Annegret Held

Die Schriftstellerin Annegret Held wurde 1962 in Pottum im Westerwald geboren. Nach dem Abitur machte sie zunächst ein Praktikum in einem Krankenhaus und leistet ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Einrichtung der Lebenshilfe ab.

1982 begann sie eine Ausbildung zur Polizistin und war anschließend drei Jahre lang in Darmstadt und Frankfurt am Main als Polizeihauptwachtmeisterin im Streifendienst unterwegs. Ab 1987 studierte sie Ethnologie und Kunstgeschichte und war anschließend in weiteren Berufsgruppen tätig, so als Sekretärin in einer Anwaltskanzlei, im Pflegebereich und als Luftsicherheitsassistentin im Bereich der Fluggastkontrolle.

1988 erschien mit Meine Nachtgestalten ihr Tagebuch einer Polizistin, das von Andreas Dresen 2000 unter dem Titel Die Polizistin verfilmt wurde. Die Verfilmung mit Axel Prahl erhielt den Adolf-Grimme-Preis in Gold. Seitdem hat sie mehrere Romane veröffentlicht und schildert in ihnen die Gegenwartsrealität.

Neben zwei weiteren Verfilmungen ist sie mit zahlreichen Stipendien bedacht und mit Preisen wie dem Martha-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz 2000, dem Förderpreis für Literatur zum Berliner Kunstpreis 2001 und dem Koblenzer Literaturpreis 2003 ausgezeichnet worden.

Annegret Held lebt mit ihrer Tochter als freie Schriftstellerin in Frankfurt am Main und ist Mitglied des PEN-Zentrum Deutschland.

Historische Romane von Annegret Held:

Weitere Romane von Annegret Held:

  • (1997) Am Aschermittwoch ist alles vorbei
  • (1999) Die Baumfresserin
  • (2001) Hesters Frau
  • (2004) Das Zimmermädchen
  • (2005) Die letzten Dinge
  • (2009) Fliegende Koffer

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