Amazonentochter von Birgit Fiolka

Buchvorstellungund Rezension

Amazonentochter von Birgit Fiolka

Originalausgabe erschienen 2008unter dem Titel „Amazonentochter“,, 699 Seiten.ISBN 3-404-15857-1.

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Kurzgefasst:

Kleinasien im 13. Jahrhundert v. Chr. – ein Handelstrupp wird von einer Horde wilder, kriegerischer Frauen überfallen: Amazonen. Die kleine Selina überlebt den Überfall. Sie wächst als Tochter der Königin des Stammes auf und lernt zu jagen, zu kämpfen und ihre Freiheit zu verteidigen. Als sie mit sechzehn ihre erste Reise unternimmt, wird sie vom Prinzen des großen Königreichs Hatti entführt und nach Hattusa verschleppt. Bisher gab es in ihrer Welt nur zwei Arten von Männern: Sklaven und Knechte. Nun wandelt sich ihr Weltbild, als ihr in Hattusa der ägyptische Gesandte Pairy begegnet …

Das meint Histo-Couch.de: „Dieser Roman hat mehr Beachtung verdient!“94Treffer

Rezension von Katharina Lewald

Amazonen – ein sagenumwobenes Volk von Frauen, das auch heute noch die Menschheit bewegt. Allein die Herkunft des Begriffes birgt viele Rätsel, die unsere moderne Wissenschaft noch nicht zu lösen vermochte – ganz abgesehen von ihrer Existenz. Gab es sie wirklich? Wie haben sie gelebt? Haben sie sich wirklich die linke Brust ausgebrannt, damit sie ihre Bögen besser spannen konnten, unterdrückten sie tatsächlich ihre Männer und zogen selbst in den Krieg? So viele Fragen, so wenige Antworten. Doch nach dem Genuss von Birgit Fiolkas „;Amazonentochter“ ist sich der Leser sicher: Ja, es gab sie wirklich!

So viele Abenteuer …

Selina wächst in dem Amazonendorf Lykastia als Tochter der Königin Penthesilea auf, obwohl sie eigentlich ein Findelkind ist. Zusammen mit ihrer besten Freundin Palla – die (leibliche) Tochter der zweiten Königin der Amazonen, Lampedos – verlebt sie eine wunderbare Kindheit und Jugend. Doch je älter die Mädchen werden, desto größer werden die Unterschiede zwischen ihnen. Palla besitzt als Tochter der Königin der Kriegerinnen und Jägerinnen eine sehr kämpferische Natur, fühlt sich nur in der Schlacht wirklich mächtig. Selina hingegen, die die Tochter der Königin der Stadträte und Gerechtigkeit ist, hat gelernt, schwierigen Situationen nicht mit dem Schwert, sondern mit Worten zu begegnen.

Eines Tages macht sich eine Gruppe der Frauen auf nach Hattusa, einer großen Stadt im heutigen Anatolien, um den jährlichen Einkauf zu erledigen. Unglücklicherweise trifft Selina auf den Prinzen Hattusas, Tudhalija, dem sie bei seinem groben Annäherungsversuch die Nase bricht. Darüber weniger erfreut, lässt er Selina festnehmen und in seinen Harem bringen – fortan beginnt für Selina ein völlig unbekanntes Leben am Hofe Hattusas, wo die Tawananna, die Königin, sie aus dem Harem befreit und sich ihrer annimmt.

Im Laufe des Buches erlebt Selina Abenteuer, die eigentlich mehr als ein Leben ausfüllen würden und trifft auch immer wieder auf ihre einstige beste Freundin Palla, die eine starke Wandlung durchmacht. Die Bekanntschaft mit dem ägyptischen Gesandten Pairy, von der im Klappentext die Rede ist, ist noch längst nicht das Ende …Selina kämpft sogar im Trojanischen Krieg (der mit dem Holzpferd, Sie wissen schon) und letztlich führt sie ihr Weg nach Ägypten, wo sie den berühmten Pharao Ramses II. kennenlernt …

Amazonen: erfrischend anders!

Nach mehrjähriger Schreibpause wartet Birgit Fiolka mit „;Amazonentochter“ mit einer erfrischend neuen Thematik auf, die in anderen historischen Romanen bisher höchstens beiläufig Erwähnung fand. Dabei hat sich die Autorin, 1974 in Duisburg geboren, eigentlich ganz dem Alten Ägypten verschrieben, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer sich nun die Frage stellt, wie Amazonen und Ägypten zusammenpassen, dem sei erklärt: Der Fluss Thermodon, an dem ein Amazonenvolk gelebt haben soll, existiert tatsächlich und liegt im Norden der Türkei (Terme Çay). Was liegt also näher als einen Mythos und die persönliche Vorliebe für das Land der Pharaonen zu verbinden?

Doch nicht nur in geografischer Hinsicht übernimmt „;Amazonentochter“ die Funktion eines Außenseiters im derzeitigen Angebot historischer Romane. Auch in puncto Charakterzeichnung kann Fiolka überzeugen: Ihre Hauptperson, die Amazone Selina, hat andere Sachen im Kopf als all die deutschen Mägde und die englischen Ladies in den Mittelalterromanen. Zugegeben, dafür spielt „;Amazonentochter“ auch nicht im Mittelalter. Trotzdem hat Selina als Amazone, die unter Frauen aufgewachsen ist und Männer nur als Sklaven oder „;Fortpflanzungsbeihelfer“ kennt, einen komplett anderen persönlichen Hintergrund: Sie muss erst lernen, sich in der von Männern dominierten Welt zurecht zu finden, obwohl sie ganz anders aufgewachsen ist, andere Maßstäbe für Recht und Ordnung kennt. Dadurch kommt insbesondere wohl den Leserinnen manch ein Schmunzler über die Lippen, wenn Selina mal wieder in Gedanken über die Einfältigkeit von Männern im Allgemeinen und Besonderen lächelt …dies geschieht jedoch, wahrscheinlich um der Abschreckung der männlichen Leserschaft vorzubeugen, nicht allzu häufig.

Hin- und hergerissen zwischen den Welten

Selina, als Amazone geboren, jedoch jahrelang in Hattusa festgehalten, schließlich Kämpferin im Trojanischen Krieg und letztlich zugezogene Ägypterin, ist zwischen all den Erlebnissen, Orten und Menschen, die sie in ihrem Leben kennen gelernt hat, hin- und hergerissen. Die Suche nach ihrer eigenen Identität und die Bewahrung ihrer Wurzeln beschäftigt sie ständig. Dies ist einerseits ein spannender Aspekt, kann allerdings über 700 Seiten irgendwann nerven.

Überhaupt ist dieses Taschenbuch mit 700 Seiten recht üppig ausgefallen. Verständlich ist die Entscheidung des Verlags, nicht gleich ein Hardcover einer Autorin zu produzieren, die seit Jahren nichts veröffentlicht hat – und doch hätte die Geschichte eine schönere , handlichere Aufmachung verdient! Zumal sich 700 Seiten auch in der U-Bahn oder im Bus nicht allzu gut machen.

Bedenken Sie aber bitte die Tatsache, dass man endlich „hautnah dabei sein kann“, wenn die Soldaten des Nachts aus dem Trojanischen Pferd steigen und auch, dass „Amazonentochter“ es möglich macht, einen der bedeutendsten Pharaonen, Ramses II., fast wie persönlich zu treffen – denn so sind die 700 Seiten wieder gerechtfertigt. Neben Ramses II. macht es aber auch die Story rund um den Trojanischen Krieg möglich, berüchtigte Personen wie den Heerführer Achilles (von dem ich persönlich gern mehr gelesen hätte ...) und die Seherin Kassandra kennen zu lernen.

So viele Namen …Pairy, Sauskanu, Benti, Ramses, Hattusili, Tudhalija

Besonders spannend an der „;Amazonentochter“ ist, dass zwar viele Namen, Personen und Orte auftauchen – dass diese aber vor dem inneren Auge entstehen. Personen werden von Fiolka so brillant mit bestimmten Äußerlichkeiten oder Eigenschaften ausgestattet, dass sie über die kompletten 700 Seiten im Gedächtnis des Lesers haften bleiben, auch falls man mal eine längere Lesepause einlegt. Orten werden Gerüche und Stimmungen mit hohem Wiedererkennungswert beigegeben, die eine gedankliche Reise nach Hattusa, Troja und Ägypten für den Leser möglich machen.

Genug geschwärmt: Insgesamt endlich mal wieder ein historischer Roman, der sich aus der Masse abhebt und auch Vielleser des Genres begeistern kann! Das Taschenbuch ist auch für kleine Budgets geeignet und wartet mit einer Fülle von Personen, Orten und Eindrücken au f, die hervorragend verarbeitet wurden und nur darauf warten, die Leser mit auf eine Reise zu nehmen, angefangen im heutigen Anatolien über Troja und Ägypten.

