Kempf: Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg«21.04.2017
Ein umwerfender Roman über Kaiser Friedrich Barbarossa und Heinrich dem Löwen. Habe schon einige Bücher dieser Epoche gelesen. Das hier ist echt was besonderes, da beide Herrscher beleuchtet werden. Geschicke mit erfundenen Person erzählt. Spannend, humorvoll und sehr gut recherchiert. Einfach nur zu empfehlen
dorli zu »Cornelia Kempf: Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg«05.09.2016
In ihrem historischen Roman „Der Löwe des Kaisers – Der Aufstieg“ hat Cornelia Kempf die historischen Ereignisse der Jahre 1152 bis 1168 mit einer facettenreichen fiktiven Handlung zu einer spannenden Geschichte verflochten und ein glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet.

Die 15-jährigen Zwillingsbrüder Einhard und Gunnar von Arsberg werden auf Burg Wallberg zu Rittern ausgebildet. Äußerlich kaum zu unterscheiden, könnten die beiden vom Charakter her verschiedener nicht sein. Einhard ist rechtschaffen, gottesfürchtig und äußerst bescheiden, Gunnar hingegen ist ein Draufgänger und Schürzenjäger. Die Ausbildung der Zwillinge bringt ihre ganz unterschiedlichen Talente zum Vorschein: Einhard ist ein Experte im Umgang mit Pferden, Gunnar dagegen ein ausgezeichneter Schütze.

Geschickt verknüpft Cornelia Kempf den Werdegang der beiden jungen Männer mit dem Leben und Wirken zweier großer Herrscher des 12. Jahrhunderts: Während Einhard in den Dienst von Heinrich dem Löwen tritt, wird Gunnar Gefolgsmann Friedrich Barbarossas. Im Verlauf der Handlung sind Heinrichs Expansion nach Osten in slawisches Gebiet genauso Thema, wie Friedrichs Konflikte mit den norditalienischen Städten und dem Papst.

Die Autorin wartet mit einer geballten Ladung an historischen Fakten auf, die aber so spannend und mitreißend verpackt sind, dass man schnell mittendrin ist in einer Welt aus politischem Kräftemessen und Machtgerangel, Seilschaften, Ränkespielen, Feldzügen, arrangierten Eheschließungen und allem, was das Ritterleben damals für die Menschen bereithielt.

Die Darstellung der Schauplätze und die Schilderung der Ereignisse sind Cornelia Kempf hervorragend gelungen. Man kann der Geschichte trotz wechselnder Handlungsorte, unterschiedlicher Perspektiven und manchmal großer Zeitsprünge bestens folgen und verliert zu keiner Zeit den Überblick. Fiktive und historische Figuren werden glaubhaft miteinander kombiniert, das Zusammenspiel aller Akteure ist gut durchdacht und ausgeklügelt.

