Die Hebamme von Wien von Beate Maly

Buchvorstellung

Die Hebamme von Wien von Beate Maly

Originalausgabe erschienen 2008unter dem Titel „Die Hebamme von Wien“,, 487 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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Kurzgefasst:

Wien 1683. Die junge Hebamme Anna und ihre Tante Theresa helfen den Frauen der Stadt bei schwierigen Geburten. Dem Prediger Abraham a Santa Clara ist ihre Arbeit verdächtig: Kann es mit rechten Dingen zugehen, dass sie so oft Mutter und Kind retten können? Ist da Hexenwerk im Spiel? Doch ehe er die Hebammen auf den Scheiterhaufen bringen kann, überfallen die Türken die Stadt. Und es gibt einen Mann, der Anna liebt und die beiden Frauen unbedingt retten will.

 

Ihre Meinung zu »Beate Maly: Die Hebamme von Wien«

Erm zu »Beate Maly: Die Hebamme von Wien«18.11.2016
Eine Ergänzung zu meiner Rezension aufgrund einer neuen Entdeckung, die mich nachdenklich stimmt:

Nach der Website der Autorin Beate Maly hat sie für dieses Buch ein österreichisches Stipendium erhalten, das es ihr erlaubte eine längere Auszeit von Brotberuf und Alltag zu nehmen und sich ganz dem Schreiben zu widmen.

Offensichtlich ist der österreichische Staat sehr gut bei Kasse, dass er für so einen solchen Roman noch eine Förderung herausrückt, und da sich die Autorin sogar eine Auszeit nehmen konnte, dürfte diese Förderung nicht allzu mager gewesen sein.

Der Roman, ein leichter, seichter Frauenroman, wurde also mit Unterstützung der österreichische Steuerzahlerinnen und Steuerzahler geschrieben. Da stellt sich doch glatt die Frage, ob die Autorin ihr Stipendium nicht wenigstens zurückzahlen sollte, denn eine solche Förderung rechtfertigt ihr Roman wirklich nicht, da er nicht einmal ein guter, seichter Roman ist oder wenigstens andere Qualitäten aufweist wie eben Originalität, tolle Charaktere, eine überdurchschnittliche sprachliche Umsetzung oder wenigstens solide Geschichtskenntnisse.
Erm zu »Beate Maly: Die Hebamme von Wien«11.10.2016
Schon lustig, dass diese "Hebammen-Gschicht" in Wien spielt, einer Stadt, die mit Hexenverfolgungen gar nicht viel am Hut hat. (Nachgewiesen ist für Wien nur einziger Fall, in dem eine Frau als Hexe verurteilt und getötet wurde. Das aber geschah bereits im 16. Jahrhundert.)

Abraham á Sancta Clara, der hier den frauenfeindlichen Inquisitor abgeben muss, weil es Frau Maly so will (nun gut, den tatsächlichen Hexenjäger Heinrich Insistoris hat sich bereits eine andere Schund-Autorin für eines ihrer Bücher geschnappt, der ist also schon vergeben), hat tatsächlich gelebt, und seine Predigten, die erhalten sind, zeigen sprachliches Können und großartige Wortphantasie, etwas, was Frau Maly nicht einmal ansatzweise beherrscht, wie ihre Bücher beweisen. Vielleicht der Grund dafür, dass gerade er hier den "Insistoris" ersetzen muss.

FAZIT: Ein belangloses Tagtraum-Buch für Frauen, die Kinder, Küche und Kirche noch nicht hinter sich gelassen haben und dem Frauenbild, das gestrig ist, nachtrauern. (Was die historischen Fakten betrifft - da hatte Iny Lorentz doch mehr Ahnung davon?)
anne0815 zu »Beate Maly: Die Hebamme von Wien«05.04.2012
Im Gegensatz zu den anderen Lesern dieses Romans bin ich nicht allzu begeistert.
Ich hätte gern mehr aus dem Beruf der Hebamme gelesen, als die Liebesgeschichte, Belagerung des Türkenheeres und den Kampf zwischen den Hebammen und ihren, teilweise mächtigen Widersachern - das Ende wird dann noch mal kurzfristig spannend und lässt das Ende offen...

Fazit für mich: Ich weiß noch nicht, ob ich die anderen Bücher der Autorin lesen werde
arno zu »Beate Maly: Die Hebamme von Wien«21.05.2009
Die Hebamme von Wien ist ganz leichter Lesestoff, unterhaltsam ge- schrieben aber ohne großen Tiefgang. Ich wundere mich langsam auch warum die Hebammen immer solche Heldinnen sind. Für mich hätte die Benutzung der Geburtszange als Heldentum völlig ausgereicht. Warum dann noch eine Osmanin von Zwillingen entbinden? was meiner Meinung allem die Krone aufsetzt. außerdem sehe ich das Buch als noch nicht beendet an. Irgendwie müssendie Hebammen doch nach Wien zurück kommen und rehabilitiert werden, was ein passendes Ende für diesen Roman wäre. Ich gebe 70 Punkte
n.n. zu »Beate Maly: Die Hebamme von Wien«12.05.2009
Das Buch "Die Hebamme von Wien" :
Dieser Roman ist von Anfang bis zum Ende äußerst spannend geschrieben. Der historische Hintergrund erzählt viel über Wien und selbst "Geschichtsmuffel" werden mit Freude mehr über Wien erfahren wollen!
Ein sensationelles Werk mit wunderbaren Charakteren und deren Geschichten.
Man liest dieses Buch nicht nur, man lebt es!!
Susanne Aigner zu »Beate Maly: Die Hebamme von Wien«05.03.2009
Sensationell geschriebenes Werk
Von Anfang an bis zum Ende spannend erzählt.
Der Roman enthält neben seiner spannenden Story auch viel geschichtlichen Hintergrund.
Personen die sonst keinen Zugang zu Geschichte haben, werden hier sicherlich eines anderen belehrt.
Einfach lesenswert. Hoffentlich gibt es bald wieder einen neuen Roman von Beate Maly
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