Sharpes Flucht von Bernard Cornwell

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2004unter dem Titel „Sharpe's Escape“,deutsche Ausgabe erstmals 2012, 576 Seiten.ISBN 3-404-16737-6.Übersetzung ins Deutsche von Irene Anders.

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Kurzgefasst:

1810. In den Hügeln von Buçaco trifft das 50.000 Mann starke portugiesisch-britische Heer auf den Feind Frankreich. Mittendrin: Richard Sharpe. Die drohende Invasion Portugals ist allerdings nicht dessen einzige Sorge. Während die Schlacht von Buçaco ihren blutigen Lauf nimmt, zwingt ein portugiesischer Schurke Sharpe zu einem wahnwitzigen Duell – und nur der Sieger wird überleben.

 

Ihre Meinung zu »Bernard Cornwell: Sharpes Flucht«

M.Reinsch zu »Bernard Cornwell: Sharpes Flucht«28.06.2016
Portugal im Jahr 1810. Napoleon unternimmt den dritten Versuch Portugal zu erobern und die verhassten Engländer ins Meer zurück zu drängen. Während die gemischte Armee aus Engländern und Portugiesen immer weiter zurück gedrängt werden und dabei die Strategie der „verbrannten Erde“ nutzen, werden Richard Sharpe und ein Teil seiner Leute in dem Städtchen Coimbra von der Truppe abgespalten. Bald liegt Coimbra weit hinter den Frontlinien und Sharpe verssucht eine verzweifelte Flut aus den besetzten Gebieten um sich Wellington erneut an zu schließen…
Dies ist wohl der vermutlich letzte Roman aus der Sharpe-Serie, den Cornwell schreibt (immerhin 2006). Man merkt schnell, das dieser Roman ein „Später“ ist, da sowohl Schreibstil, als auch Ablauf wesentlich flüssiger und detaillierter sind. Noch einmal knüpft er an den Beginn der Rückeroberung an, die über Portugal lief. Auffällig ist an diesem Roman, das nicht nur Sharp, sondern zur Abwechslung auch einmal Pat Harper eine Freundin an die Seite gestellt bekommt. Der Rest ist neben ein paar sehr guten Schlachtszenen, leider nur ein etwas besserer Sharp-Roman. Der Held kommt einer Verschwörung auf die Spur, ärgert sich neben einem brutalen Hauptgegner mit einem neuen Vorgesetzten (bzw. Protegé seines Vorgesetzten) herum. Er rettet seine Freunde aus verschiedenen Gefahrensituationen, wird zusammengeschlagen, kämpft aber mutig weiter. Sharpe ist halt nicht klein zu kriegen! Sehr hilfreich und interessant ist das Nachwort des Autors, wo wieder einmal sehr viele Fakten zum eigentlichen Geschehen aufgeführt werden und der Leser so den historischen Überblick bekommt, den er im „Schlachtenlärm“ schnell verliert. Wer historische Abenteuerromane mag, die auch einen realen geschichtlichen Bezug aufweisen, wird hier (wie immer gut bedient).
Fazit: Einer der wirklich besseren Sharp-Romane, der zwar einige Ungereimtheiten (und Lektoren Fehler) enthält, aber Sharp auch mal etwas aus dem Mittelpunkt nimmt.
karo zu »Bernard Cornwell: Sharpes Flucht«25.07.2013
wer männer wie Sharpe liebt, kann sich freuen über die jüngsten abenteuer unseres helden. es ist erstaunlich, wie der autor es auch in diesem roman es wieder schafft, die spannuung hochzuhalten und den leser zu fesseln. dabei kann jeder das verhalten unseres helden nachvollziehen. ich freue mich schon auf die nächsten abenteuer in einem hoffentlich folgenden buch!
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