Maria Stuarts dunkles Geheimnis von Ann Dukthas

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Maria Stuarts dunkles Geheimnis von Ann Dukthas

Originalausgabe erschienen 1994unter dem Titel „A Time for the Death of a King“,deutsche Ausgabe erstmals 1996, 287 Seiten.ISBN 3-8218-0380-0.

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Kurzgefasst:

England, 1567. Nach einem geheimen Manuskript führte eine geheime Mission den Jesuitenpater Segalla im Februar 1567 an den Hof Maria Stuarts. Erzbischof James Beaton, der schottische Gesandte in Paris, schickte ihn nach Edinburgh, um hartnäckigen Gerüchten über eine Verschwörung gegen die Königin auf den Grund zu gehen. Wenige Tage nach dem Eintreffen Segallas wird die Abtei Kirk o’Field, in der sich der König genau zu der Zeit aufhielt, vollständig in die Luft gesprengt. Den König findet man im Obstgarten zusammen mit seinem Diener und einigen Gegenständen, die zunächst an eine Flucht denken lassen. Die beiden Leichen weisen allerdings keine Kampfspuren auf. Der König wurde offensichtlich erstickt. Fast zeitgleich mit der Entdeckung der Toten gibt es in der Stadt bereits Gerüchte über eine Mittäterschaft der Königin. Für Segalla steht schon bald fest, dass der Mord an Darnley eine perfekt inszenierte Intrige einiger Adeliger gegen die Königin ist. Bei der genauen Untersuchung des Mordes verstrickt sich Segalla schon bald immer tiefer in die Geheimnisse hinterhältiger Machenschaften, bis er – fast zu spät – bemerkt, wer von seinen vermeintlichen Freunden auf welcher Seite steht.

 

Ihre Meinung zu »Ann Dukthas: Maria Stuarts dunkles Geheimnis«

Milady de Winter zu »Ann Dukthas: Maria Stuarts dunkles Geheimnis«03.04.2010
Nett geschriebenes, leicht zu lesendes Buch, dass auch ohne großes Hintergrundwissen verständlich ist. Der Autor hält sich bei der Charakterisierung von Maria Stuart an das allgemeine romantisierte Bild, was recht Schade ist. Im Allgemeinen bleiben die Personen reichlich hölzern, einschließlich des ermittelnden Zeitreißenden Nicholas. Das Geheimnis an sich ist recht nett erdacht, stützt sich aber auf allgemein bekannte Klischees. Walsingham und Elisabeth I. werden dabei als recht seelenlose Erzschurken geschildert.

Fazit: Gute Grundidee, leider sehr dürftig umgesetzt. Und von einem wirklichen "dunkeln Geheimnis" keine Spur. Schade.
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