Ihre Meinung zu »Birgit Fiolka: Amazonentochter«

isabelle zu »Birgit Fiolka: Amazonentochter«09.01.2014
Ich kann mich den positiven Rezensionen absolut nicht anschließen. B. Fiolkas Amazonenbild ist lachhaft sexistisch. Offenbar ist die Autorin unfähig, sich eine Frauengemeinschaft vorzustellen, die nicht einfach eine spiegelverkehrte patriarchale Welt ist (da sind halt die Frauen die Bösen). Das wird auch an den Sexszenen deutlich. Sowohl Pallas als auch Selinas erste Erfahrungen beginnen als Übergriffe, aber irgendwie legt sich in ihren Köpfen mittendrin ohne jegliche Erklärung ein Schalter um und sie finden es ganz toll.
Ich nehme Sexismus in historischen Romanen für gewöhnlich als genreimmanent hin; zu stark ist die erzählerische Tradition mit ihren Motiven (z. B. Jungfrau in Nöten versus strahlender Ritter). Wenn ein Roman sonst spannend geschrieben und gut recherchiert ist, kann ich unter Umständen auch darüber hinweggehen. Aber bei diesem Buch ist mir das nicht mehr möglich.
Heiko zu »Birgit Fiolka: Amazonentochter«15.10.2013
Schöne Erzählung mit erheblichen logischen Schwächen? Selina ist eine etwas naive und sentimentale Heranwachsende, die mit ihren gefühlsbetonten und spontanen Entscheidungen einigen Schaden anrichtet. In der Zeit in Hattusa lernt sie einen durchtriebenen Kronprinzen Totalia kennen. sie denkt sich aber nichts dabei, als dieser sie sehr freundlich auffordert, für Hatti in den Krieg zu ziehen. sie überzeugt sogar in einer einsamen Entscheidung ihr ganzes Volk davon, in den Krieg zu ziehen. ihrem Ehemann erzählt sie dabei nicht die ganze Wahrheit, sie lügt ihre Königin an und handelt stets emotional. Interessant finde ich, dass ihr eigentlich alle Amazonen misstrauen und das Volk sehr isoliert lebt, aber innerhalb kurzer Zeit dennoch auf Selina hören. Hallo, da steht eine 16/17 Jahre alte Frau und die Amazonen brechen ohne Zögern alle Zelte ab? Was ist das für eine Heldin, die ohne große Gewissensbisse ein ganzes Volk zerstört, selbst als sie die Möglichkeit hat, den großen Achilles zu töten, der ihre Mutter getötet hat, gibt sie einem sentimentalem Gefühl nach und tut nichts. Die Erzählungen selbst sind spannend und abenteuerlich erzählt, aber eine Antiheldin, die nichts richtig macht, hätte ich mir anders gewünscht.
Scriptura zu »Birgit Fiolka: Amazonentochter«31.07.2012
Ich möchte mich gerne Hedwig anschließen. Bei allem Respekt vor der Leistung der Autorin kann ich dieses Buch ebenfalls nicht mit gutem gewissen als "historischen Roman" bezeichnen.

Was mich besonders stutzig gemacht hat: Selina lernt innerhalb eines Jahres nahezu perfekt Akkadisch lesen, sprechen und vor allem SCHREIBEN.
Dass dazu eine mehrjähige Ausbildung vonnöten war wird dezent verschwiegen.

Ferner macht dieser Roman im positiven, aber auch im negativen Sinn "atemlos". Eine Dramatik jagt die nächste, man hat als Leser -wie Selina- kaum Zeit, Land und Leute wirklich kennenzulernen.
ABS123 zu »Birgit Fiolka: Amazonentochter«05.12.2011
auch ich bin begeistert von diesem roman, besonders weil er die fiktive Geschichte Der Amazone Selina geschickt und spannend verbindet mit historisch realen orten, personen und Ereignissen - der Friedensvertrag - der erst seinerArt zwischen Ägypten und Hatti wird im UNO Hauptgebäude quasi als Vorbild für die heutige Zeit aufbewahrt. und wer- ganz ernsthaft hat überhaupt vom großen Reich der Hethiter und seiner Kultur gehört? -Es ist doch immer noch ein großer weißer Fleck in der Geschichte, Das, was Birgit Fiolka z.B.über hattussa schreibt ist archäologisch erwisen, ich bin gespannt auf die Nachfolge : Das VERMÄCHTNIS DER aMAZONENTOCHTER: ABS123
Zabou1964 zu »Birgit Fiolka: Amazonentochter«19.08.2009
Mit ihrem historischen Roman „Amazonentochter“ entführt Birgit Fiolka ihre Leser in eine ungewöhnliche Zeit für dieses Genre. Die Handlung spielt im 13. Jahrhundert vor Christus, Protagonisten ist Selina, eine Amazone. Wie die Autorin selbst im Nachwort erklärt, ist über die Amazonen wenig bekannt und noch weniger belegt. Um so mehr freute ich mich, einen Roman zu diesem Thema in Händen halten zu können.

