Die Donauprinzessin von Beate Maly

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Die Donauprinzessin von Beate Maly

Originalausgabe erschienen 2014unter dem Titel „Die Donauprinzessin“,, 416 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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Kurzgefasst:

Wien im Herbst 1530: Winzertochter Fanny ist nach dem frühen Tod ihres Mannes wieder bei ihrem Vater eingezogen. Das geordnete Leben der jungen Winzerin gerät ganz kräftig durcheinander, als eine Leiche hinter dem Wirtshaus gefunden wird. Der tote Stadtrat war in dunkle Machenschaften verwickelt. Ausgerechnet der schweigsame Mathematiker Sebastian soll den Mörder finden  die Zusammenarbeit mit ihm ist eine Herausforderung für die zupackende und sehr direkte Fanny. Aber jeder weiß: Was sich streitet, das liebt sich ...

Ihre Meinung zu »Beate Maly: Die Donauprinzessin«

Erm zu »Beate Maly: Die Donauprinzessin«18.11.2016
Mein dritter Versuch mit Beate Maly: Im Unterschied zum frauenfeindlichen "Raub der Stephanskrone" oder zur klischeelastigen "Hebamme von Wien", die es sicher nicht verdient hat, dass sie mit österreichischen Steuergeld gesponsert wurde, ist "Die Donauprinzessin" zwar ebenfalls nicht mehr als ein leichter, seichter Frauenroman mit Märchentouch, aber wenigstens ganz nett zu lesen. Das, was das niedliche Cover verspricht, wird auch eingelöst: ein leichter, seichter Heimat- und Frauenroman mit etwas Krimitouch und ein bisserl Liebesgeschichte. Wer leichte, seichte Lektüre oder ein Histo-Märchen sucht, könnte hier durchwegs auf seine Kosten kommen.

Nur ein gut recherchierter historischer Roman, das ist "Die Donauprinzessin" nun wirklich nicht, auch wenn behauptet wird, dass sie 1530 in Wien spielt. Schon der fiktive Heuriger Donauprinzessin am Nußberg, den Maly als Hauptschauplatz für ihre Geschichte erfunden hat, wäre noch über 300 Jahre später unglaubwürdig gewesen. In der Zeit, wo sie aufgewachsen ist, wäre die Autorin wahrscheinlich für ihr Geschichtswissen, das sie hier offenbart, belächelt worden, hat sie doch keine Ahnung von Geschichte, historischer Geographie oder ist imstande eine Vorstellung von vergangener Zeit zu schaffen, bei der ich mir denke: auch wenn das nicht historisch ist, so könnte es gewesen sein. Da ihr offensichtlich auch jegliches Einvermögen in andere Zeitepochen abgeht, kann sie dieses Manko leider nicht wenigstens etwas kompensieren, und es stell sich die Frage: Warum tritt sie eigentlich mit dem Anspruch auf, historische Romane zu schreiben? (Nach ihrem Interview auf der Histo-Couch scheint sie nicht dazu gezwungen worden zu sein, ihre Bücher unbedingt als historische Romane vermarkten zu müssen.)
Ihr Kommentar zu Die Donauprinzessin

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