Alex Capus

Der schweizer Schriftsteller Alex Capus wurde 1961 in Mortagne-au-Perche in Frankreich geboren und wuchs in den ersten fünf Lebensjahren in Paris bei seinem Großvater auf, der Polizeichemiker war. 1966 zog er mit seiner Mutter nach Olten in die Schweiz.

Er studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie an der Universität in Basel und arbeitete nebenher fast zehn Jahre bis 1995 als Journalist bei verschiedenen schweizer Tageszeitungen. Vier Jahre war er als Inlandredaktor bei der Schweizerischen Depeschenagentur tätig.

Im Jahr 1994 erschien mit Diese verfluchte Schwerkraft sein erstes Buch mit Erzählungen, dem viele weitere folgten. Mit Fast ein bißchen Frühling erschien 2002 eine Mischung aus Dokumentation und Erzählung, die während der NS-Zeit spielt.

Im Jahr 2005 erschien Reisen im Licht der Sterne, in dem er Robert Louis Stevensons reise durch die Südsee nachverfolgt, auf der Suche nach Stevensons Schatzinsel. Seinen bislang größten Erfolg hatte er mit Eine Frage der Zeit, der 2007 erschien und der während des Ersten Weltkriegs spielt. Das Buch wurde in hohe Auflage verkauft und in mehrere Sprachen übersetzt. Im Ersten Weltkrieg ist auch sein bislang jüngster Roman Léon und Louise von 2011 angesiedelt. Hierfür wurde er für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Zu seinen Auszeichnungen gehören der Literaturpreis Regiobank Solothurn (1995), der Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI (1998) und der Anerkennungspreis der Stadt Olten (2005). Neben seinen literarischen Werken hat er auch Romane des US-Autors John Fante ins Deutsche übersetzt.

Alex Capus lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Olten und ist seit November 2009 Präsident der Sozialdemokratischen Partei Oltens.

Historische Romane von Alex Capus:

Weitere Romane von Alex Capus:

  • (1997) Munzinger Pascha
  • (2001) Mein Studium ferner Welten
  • (2005) Reise im Licht der Sterne. Eine Vermutung

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