Nicht nur das Thema sondern auch die Ausstattung des Taschenbuches aus dem Bastei Lübbe Verlag ist außergewöhnlich. Wenn man den purpurroten Buchdeckel aufklappt, sieht man zunächst eine liebevoll gestaltete Landkarte der Region Kleinasien. Der Sitz der einzelnen Völker ist durch schöne Zeichnungen von Köpfen der Bewohner gekennzeichnet. Auf den nächsten Seiten befindet sich ein Personenverzeichnis, das bei der Vielzahl an Figuren sehr hilfreich war. Am Ende des Buches ist ein Glossar, das unbekannte Begriffe schnell und präzise erklärt.

Selina, ein Findelkind, das einen Überfall auf einen Handelstrupp überlebt hat, wächst bei den Amazonen auf. Ihre Ziehmutter Penthesilea ist die Königin des matriarchalischen Volkes. Zusammen mit ihrer Freundin Palla, der Tochter der Königin der Kriegerinnen, lernt sie zu jagen und zu kämpfen. Die beiden ungleichen Freundinnen legen als Jugendliche eine Prüfung ab und werden so zu Amazonen. Bei einer Reise mit ihrer Großmutter und Tante wird Selina von Tudhalija, dem Prinzen Hattis, entführt. Er möchte sie für seinen Harem in Hattusa, dies weiß seine Mutter Puduhepa jedoch zu verhindern. Selina ist hin- und hergerissen zwischen den Intrigen am Hofe der Hethiter, bis ihr der ägyptische Gesandte Pairy begegnet. Obwohl es in ihrem Volk nicht üblich ist, eine feste Beziehung zu einem Mann einzugehen, heiratet Selina in einer Notsituation Pairy. Ihr Herz hängt aber nach wie vor an ihrem Volk. Wird es ihr jemals gelingen, zu den Ihren zurückzukehren?

Sehr anschaulich beschreibt die Autorin die Figuren, Landschaften und Sitten der fernen Zeit. Sie hat sehr genau recherchiert und die Geschichte, wie sie selbst in ihrem Nachwort schreibt, ein wenig mit Fiktion verwoben. Zum größten Teil sind die historischen Ereignisse jedoch wahrheitsgemäß wiedergegeben worden.

Selinas lange Reise von Themiskyra über Hattusa und Troja nach Ägypten wurde mir niemals langweilig. Gespickt mit einer großen Portion Humor und enormer Sprachgewandtheit leitete Birgit Fiolka mich an der Seite von Selina durch Kleinasien. Am Ende werden alle Handlungsstränge zu einem befriedigenden Finale zusammen geführt. Ich war sehr traurig, dass ich nach rund siebenhundert Seiten von Selina und ihren Gefährten Abschied nehmen musste. Mein einziger Trost ist, dass der Nachfolger „Das Vermächtnis der Amazonen“ bereits erschienen ist.

