Sharpes Feind von Bernard Cornwell

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Originalausgabe erschienen 1984unter dem Titel „Sharpe's Enemy“,deutsche Ausgabe erstmals 1990, 432 Seiten.ISBN 3-404-17245-0.

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Kurzgefasst:

Winter, 1812. Wellingtons Armee hat sich nach Portugal zurückgezogen, um das Frühjahr abzuwarten. Doch Ruhe ist nicht in Sicht, denn eine Bande von Deserteuren hat im Namen der britischen Armee fürchterliche Gräueltaten auf spanischem Boden begangen. Wellington gibt den Befehl, die Schurken aufzuspüren und zu bestrafen – eine Aufgabe für Richard Sharpe und seine Rifles. Als sie sich auf den Weg machen, ahnt Sharpe nicht, dass unter den Deserteuren auch sein erbittertster Feind ist: Sergeant Hakeswill.

Ihre Meinung zu »Bernard Cornwell: Sharpes Feind«

Bernd zu »Bernard Cornwell: Sharpes Feind«29.01.2016
Ich bin ein großer FAn der Sharpe-Serie und habe so ziemlich alle bisher erschienen Bände gelesen. Eingangs weist Cornwell darauf hin, dass im Gegensatz zu den anderen Werken dieser Roman keine historische Begebenheit zum Vorbild hat sondern die Hauptschlacht nie stattgefunden hat.

Vielleicht ist das mit ein Grund, weshalb ihm dieser Roman meines Erachtens nicht so gut gelungen ist. Für mich bislang der mit Abstand schwächste Sharpe-Roman. Einerseits einige recht langatmige Passagen und was mich auch störte ist die Schilderung der französischen Vorgehensweise. Kaum glaubhaft und vorstellbar, dass ein paar Hundert englische Soldaten eine ganze französische Armee aufhalten können. Einige geschilderte Schlacht-Verläufe sind noch weniger Glaubhaft als die Heldentaten von James Bond. Hätten sich die Franzosen nur ansatzweise so tölpelhaft verhalten, sie hätten sicher nie halb Europa erobert.

Man kann den Roman aber natürlich trotzdem lesen, als Sharpe-Fan sowieso zumal einige wesentlichen Dinge, auch im Hinblick auf andere Romane, geschehen.
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