„Der Löwe des Kaisers – Der Aufstieg“ hat mir sehr gut gefallen. Die gut ausbalancierte Mischung aus Historie und Fiktion hat mir nicht nur spannende, unterhaltsame Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Reise in das deutsche Mittelalter ermöglicht.
leseratte1310 zu »Cornelia Kempf: Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg«24.07.2016
Wir befinden uns im Jahre 1152 auf der Burg Wallberg in Bayern. Die beiden Knappen Einhard und Gunnar von Arsberg sind Zwillinge. Äußerlich sehr leicht zu verwechseln sind sie jedoch charakterlich sehr verschieden. Einhard ist brav und pflichtbewusst, sein Bruder Gunnar ist vorlaut und ein Weiberheld, aber auch ein guter Kämpfer. Nachdem sie zum Ritter geschlagen sind, geht jeder der beiden seiner Wege. Gunnar schließt sich Barbarossa an und Einhard kommt zu Herzog Heinrich von Bayern und Sachsen, denn man auch Heinrich den Löwen nennt. Heinrich ist seinem Vetter zwar treu ergeben, aber es gefällt niemandem im Deutschen Reich, dass er seinen Ehrgeiz einzusetzen weiß und mächtiger wird.
Das Buch ist ziemlich gewichtig, aber es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Einhard und Gunnar sind fiktive Charaktere, aber sie sind sehr gut in die historischen Realitäten eingearbeitet. Auch wenn ich mich für Geschichte interessiere, so habe ich doch noch Einiges erfahren, das für mich neu war. Dabei stehen in diesem Buch die geschichtlichen Ereignisse weniger im Vordergrund, sondern der Focus liegt auf den Zwillingen.
Es geht kriegerisch zu in jener Zeit, Ranke und Intrigen waren an der Tagesordnung. Geheiratet wurde nicht unbedingt aus Liebe, sondern weil es politisch Vorteile brachte.
Gunnar und Einhard könnten unterschiedlicher nicht sein, aber ich mochte beide. Einhards Art kommt mir mehr entgegen. Es hat mir auch sehr gefallen, wie er mit Pferden umgehen konnte. Aber Gunnars loses Mundwerk war manchmal ausgesprochen witzig. Aber auch die anderen Personen waren sehr gut und lebendig beschrieben. Sehr anschaulich ist auch dargestellt, wie das Leben der Frauen verläuft und wieviel Verantwortung auf ihnen lastet, wenn die Männer sich im Kampf befanden.
Es hat Spaß gemacht, diese spannende und unterhaltsame Geschichte zu lesen. Dass im Vorspann die wichtigsten Personen aufgeführt sind, war für mich hilfreich.
Die Geschichte "Der Löwe des Kaisers" wird in einem weiteren Band fortgesetzt, auf den ich mich schon sehr freue.
Ein wunderbarer historischer Roman, den ich nur empfehlen kann.
Marion zu »Cornelia Kempf: Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg«04.06.2016
Dieser Roman hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Zwillinge Einhard und Gunnar von Arsberg sind von ihren Fähigkeiten und von ihrem Charakter her so unterschiedlich wie sie nur sein können. Jeder hat auf seine Art ewas, das mir an ihnen gefiel.
Am Anfang wachsen die beiden auf der Burg Wallberg heran und werden zu Knappen erzogen. Dabei schafft es Gunnar immer wieder das Gemüt ihres Ausbilders bis auf das Blut zu reizen. Und auch später kann er seine freche manchmal auch überhebliche Art nicht ablegen. Trotzdem schafft er es, dass er sympathisch bleibt. Einhard dadegen leidet häufiger unter Einhards Dummheiten und muss diese nicht selten mitausbaden.
Ihre Zeit auf Arsberg endet und beide suchen in der Welt ihren Platz. Einhard gelingt es, in die Dienste von Heinrich dem Löwen zu kommen und ein Lehen zu erhalten, während Gunnar durch Zufall dem Kaiser auffällt. So stehen beide auf einer mächtigen Seite und erleben die historischen Ereignisse. Die gesichtlichen Ereignisse sind sehr geschickt in die Handlung eingewoben und alles in allem ist die ganze Geschichte spannend und mitunter auch humorvoll erzählt. Ein wunderbarer Roman und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Silvia zu »Cornelia Kempf: Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg«14.04.2016
Die hinreißende Geschichte um die Zwillinge Einhard und Gunnar von Arsberg hat mich nicht mehr losgelassen.
Zu Beginn des Buches hatte ich einen schönen Einblick in die Jugend der beiden, ihre Ausbildung zu Knappen des Grafen Konradin. Als der Graf dem Kaisers nach Italien folgt, um gegen die Lombarden Krieg zu führen, ist Gunnar dabei. Ab hier trennten sich auch die Wege der Brüder und jeder begegnete auf seine Weise einem der größten Persönlichkeiten des 12. Jahrhunderts. Gunnar auf den Kaiser und Einhard auf Heinrich dem Löwen.
Als Ritter dieser beiden erleben sie die geschichtlichen Ereignisse, die Machtrangeleien und die Intrigen im Reich.
Ein sehr unterhaltsames und spannendes Buch, das mir die Geschehnisse der Zeit auf berührende und auch humorvolle Weise nahe gebracht, ohne es richtig bemerkt zu haben. Wie nebenbei fließen die Fakten in die Geschichte ein. Ich kann nur jedem dieses Buch empfehlen und bin schon auf den zweiten Teil gespannt.
Regina zu »Cornelia Kempf: Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg«08.04.2016
Ein wirklich unterhaltsamer, spannender und wundervoller Roman aus der Zeit Friedrich Barbarossa, der mich zum Nachdenken und auch zum Lachen brachte. Nach ein paar Seiten des Einlesens ließ mich die Geschichte dann auch nicht mehr los. Ich musste unbedingt wissen, wie es um die Zwillinge weiter geht und wie die Herrscher es weiter treiben. Das war für mich Geschichte erleben und nicht nur vorgekaut bekommen. Wundervoll!
peridot zu »Cornelia Kempf: Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg«06.04.2016
Ein wirklich dickes, großes Buch liegt vor einem, wenn man sich Der Löwe des Kaisers holt, vor dessen Umfang sicherlich manch einer zurückschreckt und doch sollte man sich nicht scheuen es zu lesen. Denn am Ende ist man enttäuscht, dass das Buch schon zu Ende ist.

