Die drei Musketiere von Alexandre Dumas

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Originalausgabe erschienen 1844 unter dem Titel „Les trois musquétaires“, deutsche Ausgabe erstmals 1849 , 703 Seiten. ISBN 3-7466-6123-4.

Kurzgefasst:

Der junge, draufgängerische d’Artagnan aus der Gascogne macht sich 1625 auf den Weg nach Paris und wird zum Freund dreier Musketiere. Diese sind der prahlsüchtige, naiv-heldische Porthos, der undurchschaubare Athos, ein edler Ritter, dessen Ehe gescheitert ist, sowie Aramis, ein ehemaliger Geistlicher. Alle vier kämpfen gegen die Leibgarde des Staatsmanns und Kardinals Armand-Jean Richelieu (1585 bis 1642) und dessen Spionin Mylady de Winter.
Mylady jedoch ist Athos’ Ex-Frau, die sich zu einem intrigenreichen Kampf gegen die Musketiere rüstet: Sie soll im Auftrag Richelieus die Königin Anna von Österreich und spanische Gemahlin Ludwigs XIII. bloßstellen. Ihr wird ein Liebesverhältnis mit dem Herzog von Buckingham nachgesagt. Dieser soll auf Geheiß des eifersüchtigen Richelieu durch Mylady de Winter ermordet werden, weil er sich zuvor mit den Protestanten von La Rochelle, wo die Musketiere zu Helden aufgestiegen waren, verbündet hatte. Richelieu fädelt daraufhin weitere Intrigen ein …

 

Ihre Meinung zu »Alexandre Dumas: Die drei Musketiere«

Evangeline zu »Alexandre Dumas: Die drei Musketiere« 21.12.2011
Ein wundervolles Buch das ich bereits als Kind geradezu verschlungen habe.
Stets hatte ich mich über das regelrecht greifbare Leben der Figuren gewundert - nicht zu unrecht .Vor einigen Jahren fand man einen Brief eines Militärs an den König indem vom Tode d’Artagnans in der Nähe von Brüssel bei einem Gefecht berichtet wurde.Daraufhin machte sich eine Frau daran mehr herauszufinden und fand Hinweise auf Mem. die auf königl. Befehl (vlt Staatssicherheit) unter Verschluss gehalten werden mussten.Wo sich diese befinden könnte vlt Dumas sagen...
In jedem Fall lesenswert.
Susannah zu »Alexandre Dumas: Die drei Musketiere« 12.04.2010
Frankreich, in den 20er Jahren des 17. Jahrhunderts. Im noch immer von Glaubenskriegen zerfressenen Frankreich macht sich der junge Edelmann d'Artagnan auf den Weg nach Paris. Sein Wunsch: Musketier des Königs werden. Doch der Start seiner Karriere verläuft erdenklich schlecht: erst wird ihm von einem Fremden sein Empfehlungsbrief geklaut, dann gerät er mit drei Musketieren in Streit, die sich mit ihm duellieren wollen. Doch all das ist wenig im Vergleich zu dem, was d'Artagnan noch erwartet. Überfahrten ins ferne England, blutige Kämpfe für König und Heimat. Doch glücklicherweise hat d'Artagnan seine Freunde Athos, Porthos, Aramis und seinen treuen Diener Grimaud um sich gescharrt. Denn er hat sich den mächtigsten Mann Frankreichs zum Feind gemacht - und vielleicht die gefährlichste Frau ...

Ein wundervolles Spektakel, das man immer wieder lesen kann. Eine Abentuergeschichte, die wohl jeder in ihren Ansätzen kennt. Und ein Wahlspruch, der noch heute beflügelt: Einer für alle, alle für Einen! Sprachlich liebevoll, mit interessanten Charakteren und spannend! Auch wenn sich DUmas historisch einige Freiheiten erlaubte, gerade im Bezug auf die Figur des Kardinals Richelieu, so ist man doch geneigt, dem Autor zu verzeihen. Wie heißt es so schön: Dumas hat die Geschichte vergewaltigt, aber er hat ihr dabei wenigstens ein schönes Kind gemacht. Lesen!
Montezuma zu »Alexandre Dumas: Die drei Musketiere« 02.04.2010
Alexandre Dumas "Die drei Musketiere" - ein alter, und sehr guter Roman - solange man nicht die Kinderfassung in den Händen hält!

Alleine schon die Figur des Athos ist Dumas geradezu glänzend gelungen, und wer könnte nicht herzhaft lachen, wenn er manche Situationen des beinahe noch jugendhaften Helden d´Artagnan miterlebt, über den selbst Dumas an mehreren Stellen im Roman sagt, daß er ein wenig an Herzlosigkeit leidet.

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