Fazit: Ein außergewöhnlicher historischer Roman, der aus dem Einerlei dieses Genres wohltuend heraussticht.
Spannend, gut recherchiert und humorvoll weiß Frau Fiolka ihre Leser zu unterhalten.
PATTI zu »Birgit Fiolka: Amazonentochter«25.05.2009
Ich kann mich den positiven Vorrednern nur anschließen.
Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Der Spannungsbogen wird durchgehend aufrecht erhalten, man möchte das Buch am liebsten garnicht mehr aus der Hand legen.
Selina ist die Hauptprontagonistin, die mir sofort symptahisch war, mit ihren Ecken und Kanten.Zerissen zwischen ihrem Volk den Amazonen und dem Mann in den sie sich verliebt hat. Am besten gefallen haben mir die Kapitel Troja und auch Ägypten. Die "niedlichen Betitelungen" des Königs Hattusili und des Pharao Ramses haben mich oft zum Schmunzeln gebracht.Ich bin froh, das ich mir das Buch gekauft habe, den ansonsten wäre mir ein tolles Lesevergnügen entgangen. Kurzum mich muss ein Buch in seinen Bann ziehen und das ist Frau Fiolka auf jeden Fall gelungen. Ich freue mich auf die Fortsetzung .Und hoffe das diese Buch noch viele Leser findet.
Henriette zu »Birgit Fiolka: Amazonentochter«05.04.2009
Amazonen – für mich ein ganz neues Thema. Selina, die Hauptprotagonistin dieses Romans, wird in den ersten wichtigen Stationen ihres Lebens begleitet. Sie wächst bei den Amazonen auf, wird verschleppt, lernt ihren Mann kennen, erlebt den trojanischen Krieg, folgt ihren Mann nach Ägypten. Der Leser erlebt Selina als selbstbewusste Frau, die es nicht einfach hat, zu bestehen in ihrem Leben. Ich habe eine Zeit erlebt, die mir völlig fremd ist, aber sie hat mir gut gefallen. Birgit Fiolka hat es geschafft, dass ich diese Zeit bunt und interessant empfunden habe.
Die größten, bzw. die einzigen Schwierigkeiten haben mir die Namen gemacht. Bis zum Schluss konnte ich mich nicht recht daran gewöhnen. Natürlich habe ich schon von Ramses, Ägypten usw. gehört, aber es gab genug Namen, die nicht sehr eingängig waren.
Das Ende des Romans, der Geschichte, ist offen für eine Fortsetzung (Das Vermächtnis der Amazonen), die voraussichtlich im Juni folgen soll. Darauf bin ich sehr gespannt.
Hedwig zu »Birgit Fiolka: Amazonentochter«01.02.2009
Auf die Gefahr hinauf, dass mich jetzt alle steinigen, die das Buch so toll gefunden haben,
ich kann mich dem leider nicht anschließen.
Von einem anspruchsvollen historischen Roman ist dieses Buch meilenweit entfernt, vielmehr ist es ein nett geschriebenes Märchen, ein Liebesroman. Damit es unter dem Titel „historischer Roman“ verkauft werden konnte, hat die Autorin bekannte geschichtliche Personen wie Pharao Ramses oder bekannte Kriege wie der Trojanische Krieg in ihren Roman eingebaut.
Das alles war meiner Ansicht nach eher zu viel und hat dem Roman keine historische Note verpassen können, dieses Buch ist und bleibt ein Liebesroman in der üblichen Art, die Heldin ist klug, schön und kann auch noch kämpfen, was sie alles erlebt, kann man nicht erleben und schon gar nicht überleben.
Für mich wird in diesem Roman das Glück der Heldin zu viel strapaziert, es geht mir zu sehr in das Unmögliche, bei aller Fantasie.
Für mich ist das Buch im kitschigen Bereich angesiedelt und entspricht nicht dem, womit es als anspruchsvoller historischer Roman angekündigt wird.
Den Folgeband werde ich mir jedenfalls nicht zulegen und mich anderwärtig orientieren.
Und jetzt könnt Ihr die Steine auf mich werfen, die Autorin möge mir verzeihen, wenn ich von ihrem Buch nicht begeistert bin, dabei ist es relativ gut geschrieben, ich störe mich lediglich am Inhalt.
Hedwig
Zandi zu »Birgit Fiolka: Amazonentochter«30.01.2009
Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen.
Auch ich hätte mir das Buch nicht gekauft, wenn ich nicht hier im Forum darauf aufmerksam gemacht worden wäre.Und, ich hab es nicht bereut und hätte was verpaßt.
Das Buch zieht einen in seinen Bann und man kommt nur schwer wieder heraus, bzw. man will es auch gar nicht. Ich hätte ewig weiter lesen können. Mit Selina hat Birgit Fjolka eine Heldin geschaffen, die Schönheit, Witz, Mut und auch Verletzbarkeit vereint. Ich bin total begeistern und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es 100 Punkte
Margitta zu »Birgit Fiolka: Amazonentochter«04.01.2009
Habe leider gestern das Buch Amazonentochter ausgelesen.
Ich kann eigentlich zu den vorhandenen Kritiken nicht's mehr hinzufügen.Obwohl ich mit Sicherheit dieses Buch nicht gekauft hätte(bin durch das Forum aufmerksam geworden)bin ich sehr froh es dennoch getan zu haben.Es wäre mir eine Perle der Erzählkunst entgangen.
Auch die Liebesszenen die normalerweise eher deftig ausfallen fielen hier sehr angenehm auf.
Ich kann den 2. Band nicht erwarten und wünsche noch vielen Lesern Freude an diesem Buch
Margitta

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