„Donec eris felix, multos numerabis amicos. Tempora si fuerint nubila, solus eris“ (Ovid) - Da mir die Hintergründe um Kaiser Friedrich Barbarossa und Heinrich dem Löwen bekannt sind, könnte dieses Sprichwort gut als Untertitel passen. Also war ich auch sehr neugierig auf die Umsetzung des Stoffes, des Konfliktes der beiden Verwandten und hatte hohe Ansprüche. Ich wurde nicht enttäuscht!

Der Löwe des Kaisers (Der Aufstieg) ist der Roman einer relativ unbekannten Autorin, mit dem es gelingt, das deutsche Mittelalter näher zu bringen und deutsche Geschichte zu vermitteln. Humorvoll, lehrreich und bildgewaltig, ohne überladen, klischeehaft oder übertrieben zu wirken. Sympathische Protagonisten, mit denen man mitfiebert, prägen diesen Roman ebenso wie die beiden Herrscher um die es sich darin dreht. Niemand geringeres als Friedrich Barbarossa und Heinrich der Löwe. Während die meisten Romane um diese beiden historischen Persönlichkeiten immer nur einen der beiden Personen beleuchten und zumeist Kaiser oder Herzog als gut oder böse dargestellt wird, ist es hier anders. Hier bleibt es von der ersten bis zur letzten Seite dem Leser überlassen, für welchen Herrscher er sich entscheiden möchte. Durch die geschickte Erzählweise werden hier nämlich beide Seiten betrachtet, ohne dem Leser die Doktrin aufzuerlegen, Friedrich oder Heinrich als gut oder böse zu sehen.

Aber in diesem wundervollen Buch geht es nicht um diese beiden Herrscher allein, sondern vornehmlich um die Zwillinge Einhard und Gunnar von Arsberg, die man beim Lesen von ihrer Jugend an, auf ihrem Weg zu jungen Männern begleitet, die ihren Platz in der Welt noch finden müssen. Einhard und Gunnar sind zwar eineiige Zwillinge, aber charakterlich so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Beide haben ihre Stärken und Schwächen. Sie werden zu Beginn auf der Burg Wallberg zu Knappen erzogen und nachdem sich ihre Wege trennen, werden beide Ritter. Gunnar ist der draufgängerische der Brüder, ein Frauenheld, und wird ein Ritter an der Seite des Kaisers. Einhard ist der vernünftigere auch sanftere, er wird ein Ritter des mächtigen Herzogs. Beleuchtet werden die Jahre 1152 – 1168, eine Zeit in der Friedrich und Heinrich gemeinsam die Geschicke des Reiches lenkten und die Zwillinge die historischen Ereignisse durch ihre Dienste an der Seite ihrer jeweiligen Herren erleben. Ganz nach ihren charakterlichen Fähigkeiten entwickelt sich das Leben der Zwillinge sehr unterschiedlich und dabei kann der Leser nicht nur das Leben der Zwillinge und der beiden Herrscher sehr spannend verfolgen, sondern auch noch etwas über die Zeit lernen, ohne von Zahlen und Fakten erschlagen zu werden.

Untermalt mit feinem Humor liest sich das Buch nicht nur leicht, sondern bleibt dabei von der ersten bis zur letzten Seite mitreißend und spannend. Geschickt sind die historischen, sauber recherchierten Fakten eingebunden und vermischen sich bildprächtig mit erfundenen Ereignissen. Zu Beginn des Buches gibt es eine Personenübersicht, um die historischen Persönlichkeiten von den erfundenen zu unterscheiden.

Der Löwe des Kaisers ist eine zweibändige Romanreihe und unterteilt in:
Der Aufstieg und
Der Fall - noch nicht erschienen, welchen ich aber mit Spannung erwarte!
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