Asta Scheib

Die Autorin Asta Scheib wurde 1939 in Bergrheinfeld geboren. Nach Schulbesuch und Ausbildung arbeitete sie als Zeitschriften-Redakteurin für verschiedene Blätter und später als freie Journalistin, hier vor allem für die Süddeutsche Zeitung mit dem Schwerpunkt bei literarischen Porträts.

Zunächst verfasste sie Kurzgeschichten und Erzählungen, von denen Angst vor der Angst 1974 von Rainer Werner Fassbinder für den WDR verfilmt wurde. Daraus entstand ihr erster Roman Langsame Tage, der 1981 erschien.

Neben ihren Romanen und Romanbiographien schreibt Asta Scheib auch Essays, Sachbücher, zwei Lyrikbände sowie Drehbücher, hier u.a. zur Fernsehserie Forsthaus Falkenau und zum Tatort.

Asta Scheib ist Mitglied des PEN und wurde 2003 vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ausgezeichnet „Pro Meritis Scientiae et Literarum“. Weitere Auszeichnungen sind 1997 das Bundesverdienstkreuz für Verdienste um die deutsche Sprache, 2000 der Bayrische Verdienstorden ebenfalls für Engagement und Verdienste um die deutsche Sprache und 1997-2002 Jurymitglied der Schillerstifung Weimar.

Sie lebt seit 1986 als freie Schriftstellerin und Drehbuchautorin in München.

Historische Romane von Asta Scheib:

Weitere Romane von Asta Scheib:

  • (1981) Langsame Tage
  • (1985) Schwere Reiter
  • (1987) Diesseits des Mondes
  • (1989) Armer Nanosh (mit Martin Walser)
  • (1994) Das zweite Land
  • (1995) Agnes unter den Wölfen (Jugendroman)
  • (1999) Frau Prinz pfeift nicht mehr
  • (2004) Der Austernmann
  • (2009) Agnes unter den Wölfen