Alvydas Slepikas

Der litauische Schriftsteller Alvydas Slepikas wurde 1966 in Videniakiai in Litauen geboren und studierte am Staatlichen Konservatorium (heute Musikakademie) bis 1992 Schauspiel und bis 1994 Regie. Jedoch arbeitete er zunächst als Schlosser und Dreher, ehe er zunächst in kleineren Theatern in Vilnius spielte und schließlich am Litauischen Nationaltheater landete.

Neben seinen Engagements im Theater war er auch in Kino- und Fernsehfilmen zu sehen und hat für beide Medien auch Regie geführt und Drehbücher verfasst. Er ist auch Chefredakteur der wöchentlich erscheinenden Literaturzeitschrift Literatkra ir menas (Literatur und Kunst).

Seine ersten eigenen literarischen Schritte beging er 1994 mit der Veröffentlichung des Gedichtbandes Svetimi (dt. Fremde). Es folgten weitere preisgekrönte Gedichtbände und Kurzgeschichten. 2012 erschien sein Roman Mano vardas – Maryté (dt. Mein Name ist Maryté), der von der Kritik hochgelobt wurde und für den der Autor 2013 mit dem Litauischen Schriftstellerpreis für das Buch des Jahres ausgezeichnet wurde.

Alvydas Slepikas lebt und arbeitet in Vilnius.

Historische Romane von Alvydas Slepikas: